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Presseschau September 1998

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Das Original dieses Artikels erschien im September 1998 in der

Hohnhorst mit neuem Team

Bezirksoberligist VT Rinteln auch mit drei Verstärkungen

Am 12. September beginnt für die BadmintonspielerInnen des Kreises die neue Saison. Großes wird vor allem von den Erstvertretungen aus Hohnhorst und Rinteln erwartet, die sich verstärkt haben, und damit in ihren Klassen zu den Favoriten zählen.

Eine gute Position hat sich das Team de TuS Germania Hohnhorst verschafft. Zwar wird ihnen Sven Ottawa fehlen, der nach Rinteln zurückgekehrt ist, doch die Verstärkung der Hohnhorster kann sich sehen lassen. Aus Seelze kommen Sören Hamann und Britta Kurok, aus Wunstorf Carsten Büsing und Marina Gelse und von Hannover 96 Daniel Ihrke, fast eine ganz Mannschaft also und alle bringen sie Landesligaerfahrung mit. Damit rückt das Team fast in die Favoritenposition, denn in der vergangenen Saison hatte man sich in der Vorrunde lediglich den überlegenen Neustädtern beugen müssen, war zweiter der Herbsttabelle. Für die Rückrunde war das Team dann aber nicht mehr motiviert und landete schließlich auf Platz vier. In diesem Jahr sollte es besser laufen.

Ebenfalls an der Tabellenspitze will sich die VT Rinteln etablieren. Der Bezirksoberligist hat sich mit Sven Ottawa und Christian Rudat verstärkt, dazu gesellt sich der starke Eike Westermann, auf den die Rintelner vor allem im Einzel bauen. Die Konkurrenz kommt allerdings aus dem eigenen Kreis. Das Team aus Hohnhorst wird nach der Verstärkung der ersten Mannschaft ebenfalls von den Neuzugängen profitieren und so wesentlich stärker als im vergangenen Jahr sein. Ebenfalls stark einzuschätzen sind die Teams aus Nienburg und Harkenbleck. "Einen Platz im oberen Tabellendrittel wollen wir schon erreichen," sagt Lars Ottawa, Trainer der Rintelner, "aber wir sind sicher nicht die klaren Favoriten auf den Aufstieg. Das müssen wir erst noch beweisen."

In der Bezirksklasse will die VT Rinteln II endlich den Aufstieg schaffen. Im letzten Jahr reichte es nur zu Platz zwei, nachdem das Team sich dem TuS Seelze zweimal geschlagen geben musste. Doch auch in dieser Klasse ist die Konkurrenz groß. Der FC Schwalbe wird wieder im oberen Drittel zu finden sein und auch Hohnhorst und Hagenburg werden zahlreich punkten. Der Tabellenvierte der letzten Saison, Victoria Lauenau, wird allerdings große Probleme bekommen. Mit Matthias Benckler und Volkhard Simoneit haben zwei Leistungsträger den Verein verlassen.

Auf Kreisebene werden die Karten komplett neu gemischt. Alle Schaumburger Teams müssen sich neu einordnen und täten gut daran, sich nicht zu sehr auf die Positionen des vergangenen Jahres zu verlassen. Vor allem die Konkurrenz aus dem Nachbarkreis Hameln-Pyrmont ist groß. In der Kreisliga kann dennoch die SG Eilsen/Bückeburg als Favorit gelten. Der Absteiger aus der Bezirksklasse sieht sich den starken Mannschaften aus Hameln und Bad Pyrmont gegenüber, strebt aber den direkten Wiederaufstieg an. Die Teams aus Lindhorst und Hagenburg werden sich wohl wieder mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden geben müssen.

Im der 1. Kreisklasse geht die VT Rinteln IV auf die Tabellenspitze los und muss sich dort mit dem VfL Hameln, dem Absteiger SG Hameln/Rumbeck und der Germania Hohnhorst IV auseinandersetzen. Prognosen mag hier keiner so recht abgeben, für alle steht der "Spaß" im Vordergrund. Wenn aber die erste Tabelle veröffentlicht sein wird, wird auch der Kampf um die Tabellenspitze wichtig werden.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im September 1998 in der

Andres Westermann bei Internationalem Jugendturnier im Halbfinale

Der FC Langenfeld geht in konsequenter Weise ins nächste Jahrtausend. Der Verein aus der Nähe von Köln verzichtet in den Punktspielen der Bundesliga auf den mehrfachen Deutschen Meister im Herreneinzel, Oliver Pongratz und gibt stattdessen der Jugend eine Chance. Ebenso konsequent wurde das diesjährige Internationale Schüler- und Jugendturnier im Rheinland abgewickelt.

