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Presseschau Juni 1998

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NBV-Rangliste Jugend Waldfrieden 1998

Das Original dieses Artikels erschien im Juni 1998 in der

Landesrangliste in festen Händen der VT Rinteln

Fünf Titel für Geschwister Radecker und Westermann

Bei der 2. NBV-Rangliste ging es für den Rintelner Nachwuchs um die Qualifikation zur Norddeutschen Rangliste. Platz 4 war also für alle zumindest in einer Disziplin Pflicht, doch es lief weit besser.

Guido Radecker, der nach seinen hervorragenden Einzelleistungen vor dem Sprung in die Nationalmannschaft steht, musste allerdings erkennen, dass man im Mixed U15 nicht allein gewinnen kann. Mit seiner Partnerin Alexandra Oliver war er an Position 2 gesetzt, doch die beiden verloren das Halbfinale gegen Helmchen/Peters und wurden am Ende nur fünfte. Im Doppel spielte Guido an der Seite von Daniel Korn (BV Gifhorn). Das Paar agierte über weite Strecken vorbildlich und hatte erst im Endspiel Probleme gegen Umland/Zander, als sie über drei Sätze gehen mussten, um sich Platz 1 zu sichern.

Von jetzt an lief es für die Rintelner Crew. Andres Westermann sahnte in U13 zwei erste Plätze ab. Im Mixed erspielte er sich mit Dominique Hormann problemlos den Finalplatz. Beide hatten vor zwei Wochen bereits die erste Landesrangliste für sich entschieden und behielten auch diesmal die Nase vorn. Gegen Rühl/Kösters gabs es knappes 17:15/17:15. Stefan Rühl (SF Salzgitter) wechselte nach dem Mixed die Seite und spielte mit Andres ein hervorragendes Turnier im Doppel. Beide hatten keine Gegner zu fürchten und dominierten selbst im Endspiel 15:9/9 über Harsmann/Boll.

In U17 spielten Eike Westermann und Philip Radecker ebenfalls ein makelloses Doppel. Beim 15:1/1 und 15:6/5 in Viertel- und Halbfinale kam nie ein Zweifel an ihrer Überlegenheit auf. Gegen die Gildehäuser Honerkamp/Schlüter taten sie sich im Endspiel nur zu beginn etwas schwer. Doch vor allem Philip Radecker setzte mit schnellen und druckvollem Spiel die Akzente beim 15:11/11-Erfolg. Die Mixedkonkurrenz war ebenfalls eine sichere Beute Radeckers, der mit seiner Partnerin Stefanie Schaper (Hannover 96) das Feld nach belieben dominierte. Beide haben bereits reichlich Erfahrungen im Seniorenbereich gesammelt. Er als dritter der Bezirksrangliste und sie als siebte der Landesrangliste im Einzel. Diese Erfahrung kam ihnen zu gute, als es im Halbfinale gegen Reichstein/Richter ging. Ronny Reichstein aus Gifhorn hatte Radecker unlängst im Einzel auf Platz 3 der NBV-Rangliste U17 verdrängt und gilt als Angstgegner des Rintelners. Doch im Mixed lief alles nach Plan. 15:3 gewannen Radecker/Schaper den ersten Satz, verschenkte aber Durchgang zwei11:15. Im dritten Satz beriefen sie sich erneut auf ihre Stärken und behielten 15:12 die Oberhand.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im Juni 1998 in der

Oldenburg/Rudat im Mixed einsame Spitze

Waldfriedenturnier mit 140 Teilnehmern

Matthias Blume und Matthias Pfaffe waren zufrieden. Mehr als 140 SpielerInnen hatten für das Waldfriedenpokalturnier gemeldet und das Organisationsteam hatte alle Spiele gut über die Bühne gebracht. Für die Schaumburger Aktiven gab es einiges zu feiern.

In der D-Klasse spielten die Lauenauer Gode/Wehrhan mit zwei spannenden Dreisatzmatches ins Endspiel. Geschwächt durch diese anstrengende Vorrunde unterlagen sie allerdings Sperber/Möller deutlich. Leichter hatte es ihre Vereinskammeradin Marlies Athmer. Sie erspielte sich zwei leichte Erfolge auf dem Weg in das Endspiel des Dameneinzels. Doch auch sie unterlag hier deutlich gegen Brodersen.


Der Hohnhorster Matthias Blume organisierte das Turnier und holte sich noch zwei Podiumsplätze.

In der C-Klasse setzten aus Schaumburger Sicht die Akteure des TuS Germania Hohnhorst die Akzente. Blume/Grüning, an Position 2 gesetzt, spielten sich ohne große Probleme durch das Turnier bis ins Endspiel gegen Wehrstedt/Naumann, konnten dieses Match aber nicht mehr gewinnen. Im Mixed spielten sich Matthias Blume/Andrea Dohmeier ins Halbfinale, doch unterlagen dort knapp in drei Sätzen. Im Spiel um Platz drei dominierten sie aber 15:5/3 gegen Migge/Schmidt. Andrea Dohmeier war auch im Doppel erfolgreich. Gemeinsam mit Antje Dittberner führte ein leichter Erstrundensieg ins Halbfinale, in dem die Hohnhorsterinnen den späteren Siegerinnen Heide/Krause (SV Mehle) unterlagen. Im Spiel um Platz drei hatten die Hohnhorster aber erneut Glück und sicherten sich das Match. Im Herreneinzel kämpfte sich Jürgen Assing durch die Konkurrenz. Ihm stellten sich nur die Martel-Brüder entgegen. Einen von ihnen ließ Assing im Halbfinale noch hinter sich, dem anderen unterlag er aber nach drei harten Sätzen 14:17/15:4 und 15:17.

In der Königsklasse erspielten sich Kerstin Oldenburg/Sandra Scharff (Hohnhorst/Nienburg) gegen starke Konkurrenz Platz 3, nachdem sie im Halbfinale den späteren ersten Nonnenberg/Bardenhorst (Neustadt/Gildehaus) in drei Sätzen unterlegen waren. Kerstin hatte sich tags zuvor allerdings bereits den Sieg im Mixed gesichert. Mit dem Rintelner Christian Rudat hatte sie einen der besten Mixedakteure des Kreises zum Partner, entsprechend leicht verliefen die ersten Begegnungen. Das Endspiel gegen Sudhop/Bardenhorst verlief lange Zeit sehr ausgeglichen. Oldenburg/Rudat hatten in den entscheidenden Momenten aber immer den besseren Ball zu bieten und siegten 15:11/12.

Einmal im Jahr zieht es auch den Lindhorster Kai Görz zurück in die Heimat. Gemeinsam mit seinem Stuttgarter Doppelpartner Hytrek ist die Reise nach Hohnhorst zur Tradition geworden. Siege scheinbar auch. Diesmal allerdings nicht wie in den letzten Jahren im Einzel, sondern im Doppel. Görz/Hytrek zeigten dabei Konditionstärke. In allen Spielen mussten sie über drei Sätze gehen. Im Halbfinale gegen Sven Ottawa/Henning Kurok (Rinteln/Hohnhorst) geben sie den ersten Satz ab, behaupteten sich gegen die Schaumburger aber mit sichern Spiel 7:15/15:11/3. Im Endspiel gegen die Neustädter Bethe/Mundtkowski verschliefen sie Satz zwei, hatten aber genug Reserven, um sich 15:8/5:15/15:3 durchzusetzen.

Stefan Engler