Aktuell

Presseschau Februar 1998

Archiv

Punktspiele Senioren Punktspiele Senioren Bezirksrangliste Jugend Bezirksrangliste Senioren Bezirksrangliste Schüler Punktspiele Senioren

Das Original dieses Artikels erschien im Februar 1998 in der

Rinteln verpasst die Relegation

3:5-Derbyniederlage gegen SG Eilsen/Bückeburg

Mit der VT Rinteln und der SG Eilsen/Bückeburg trafen am Wochenende die beiden Schaumburger Mannschaften in der Bezirksoberliga aufeinander. In dem Nachholspiel ging es für die Weserstädter um die letzte Möglichkeit, in die Relegation um den Aufstieg zu rutschen, die SG wollte sich vom Tabellenende lösen.

Nach den Doppeln lag die VTR 2:1 in Führung. Tim Krüger/Sven Aits siegten im 2. Herrendoppel und Mirja Nacke/Katja Spengler gewannen das Damendoppel.

Für die SG waren Patrick Beissner/Sebastian Dörjes erfolgreich. Die Herreneinzel wurden allesamt eine Beute der SG. Thorsten Thielking, Patrik und Walter Beissner ließen ihren Gegnern aus Rinteln keine Chance und sorgten für den 4:2 Zwischenstand. Mirja Nacke setzte sich anschließend im Dameneinzel durch, sodass das Gemischte Doppel entscheiden musste. Hier siegte die Erfahrung von Walter Beissner/Ulrike Kopinski nach drei umkämpften Sätzen. 3:5.


Patrick Beissner von der SG Eilsen/Bückeburg versalzte mit seiner starken Leistung der VT Rinteln die Aufstiegssuppe.

Für die SG bedeutete der Sieg über Rinteln den Abschied vom Tabellenende, für Rinteln war die Hoffnung auf Platz zwei verloren. Demoralisiert setzte es auch gegen Wettbergen ein 3:5, bei dem erneut alle Herreneinzel abgegeben wurden. Die SG konnte sich in ihrem zweiten Spiel nicht gegen Barsinghausen 2 durchsetzten und unterlag ebenfalls.

"Die Ersatzleute Sven Aits und Katja Spengler haben eine tolle Leistung gezeigt" so ein enttäuschter Lars Ottawa im Anschluss. "Dennoch fehlte uns der Einzelpunkt durch Eike Westermann". Der Spitzenspieler der VTR nahm gemeinsam mit Philip und Guido Radecker an einem Lehrgang des Landeskaders in Braunschweig teil.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im Februar 1998 in der

Hohnhorst und Rinteln Vierter
Aufstiegsrunde knapp verpasst

SG Bückeburg/Bad Eilsen schaffte im letzten Saisonspiel den Klassenerhalt

Ohne die große Überraschung endete die Punktspielsaison im Badminton. Die meisten Schaumburger Teams können eine positive Bilanz ziehen.

In der Landesliga war die erste Mannschaft des TuS Germania Hohnhorst ohne große Ansprüche in die Saison gestartet. Einen Platz im Mittelfeld wollte man belegen und dies ist mit Platz 4 der Abschlusstabelle auch gelungen. Dabei muss aber gesagt werden, dass die Hohnhorster bis zwei Spieltage vor Schluss auf Platz 2 geführt wurden und durchaus um den Aufstieg spielten. Zuletzt zeigte sich die Mannschaft aber lustlos und unterlag am letzten Spieltag Hannover 96 1:7 und dem MTV Nordstemmen 2:6. Meister wurde der TSV Neustadt mit zwei Punkten Vorsprung.