Spitzenspieler aus sechs europäischen Staaten stellten sich dem Vergleich mit der deutschen Elite. "Hier war kein Spieler, der nicht zur absoluten Spitze zählte", so Walter Westermann, der seine Söhne bei dem Turnier betreute. Wie stark die Spitzenspieler sind bekamen Eike und Andres im Einzel sofort zu spüren. Eike spielte in der Vorrunde U17 in einer Gruppe mit Jan Junker, der Nummer eins des DBV. Eike war beim 2/1:15 absolut chancenlos, spielte aber dennoch sehr gut. "Jan hat mich nur so über das Feld gescheucht und nach dem ersten Satz war ich platt", sagte Eike. Er hatte aber noch die Kraft, seinen zweiten Gegner Bake aus den Niederlanden in drei Sätzen zu schlagen. Im Doppel kam bereits in der ersten Runde gegen die Schweizer Scheiniller/Spühler.

Im Einzel U13 erging es Andres Westermann nicht besser. Er verlor beide Gruppenspiele klar, konnte sich aber auf seine Stärke in den Doppeldisziplinen verlassen. Mit seinem Partner Jan-Sören Schulz ging es im Viertelfinale gegen die Niederländer Django von Hoeven/Brian Patje. In einer kämpferischen Auseinandersetzung siegte die deutsche Paarung in drei Sätzen 15:11/14:17/15:10. Ebenso spannend verlief das Halbfinale gegen Bodmann/Weingarten. Diesmal setzte es aber eine knappe 13:15/14:17 Niederlage.

Im Mixed spielten Andres Westermann und Janina Thunrey ein starkes Turnier und siegten im Viertelfinale 15:12/13 gegen Gillis/Laguesse aus Belgien. Obwohl die beiden bisher noch nie zusammen spielten, fanden sie sich auf Anhieb zurecht und spielten auch im Halbfinale konsequent und druckvoll. Die Engländer Ouseph/Barnes waren allerdings zu stark und fügten Westermann/Thunrey eine 10/11:15 Niederlage zu.

"Besonders die Delegation aus England war stark", so Walter Westermann. "Sie traten professionell auf, hatten einen riesigen Trainerstab und eine offensichtlich hervorragende Ausbildung. Das Andres in diesem Feld zwei dritte Plätze erreichen konnte, ist eine tolle Leistung"

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 16. September 1998 in der

Landesligist Hohnhorst kann um die Meisterschaft mitspielen

Sieg und Remis bedeuten Platz 4 / Bezirksoberligist VT Rinteln enttäuschte

In der Landesliga erwischte die Germania Hohnhorst einen guten Start. Das verstärkte Team besiegte Wettbergen 5:3 und erspielte sich gegen den Aufsteiger Pennigsehl ein 4:4. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Pennigsehl sehr stark sein würde war klar", sagte Frank Grabowski, der sein Einzel gegen Wettbergen gewinnen konnte. Den Hohnhorstern wurde aber wegen falscher Doppelaufstellung ein Spiel abgezogen. Für das Ergebnis war die ohne Belang.

Die VT Rinteln startete schwach in die Bezirksoberliga. Nachdem der Aufstieg als Ziel ausgelobt war, kassierten die Rintelner gegen Langenhagen eine schmerzliche 2:6 Niederlage. Das erste Doppel Eike Westermann/Sven Ottawa harmonierte nicht, beide waren leicht verletzt. Das 2. Doppel Tim Krüger/Christian Rudat sicherte einen Punkt. Krüger gewann auch das 3. HE und behielt damit eine weiße Weste. Die Damen spielten schwach, Mirja Nacke ist noch immer am Knie verletzt. Gegen die SG Eilsen/Bückeburg zeigten die Weserstädter eine leidlich bessere Leistung. Der leicht angeschlagene Eike Westermann schenkte das 1. HE gegen Walter Beissner mit Rücksicht auf ein Jugendturnier am kommenden Wochenende. Alle Doppel gingen an Rinteln, Rudat und Krüger gewannen ihre Einzel, Angelika Peddinghaus gewann das Dameneinzel zum 6:2 Endstand.


