Aktuell

Presseschau April 1998

Archiv

Punktspiele Schüler Bezirkspokal Schüler JHV Kreisfachverband TIBAD Paris

Das Original dieses Artikels erschien am 01. April 1998 in der

Meisterschaft für Nachwuchs aus Rinteln und Hohnhorst

In der Kleinschüler- und der Jugendkreisklasse sind die letzten Spiele abgewickelt. Die Mannschaft aus Rinteln hatte am Ende einen beruhigenden 4-Punkte-Vorsprung, die Hohnhorster mussten bei nur einem Punkt Vorsprung bis zu letzt zittern.

Fast makellos ist die Bilanz von Lunmie Cerici, Linda Peters, Rabea Sondermann, Moritz Aldag und Tim Krüger in der Schülerkreisklasse. Die einzige Niederlage der Saison setzte es gegen den Zweitplatzierten TSV Bad Eilsen. In den anderen Spielen bewahrte sich das Team eine weiße Weste. Die übrigen Plätze belegten die Mannschaften des TSV Hagenburg II, vor der VT Rinteln III und Hagenburg III.

Eng ging es bei den Jugendlichen zu. Der TuS Germania Hohnhorst rettete sich mit einem Punkt vor dem VfL Hameln. Im Hinspiel setzten sich Martin Engel, Johannes Tegtmeier, Florian Töhte, Markus Buße, Eva Bremer und Maike Wehremberg noch 5:3 durch, das Rückspiel ging allerdings 2:6 verloren. Hameln erlaubte sich aber ein Unentschieden mehr und Hohnhorst ging als erster über die Ziellinie. Auf den Plätzen: MTV Bad Pyrmont I und II und der TSV Bad Eilsen.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 01. April 1998 in der
Nachwuchs der VT Rinteln

Badminton-Nachwuchs der VT Rinteln sahnte kräftig ab

Fünf Titel beim Schüler-Bezirks-Pokal-Turnier in Nienburg
Neuer Vereinsrekord
Rabea Sondermann herausragend

Wer dachte, das Schüler-Bezirkspokalturnier des letzten Jahres war das beste der Rintelner Badmintongeschichte, der muss sein Geschichtsbuch nun umschreiben. Mit einer Ausbeute von 5 Titeln, einem 2. und 5 dritten Plätzen kehrte das Rintelner Team aus Nienburg zurück.

Die jüngste des Rintelner Kaders war auch die Erfolgreichste. Rabea Sondermann spielte im Mädcheneinzel U11 eine leichte Vorrunde und unterlag im Halbfinale knapp der Drakenburgerin Muschol 8/6:11. Das Spiel um Platz 3 musste Rabea zu fortgeschrittener Stunde nicht mehr durchstehen: ihre Gegnerin war bereits abgereist. Im Gemischten Doppel trat Rabea gemeinsam mit Holger Horath vom MTV Nordstemmen an. Wieder gab es nach einer leichten Vorrunde eine Niederlage im Halbfinale und wieder gab es nach dem Sieg im Spiel um Platz drei eine der begehrten Urkunden. Das beste Ergebnis erzielte Rabea Sondermann gemeinsam mit Natascha Partow aus Alfeld. Der Einzug ins Halbfinale war Formsache, der Sieg gegen Herzog/Reich ebenfalls. Das Endspiel gegen Pachonik/Scheper verlief wie die Doppel zuvor: Rabea und Natascha ließen nie einen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und siegte 15:2/1.

In der Klasse U13 spielte sich Stefanie Aits im Einzel leicht bis ins Halbfinale vor. Mit kleinen Problemen verlor sie aber gegen ihre Doppelpartnerin Stefanie Uliczka (Neustadt) 11:4/4. Gegen Annika Guttmann (Berenbostel) behielt Aits dann wieder die Oberhand und sicherte sich mit 11: 4/5 Platz 3. Im Doppel spielten die beiden Stefanies quasi außer Konkurrenz auf Platz 1. Das Halbfianle gegen Bennefeld/Pallero-Lukas endete 15:1/1, das Endspiel gegen Domenique Hormann/Frederike Schmidt 15:5/4.

Für Andres Westermann gab es ebenfalls keine Gegner. In seinem ersten Jahr U13 setzte er sich 15:2/2 im Halbfinalspiel gegen Malte Völlmecke durch und siegte im Endspiel letzten Endes souverän gegen Dennis Möller (Hannover 96) 15:9/6. Im Mixed spielte er mit seiner neuen Partnerin Domenique Hormann (Pennigsehl) ein großes Turnier. Bis zum Halbfinale gab es für alle Gegner die Höchststrafe 15:0/0, 15:3/2 endete das Halbfinale gegen Fricke/Muschol. Das Endspiel gegen Möller/Uliczka war allerdings enger. der erste Satz ging 15:10 an Andres und Domenique und die beiden ließen auch im zweiten Durchgang nicht locker, siegte 15:11.