Auch die VT Rinteln hatte sich im Verlauf der Saison auf Platz 2 der Bezirksoberligatabelle befunden. Das die Mannschaft um Lars Ottawa am Ende "nur" Platz 4 belegt ist der großen Ausgeglichenheit im oberen Tabellendrittel zuzuschreiben. "Mit ein wenig mehr Glück wäre die Vizemeisterschaft drin gewesen", meint Ottawa, doch dem MTV Nordstemmen II war nicht beizukommen. Ohne Punktverlust steigt dieses Team in die Verbandklasse auf. Haarscharf am Abstieg vorbeigeschrammt ist die SG Eilsen/Bückeburg. Am letzten Spieltag sicherte das überraschende Unentschieden gegen den SC Langenhagen einen Punkt Vorsprung gegenüber dem Absteiger aus Berenbostel. Walter Beissner und Co. sehen allerdings einer ungewissen Zukunft entgegen. Spitzenspieler Volker Siebert hat nach seiner Rückenverletzung längst nicht zu alter Stärke zurückgefunden und Bettina Giesecke beendet ihre aktive Zeit, ebenfalls wegen Rückenproblemen.


Mike Thiel und der Tus Germania Hohnhorst 2 waren als Favoriten in die Bezirksligasaison gestartet, mussten sich aber mit Platz 2 begnügen.

In der Bezirksliga sah es lange Zeit nach einer klaren Sache für den TuS Germania Hohnhorst II aus, bis die Mannschaft um Matthias Blume ersatzgeschwächt Punkte lassen musste. Am letzten Spieltag wäre ein Sieg über Nienburg nötig gewesen, um Platz eins zurück zu erobern, das erzielte Unentschieden reichte nicht. Der Aufstieg soll nun in der nächsten Saison geschafft werden und die Chance stehen gut, denn der Rest der Liga belegt deutlich abgeschlagen die Plätze.

Kopf an Kopf Rennen auch in der Bezirksklasse. Hier stritten sich gleich sechs Schaumburger Teams und das beste Ende hatte die VT Rinteln II. Die Mannschaft mit Youngster Philip Radecker, der im Einzel ohne Niederlage blieb, ließ nur gegen die Hannoveraner Mannschaften aus Seelze und Schwalbe/Döhren Punkte und belegt in der Abschlusstabelle einen unerwarteten zweiten Platz. Den Weg zurück in die Kreisliga muss die SG Eilsen/Bückeburg II antreten. Im Kellerduell mit dem TuS Germania Hohnhorst III unterlag die erneut geschwächte Mannschaft von Adam Jeczmionka deutlich 1:7 und findet sich damit am Tabellenende.

Ersetzt wird dieses Team durch die VT Rinteln III. Die Mannschaft mit den Leistungsträgern Bernd Zilm und Brigitte Brakemeier siegte am letzten Spieltag zwei Mal 7:1 und steht mit nur zwei Minuspunkten als Meister der Kreisliga fest. Das Team stand von Beginn an an der Tabellenspitze und will in einem Jahr den Klassenerhalt feiern. "Dies wird aber ohne Training nicht möglich sein", meint Volker Furchbrich, der bereits Erfahrungen auf Bezirksebene gemacht hat. Viel Einsatz wird sicher nötig sein, doch scheint Rinteln im Moment ein gutes Pflaster für Badminton zu sein.

Meister der 1. Kreisklasse wurde der SV Victoria Lauenau II. Nachdem die Saison sehr spannend verlaufen war, hatte das Team um Marlies Athmer an Ende alle Trümpfe auf seiner Seite und sichert sich mit am Ende beruhigenden drei Punkten Vorsprung den Titel.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im Februar 1998 in der

Nicola Sondermann erst im Finale gestoppt

Nicola Sondermann und Hans Taube machten in Nienburg erste Gehversuche in der Jugend. Für Nicola wurde daraus gleich ein Dauerlauf.

Hans wurde als Erster ins kalte Wasser geworfen, zeigte sich davon aber unbeeindruckt. In der ersten Runde traf er auf Wagner und siegte klar 15:11/5. In Runde zwei hatte er allerdings gegen den späteren Finalisten Nils Lemke (Hannover 96) mit 1/4:15 das Nachsehen und konnte auch das erste Spiel der Platzierungsrunde gegen Tritz nicht für sich entscheiden. Im Spiel um Platz 7 gegen Beck zeigte Taube Kämpferqualitäten und siegte nach dem 8:15 des ersten Satzes noch15:9/13.