Fleißige Punktesammler in der Germanen-Reserve: Die Hohnhorster Mike Thiel und Matthias Blume sind bekannt für ihre Doppelstärke.

Erwartungsgemäß setzte sich Rinteln II in der Bezirksklasse gegen die Vereinskameraden der 3. durch. Das mit 8:0 klare Ergebnis kann aber nicht darüber hinweg täuschen, das kein Spiel ohne Kampf bestritten wurde. Besonders die Damen lieferten sich einen spannenden Kampf. Stefanie Battefeld/Katja Spengler setzten sich erst im dritten Satz gegen Doris Westermann/Brigitte Brakemeier durch, das Mixed Sven Aits/Katja Spengler gegen Volker Furchbrich/Petra Reimann ebenfalls. Rinteln II bestand anschließend die Prüfung gegen den Mitfavoriten FC Schwalbe. Besonders die Damen setzten die wichtigen Punkte, gewannen das Doppel, Katja Spengler setzte sich im Einzel durch, Aits/Battefeld untermauerten mit 15:3/1 ihren Ruf als stärkstes Mixed dieser Klasse. Das 1. HD und das 1. HE gingen ebenfalls an die Weser. Philip Radecker siegte in drei Sätzen über Stefan Höfer und wird am kommenden Wochenende gegen Drakenburg und Hagenburg fehlen.

Rinteln III erkämpfte sich das Unentschieden gegen Hohnhorst und sammelt den ersten Punkt für den Klassenerhalt. In einer sehr ausgeglichenen Partie hätten beide Teams den Sieg erspielen können und waren auf allen Positionen gleich stark besetzt. Victoria Lauenau zeigte sich weit weniger geschwächt, als erwartet. Das Team sackte ein 8:0 gegen Drakenburg ein und schlug auch die SG Hameln/Rumbeck 5:3. Damit sind die Lauenauer punktgleich mit Rinteln 2. Auf Kreisebene glänzen die Mannschaften aus Lindhorst Lauenau 3 und Bückeberge. Lauenau 2 und Stadthagen konnten nicht antreten. Erster Tabellenführer der Kreisliga ist der TuS Jahn Lindhorst. Die Mannschaft um Altmeister Willy Görz schlug die SG Eilsen/Bückeburg 5:3 und erbte durch das Fehlen von Lauenau 2 ein 8:0. Spielerisch zeigten die Lindhorster Nervenstärke. Das 1. Herreneinzel und das 1. Herrendoppel gewannen sie in drei Sätzen und stellten dem Absteiger aus Bückeburg damit ein Bein. Für die SG endete der Spieltag versöhnlich. Bernd Kirstein und Co. schlugen Hagenburg 2 6:2. "Besonders unsere Damen waren Klasse", sagte Kirstein. "Sie haben in Doppel und Mixed den Grundstein gelegt. Auch Marc Schöneborn hat sich gut in das Team eingefügt."

In der 1. Kreisklasse startet die VT Rinteln 4 ausgeglichen. Der 2:6 Niederlage gegen Bad Münder 2 folgte ein klares 7:1 über Hohnhorst 4. Dabei musste das Team von Michael Ephan mit Ersatz antreten. Die Stammdamen und drei von sechs nominellen Herren fehlten. "Axel Peddinghaus, Sandra Budde und Silke Möhlenbein haben einen tollen Job gemacht und uns zwei Punkte gerettet.", so Ephan. Bleibt zu hoffen, das die Mannschaft demnächst in Bestbesetzung antreten kann. Hohnhorst 4 erzielte ein Unentschieden gegen Bad Pyrmont 2 und brachte so wenigstens noch einen Punkt nach Hause.