In U15 erspielte sich das Rintelner Doppel Anne Lampe/Olga Baier einen sehr guten 3. Platz. Nach schwerer Vorrunde gab es im Halbfinale eine Niederlage gegen van Wallis/Guttmann und einen knappen 15:12/18:13 Erfolg über Radecke/Radecke. Das Mixed von Björn Oberländer/Stefanie Aits verlief bis zum Halbfinale glänzend, doch dann gab es gegen die späteren zweiten Eylers/Radecke eine klare Niederlage, wie auch im Spiel um Platz 3 gegen Sperber/Richert. Olga Baier spielte mit Sascha Partow aus Alfeld. Die zusammengeloste Paarung schaltete die Rintelner Taube/Sondermann aus, bezwang im Halbfinale Sperber/Richert in drei Sätzen und schlug im Finale Eylers/Radecke klar 15:3/3.

Benjamin Eylers war auch zweimal der Gegner von Guido Radecker. Dieser hätte eigentlich noch in U13 starten können, fühlte sich aber stark genug, bei den älteren mitzumischen. Im Halbfinale des Einzels gab es dann gegen Eylers nichts zu holen: Guido verlor nach guter Leistung 6/13:15. Das Spiel um Platz 3 ließ er sich aber nicht nehmen und besiegte Thorben Jüttner 15:6/6. Im Doppel spielten Guido Radecker und Andres Westermann ebenfalls in U15 und feierten Sieg auf Sieg. Das Halbfinale gegen Sperber/Möller dominierten sie klar und gewannen in zwei Sätzen. Im Endspiel ging es wieder gegen Benjamin Eylers, der, diesmal an der Seite von Sascha Partow, noch stärker schien und klar 15:0/3 gewann.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im April 1998 in der

Vereine müssen die Jugendarbeit fördern
Neue Angebote für den Breitensport

Generalversammlung des Badminton-Kreisverbandes in Hagenburg
Acht Vereine schickten Vertreter

Vertreter der insgesamt 8 Vereine, die im Schaumburger Land Badminton anbieten, fanden sich in Hagenburg zu ihrer Jahreshauptversammlung ein. Man verständigte sich in der gut 2 stündigen Sitzung vor allem darauf, den Jugendbereich stärker als bisher zu fördern und attraktive Angebote für den Breitensport anzubieten.

Kreisvorstand
Wiedergewählt: (v.l.) Dieter Weihmann, Willi Görz, Stefan Engler und Klaus Groß bilden den Vorstand des Fachverbandes Schaum,burg zusammen mit Axel Radecker und Andre Schrader (beide fehlen auf dem Bild).

In seinem Bericht lobte der 1.Vorsitzende Willi Görz (Lindhorst) die gute Arbeit seines Vorstands. "Ich bin eigentlich nur zur Jahreshauptversammlung gefragt" gab er erleichtert zu Protokoll, "denn den Grossteil der Arbeit erledigen meine Funktionäre." Allein der Punkt Jugendförderung bereite ihm Bauchschmerzen, denn hier würde eindeutig zu wenig getan. Andererseits dürfe auch die Basis des Breitensports nicht vergessen werden.

Damit bewegt sich auch das höchste Badminton-Gremium des Kreises auf jener zweigeteilten Bahn, auf der sich erfolgreiche Vereine wie die VT Rinteln bereits seit einigen Jahren befinden. Auf der einen Seite stehen die leistungsbereiten und talentierten Schüler und Jugendlichen. Der Kreis will in Zukunft das Arbeiten mit diesen in den Vereinen unterstützen und um neue Ideen bereichern. Verantwortlich dafür soll Andre Schrader aus Hagenburg als neuer Lehrwart sein. Schrader ist bereits im Besitz einer Fachübungsleiterlizenz und wird sich in Kürze zum C-Trainer fortbilden. Seine Aufgabe wird sein, Kreisübergreifende Lehrgänge zu organisieren und zu leiten. Von Seiten des Bezirks wird bereits über einen Regionalstützpunkt nachgedacht, für den dem Kreis bisher die Mittel fehlten. Schrader kann vielleicht auch in dieser Richtung etwas bewegen.