Einen Glanztag erwischte Nicola Sondermann. Sie stand nach ihrem überdeutlichen 11:0/1 Erfolg Über Budig gleich im Halbfinale. Dort traf sie auf Cathrin Czerner vom Alwarmbüchener BC und musste alles aufbieten, um ins Finale einzuziehen. Den ersten Satz gewann Nicola 11:6, im zweiten Durchgang konnte sie diese Leistung zunächst nicht bestätigen und verlor diesen 5:11. Den Entscheidungssatz sicherte sie sich aber 11:7. Im Endspiel gegen Stefanie Schaper von Hannover 96 zeigte sich dann allerdings deutlich, was ein Jahr Altersunterschied ausmacht. Die Favoritin aus der Leinestadt ließ nie einen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und Nicola hatte 0/1:11 das Nachsehen, ist aber mit Platz 2 mehr als zufrieden.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im Februar 1998 in der

Radecker Dritter der Senioren Rangliste

Eine neue Einzelrangliste spielten die Senioren des Bezirks Hannover in Nienburg aus. Andreas Jeschke und Lars Ottawa vertraten dabei die Farben der VTR und hatten aus dem Jugendlager noch Philip Radecker im Gepäck. Und ausgerechnet der Youngster setzte die Akzente.

Für Jeschke gab es gleich in Runde eins die erste Niederlage. Über drei Sätze wehrte er sich gegen den Landesligaspieler Jürgen Gerlach aus Nordstemmen, unterlag letztlich 8:15/15:8 und 12:15. Ebenfalls in drei Sätzen verlief die Niederlage gegen Thomas Naumann vom BC Hannover. Zum Abschluss folgten zwei leichte Siege, Platz 13 war das Resultat.

Wenig besser erging es Lars Ottawa. Er setze sich in Runde eins gegen Andreas Grube aus Nordstemmen noch deutlich durch, doch das Hauptrundenaus kam in Runde zwei gegen Jörgen Fuchs aus Harkenbleck mit 2/12:15. Gegen Thomas Naumann setzte sich auch Ottawa nicht durch, damit Platz 11.

Bleibt noch Philip Radecker. Dieser stapelte vor dem Turnier noch etwas tief. "Eigentlich will ich mich nur auf die Landesrangliste der Jugend vorbereiten", doch einmal im Spiel packte ihn der Ehrgeiz. In Runde eins traf er auf Thomas Naumann, gegen den Jeschke und Ottawa bereits das Nachsehen hatten. Radecker siegte 15:10/8. Das Zweitrundenspiel gegen Jürgen Gerlach beendete Philip nach drei Sätzen 5:15/15:9/11 als Sieger, bevor er im Halbfinale in Jörgen Fuchs nach dem 4/14:15 seinen Meister fand. In der Trostrunde konnte sich Radecker gegen Kai Bäßmann 15:8/10 durchsetzten und hatte danach noch die Kraft, Jörg Wehrstedt vom BC Hannover in Spiel um Platz drei in drei Sätzen niederzuringen.

Sieger des Turniers wurde der Neustädter Christoph Schröder vor Jörgen Fuchs und Philip Radecker scheint gut auf die Landesrangliste vorbereitet zu sein. "Ein Platz unter den ersten vier muss drin sein", so Radecker, wohl wissend, dass sein größter Gegner mit Eike Westermann aus dem eigenen Lager kommen wird.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 25. Januar 1999 in der

Ranglistensieg für Björn Oberländer

Wie die Senioren, war auch der Schüler-Nachwuchs in Nienburg aktiv, um seine Bezirksrangliste auszuspielen. Für die Aktiven aus Schaumburg gab es dabei Siege bei den jüngsten und bei den ältesten.