Der TSV Bückeberge startet mit 4:0 Punkten in die 2. Kreisklasse. Stadthagen trat nicht an und schenkte damit das 8:0. Gegen die eigene Reserve sicherte man sich ein 5:3 steht mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze. Die dritte Mannschaft der Victoria aus Lauenau sicherte sich drei Punkte gegen Groß Berkel und Hilligsfeld. Das man sich auf lange Sicht an der Tabellenspitze etablieren kann, glaubt Marianne von der Heide aber nicht. "Wir werden es sehr schwer haben, die Klasse überhaupt zu halten." Die drei Punkte sollte da hilfreich sein.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im September 1998 in der

TuS Hohnhorst bleibt Spitzenreiter Pennigsehl auf den Fersen

Das Landesligateam aus Hohnhorst rückt mit einem Unentschieden gegen Hannover 96 den starken Pennigsehlern auf die Pelle.

Zwar konnten die Asse in den Doppeln diesmal nicht stechen, doch Ulf Fildebrandt sicherte mit seinem Sieg über Ingo Falkenhein den wichtigen Punkt. Die zweite Partie gegen Seesen wurde von den Hohnhorstern nach Belieben dominiert. Allein das 2. Herendoppel gab man ab. In den anderen Spielen waren die Hohnhorster nicht gefährdet.

Ohne Eike Westermann standen die Chancen für die VT Rinteln in der Bezirksoberliga nicht sonderlich gut. Der Nachwuchscrack war bei der Nordrangliste in Glinde (Hamburg) aktiv und fehlte den Weserstädtern. Sven Ottawa und Mirja Nacke gingen verletzt in die Partien gegen Nienburg und Weyhe.

Trotz der Verletzung zeigte vor allem Sven Ottawa eine starke Leistung. Er dominierte Mixed und Doppel und trug wesentlich zum 4:4 gegen den MTV Nienburg bei. Gegen Weyhe siegten die Rintelner souverän 7:1 und sind nun, nach dem Fehlstart vergangene Woche, auf Platz vier der Tabelle vorgerückt, nur einen Punkt hinter dem Tabellenersten Hohnhorst 2. Das Team um Matthias Pfaffe erspielte sich ein klares 7:1 über Wettbergen 2. Gegen Harkenbleck mussten vor allem die Herren Federn lassen. Die starken Damen sicherten letztlich das Unentschieden, das die Führung in der Tabelle brachte.

In der Bezirksklasse mussten beide Rintelner Teams in Drakenburg antreten. Für Rinteln 3 ging es erneut darum, Punkte gegen den Abstieg zu erspielen, was eindrucksvoll gelang. Dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung schlug man den Gastgeber 5:3 und nach großen Kampf auch den TSV Hagenburg mit dem gleichen Ergebnis. Vor allem Volker Furchbrich setzte sich stark in Szene. Mit Partner Bernd Zilm wehrte er im dritten Satz gegen die Hagenburger Meister/Gross mehrere Matchbälle ab und spielte auch im Mixed mit Doris Westermann im dritten Satz sicher und erfolgreich.

Rinteln 2 kam zu einem eher mühevollem 5:3 über die Hagenburger. nach einem schnellen 3:0 aus den Doppeln wurde es noch einmal spannend, denn Hagenburg glich nach Dameneinzel, Mixed und dem 1. Herreneinzel aus. Sven Aits und Thomas Klein sicherten mit ihren Einzelerfolgen den Sieg. Gegen Drakenburg spielten die Rintelner sicher und gaben nur das 1. Herrendoppel ab. Katja Spengler legte im Dameneinzel ihre Nervosität aus dem Hagenburgspiel ab und holte den vorentscheidenden 5. Punkt. Lauenau, das bisher auf Platz zwei der Tabelle geführt wurde, kassierte zwei Niederlagen gegen Schwalbe und Hohnhorst, das sich mit drei Punkten Vorsprung vor dem Schlusslicht Drakenburg etwas Luft verschafft hat.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 30. September 1998 in der

Lars Ottawa im Mixed für Landesrangliste qualifiziert

Der Rintelner Lars Ottawa erwischte mit seiner Partnerin Sandra Scharff aus Nienburg wurde er dritter der Bezirksrangliste und hat sich für die Landesebene qualifiziert.