Ohne die Breitensportler auf der anderen Seite, könnte kein Verein überleben und deshalb ist es gefährlich, diesen Bereich zu vernachlässigen. In Zusammenarbeit mit den Centern will der Kreis hier neue Wege gehen. Es soll ein Turnier organisiert werden, das allen Interessierten offen steht. So können auch jene einmal Turnierluft schnuppern, die bisher allein in Centern aktiv waren und dort von Natur aus einen übersichtlichen Spielpartnerkreis hatten. Angedacht wurde auch eine lockere Hobbyrunde, wie aus dem Kreis Hannover bekannt ist. Ohne den Zwang von Nenngeldern oder straffen Terminplänen können sich Kleinmannschaften finden, die einmal die eigene Vereinshalle verlassen, um in anderen Vereinen Gegner zu suchen.

Im sportlichen Bereich wurde im vergangenen Jahr reibungslos gearbeitet. Die Punktspielrunde verlief ohne Komplikationen und die Staffelsieger wurden durch Sportwart Klaus Groß (Hagenburg) noch einmal für ihre Leistungen geehrt. Groß wurde im Amt bestätigt. Jugendwart Axel Radecker hob in seinem Bericht die Leistungen des Nachwuchses aus Rinteln gesondert hervor. Allein auf Bezirksebene sackten die Rintelner 12 Titel und weitere 16 Podiumsplätze ein. Diese Bilanz sollte für alle Vereine des Kreises ein Ansporn sein, ihre Nachwuchsarbeit zu verbessern. Allein in Hagenburg, Hohnhorst und Bückeburg bestünden zu Ansätze.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im April 1998 in der

Nacke in Paris Zweite

Internationales Studententurnier mit vier Rintelner

Am Osterwochenende reiste ein kleines Kontingent der VTR nach Paris, um zum ersten Mal an der jährlichen TIBAD der Universität Paris-Süd in Orsay teilzunehmen. Besonders Mirja Nacke erspielte sich gegen die internationale Konkurrenz zwei gute Plätze.

Fast 12 Stunden Fahrt nahmen Mirja Nacke, Andreas Jeschke, Sven Ottawa und Stefan Engler in Kauf, um auf dem Campus in Orsay gegen die Konkurrenz aus 10 Nationen anzutreten. Auf dem Programm standen zwei Tage Vorrunde, die einzig Sven Ottawa in der B-Klasse nicht überstand. Andreas Jeschke sicherte sich mit drei Siegen im Einzel seinen Platz im Viertelfinale der C-Klasse. Sein Gegner Thomas Peterson aus Dänemark musste den Strapazen des Turniers Tribut zollen und trat nicht an.

Jeschke zog folglich kampflos ins Halbfinale gegen Andreas Schlumberger aus Bern ein. Mit seinem schnellen und kompromisslosen Spiel überrannte Jeschke seinen Gegner in ersten Satz 15:6. Schlumberger zeigte aber Nehmerqualitäten und gewann in Durchgang zwei an Sicherheit. Jeschke biss sich in der Folge zunehmend die Zähne aus, unterlag dem späteren Sieger Schlumberger letztlich in drei Sätzen und wurde dritter.

Stefan Engler konnte sich mit seiner Partnerin Martina Aegi aus Bern bis in Viertelfinale des Mixed spielen. Hier gab es einen leichten Sieg über Michels/Thorpe (Bern/Plymoth). Im Halbfinale gab es dann aber kein Mittel gegen Hurt/Armbrus (Glasgow/Bern), sodass Engler/Aegi am Ende ebenfalls Platz drei belegten.

Mirja Nacke erwischte ein gutes Los. Sowohl im Einzel wie auch im Doppel an der Seite von Emer Stewart (Dublin) beendete sie die Vorrunde als Gruppenerste. In beiden Disziplinen ging sie auch nach den Halbfinals als Siegerin vom Feld. Im Einzel wie im Doppel bekam sie es im den Endspielen mit Priska Meyer (Bern) zu tun. Die Schweizerin sollte in beiden Spielen in zwei Sätzen die Oberhand behalten. Mirja Nacke zeigte mit ihren zweiten Plätzen jedoch deutlich, dass sie auch internationale Konkurrenz nicht zu fürchten braucht.

Für das nächste Jahr haben sich die Rintelner einiges vorgenommen. Das Team für den Trip in die französische Metropole soll vergrößert werden und mit vereinten Kräften soll das Team aus Bern angegriffen werden, das in diesem Jahr deutlich überlegen die Mannschaftswertung gewann.

Stefan Engler