Das Mädcheneinzel U11 war eine sichere Beute von Maren Schönfelder und Kathrin Kittler vom TSV Hagenburg. Beide waren in ihrer Gruppe in keinem Spiel gefordert und bestritten untereinander ein spannendes Finale über drei Sätze. Maren behielt dabei 11:10/4:11 und 11:4 die Oberhand. Für die Jungen aus Schaumburg hingen die Trauben allerdings noch zu hoch. Als bester belegte Ole Aldag einen guten sechsten Platz, vor den Hagenburgern Benjamin Butz und Kevin Schneevogt. Ihnen allen wird eine erfolgreiche Zukunft vorhergesagt.

Lars Ottawa, Lehrwart des Bezirks, zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem, was die kleinsten schon zu bieten hatten und forderte die Vereine auf, sich diesen heranwachsenden Talenten weiter anzunehmen.

In der Klasse U13 konnten sich keine Schaumburger im Vorderfeld platzieren. Linda Peters belegte bei den Mädchen Platz sechs, Moritz Aldag wurden bei den Jungen Zehnter.

Bei den ältesten der Klasse U15 kamen die erfolgreichsten Akteure ebenfalls aus Rinteln. Stefanie Aits war allerdings mehr zuzutrauen, als Platz 5. Sie verlor das zweite Spiel der Hauptrunde gegen Henrieke Oldenstädt knapp 12/11:9. Im verbleibenden Platzierungsspiel setzte Stefanie sich deutlich gegen Annika Guttmann aus Pennigsehl durch.

Kampfgeist zeigten die Jungen. Matthias Steffen aus Hagenburg überstand Runde eins ohne Kratzer, ebenso Martin Engel aus Hohnhorst. Beide scheiterten allerdings im Viertelfinale und trafen in der Platzierungsrunde aufeinander. Martin Engel konnte sich durchsetzen und belegte damit den 5. Rang, Matthias Steffen wurde 8. Mehr Glück hatte Björn Oberländer aus Rinteln. Nach Freilos in der ersten Runde drang er ohne Mühe ins Halbfinale vor. Gegen Thorben Jüttner aus Pennigsehl ging es in die Verlängerung, doch Björn setzte sich 15:7/5:15/18:13 durch. Das Endspiel gegen Fabian Sperber von Hannover 96 ging ebenfalls in die Verlängerung. Björn gewann den ersten Durchgang 15:6, ließ dann aber nach und gab Durchgang zwei mit dem gleichen Ergebnis ab. Im Entscheidungssatz berief er sich aber auf seine Stärken und setzte sich 15:8 durch. Nach seiner überstandenen Gehirnerschütterung setzt er also Zeichen auf dem Weg nach oben.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im Januar 1999 in der

Relegation beendet Saison im Badminton!

Nachdem vor zwei Wochen bereits die direkten Auf- und Absteiger des Kreises ermittelt waren, stritten sich im Hameln sechs weitere Teams in der Relegation.

Der siebte der Kreisliga, der TuSpo Bad Münder, setzte sich im Duell der Vereine aus dem Hamelner Raum 5:3 gegen den VfL Hameln II durch. Die Auseinandersetzung verlief spannend und das Mixed brachte, wie so oft, die Entscheidung zu Gunsten von Bad Münder.

Am grünen Tisch wurde der Sieger der Begegnung TSV Hagenburg II - SG Eilsen/Bückeburg IV ausgezählt. Beide Mannschaften hatten am Ende vier Siege auf ihrem Konto. Die Zählung der Sätze brachte dann die SG als Sieger hervor, die so als einzige Mannschaft den Aufstieg über die Relegation schaffte und ab September in der 1. Kreisklasse spielen wird.

Die Mannschaft vom TuSpo Bad Münder III setzte sich gegen das aufstrebende, aber ersatzgeschwächt spielende Team Hemeringen I deutlich 6:2 durch und zeigte, dass zwischen 2. und 3. Kreisklasse noch eine kleine Welt liegt.

Alle Beteiligten lobten den Ausrichter der Spiele, den TB Hilligsfeld, dessen Mitglieder mit viel Kleinarbeit und Begeisterung für einen reibungslosen Ablauf sorgten und dankten allen "Offiziellen", die für einen geordneten Spielbetrieb sorgten.

Stefan Engler