Ebenfalls gute Leistungen zeigten Christian Rudat/Philip Radecker bei ihrem Auftritt im Doppel. Nach einem Freilos in Runde eins unterlagen sie zwar gegen das Niedersachsenligadoppel Kretschmann/Kretschmann aus Seelze, kamen dann aber immer besser ins Spiel und entschieden die nächsten zwei Partien für sich. In den Platzierungsspielen um Platz drei gelang ihnen aber trotz enormen Einsatzes kein Sieg mehr und sie wurden sechste.

Einen Platz besser war das Rintelner Damendoppel Katja Spengler/Stefanie Battefeld. "Wir wollten besser zueinander finden", sagte Battefeld vor dem Turnier, denn in den Punktspielen der Bezirksklasse fühlten sich beide bisher nicht sicher. Platz 5 der aktuellen Rangliste bringt ihnen neben dem Trainingseffekt nun auch noch einen Achtungserfolg ein.

Im Mixed zeigten Lars Ottawa/Sandra Scharff Nervenstärke. In der ersten Runde verloren sie noch sang und klanglos gegen die späteren zweiten Wehrstedt/Hundeshagen (Altwarmbüchen). Ottawa/Scharff rissen sich aber zusammen und gewannen die nächsten zwei Spiele jeweils im dritten Satz. Gegen Hohmeister/Oldenburg zeigten sie dann ihre beste Leistung. Das nominell deutlich stäkere Paar aus Seelze/Hohnhorst zeigte sich vom Spiel Ottawas zunächst beeindruckt, stellten sich dann aber darauf ein. "Im dritten Satz haben wir unser Spiel dann umgestellt", so Ottawa. "Das hat gereicht!" Auch das letzte Spiel gegen Walter Beissner/Petra Maywald (Bad Eilsen/Wettbergen) ging in den Entscheidungssatz. 3:11 lagen Ottawa/Scharff hinten, rissen das Ruder aber noch einmal herum und sicherten sich Platz 3. Damit sind sie direkt für die Landesrangliste qualifiziert.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 30. September 1998 in der

VT Rinteln Ausrichter der 2. Norddeutschen Rangliste

Ein großer Berg Arbeit steht einmal mehr vor den Organisatoren der Badmintonsparte der VTR. Turnierleiter Lars Ottawa will aber in gewohnter Ruhe und Sicherheit die 2. Norddeutsche Rangliste der Altersklassen U15 bis U19 durchziehen.

"Allein aus Niedersachsen erwarten wir ca. 50 Teilnehmer", weiß Ottawa. Damit stellen die "Roten" das größte Kontingent des Turniers. Und die meisten von ihnen gelten als Favoriten. Das aber Landesverbände wie Schleswig-Holstein, Hamburg oder Berlin stark darum bemüht sind, das bestehende Nord-Süd-Gefälle auszugleichen, ist offensichtlich. "Gerade Berlin hat in den letzten Jahren sehr viel erreicht. Nach dem der Spitzensport auf Erwachsenenebene etabliert worden ist, können nun auch die Jugendlichen von den erweiterten Möglichkeiten profitieren."

So wird der Rintelner Guido Radecker kaum Chancen haben, sich ganz vorn zu platzieren. Gerade in U15 ist die Konkurrenz enorm. Kämmerer und Zilm aus Greifswald bzw. Berlin gelten als die Favoriten. Eike Westermann hat in U17 dagegen bessere Chancen. Er sollte sich auch ganz vorn qualifizieren, schied er doch bei der ersten Rangliste verletzt aus. Sein größter Konkurrent ist Persson aus Schleswig-Holstein, der sogar noch ein Jahr jünger ist als Eike. Philip Radecker hofft auf die Doppeldisziplinen. Im Mixed hat er mit Stefanie Schaper einen guten Platz zu verteidigen und hofft noch auf die Qualifikation zur Deutschen Rangliste.

Für alle geht es am Sonnabend bereits ab 9:00 Uhr in der Kreissporthalle los. Die ersten Endspiele im Mixed erwartet man an ca. 13:00 Uhr. Alle anderen Finals werden am Sonntag gespielt. Eine Cafetria sorgt für das leibliche Wohl und alle Interessierten sind herzlich eingeladen: zu schauen, fragen und begeistert werden.

Stefan Engler