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Presseschau Oktober 1998

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Norddeutsche Rangliste Jugend Punktspiele Jugend Bezirksturnier Senioren Punktspiele Senioren Punktspiele Senioren Deutsche Rangliste Jugend

Das Original dieses Artikels erschien im Oktober 1998 in der

Eike Westermann für Deutsche Rangliste qualifiziert!

Radecker/Schaper knapp gescheitert!

Die 2. Norddeutsche Rangliste kann die VTR als Erfolg verbuchen. Das Turnier wurde in vorbildlicher Manier abgewickelt und auf sportlicher Seite freut sich Eike Westermann über seine Qualifikation.

150 Aktive und mehr als 50 Betreuer aus acht Bundesländern bevölkerten am Wochenende die Kreissporthalle in Rinteln um die 2. Nordrangliste der Jugend auszuspielen. Die VTR hatte sich durch die Ausrichtung der Norddeutschen Meisterschaft vor zwei Jahren bereits als Veranstalter empfohlen. Da viel es der verantwortlichen Gruppe Nord des DBV nicht schwer, sich für Rinteln zu entscheiden. Und auch diesmal leistete das eingespielte Team um Organisator Lars Ottawa vorbildliche Leistung. "Am Sonnabend waren wir zwar zwei Stunden hinter dem Zeitplan, aber wir hatten für den Sonntag noch genug Freiraum", so Ottawa. Nicht zuletzt deshalb wird Rinteln wohl auch im nächsten Jahr eine Nordrangliste zugesprochen bekommen.

Sportlich ging es für die Rintelner um einiges. Eike Westermann konnte die erste der beiden Ranglisten in Glinde verletzungsbedingt nicht zu Ende spielen und brauchte eine Platzierung unter den ersten vier, die Radecker-Brüder wollten sich gegenüber dem ersten Ergebnis verbessern.

Das gelang ihnen auch. Guido Radecker startete als Jahrgangsjüngerer in U15. Er verlor sein zweites Einzel, konnte sich aber um zwei Plätze auf Rang 11 verbessern. Im Doppel trat er mit Matthias Redlich aus Mecklenburg an. Eine starke Leistung brachte sie bis ins Halbfinale, das sie knapp verloren. Das Spiel um Platz drei war dann an Spannung kaum zu überbieten. Radecker/Redlich gewannen den ersten Satz 15:13, gaben aber den zweiten 11:15 ab. Im Entscheidungssatz erkämpften sie nach Rückstand die Verlängerung. Beim Stand von 16:16 hatten sie sogar Matchball. Unter den Augen von Landestrainer Hans-Werner Niessner wechselte das Aufschlagrecht mehrfach. "Dieser letzte Punkt entscheidet, wer zur Deutschen Rangliste fahren wird", sagte Niessner den Zuschauern. Für Radecker/Redlich reichte es nicht.

Philip Radecker wollte sich in U17 über das Mixed qualifizieren. Er und Stefanie Schaper brauchten dafür den Platz im Finale und kämpften dafür. Im Viertelfinale lieferten sie sich ein packendes Match gegen die Gildehäuser Honerkamp/Verwold und gewannen in drei Sätzen. Das Halbfinale gegen die Berliner Dettmann/Bölter, Sieger der ersten Rangliste schien dann aber eindeutig zu enden. 4:15 gaben Radecker/Schaper den ersten Satz ab. Doch sie wendeten die Partie und glichen mit 15:12 aus. Den umkämpften dritten Satz mussten sie aber in der Verlängerung 14:17 abgeben. Das Spiel um Platz drei dominierten sie nach einem verschlafenen ersten Satz mit 17:14/15:4 klar.

Eike Westermann wollte unbedingt zur Deutschen Rangliste fahren. Im Einzel U17 zeigte sich aber, dass ihn seine Verletzung viel Kraft gekostet hat. Er verlor sein Viertelfinale in drei Sätzen und belegte letztlich Platz 5. "Ihm fehlte etwas an Spritzigkeit, vor allem am Netz", analysierte Vater Walter, der noch auf das Doppel mit den Berliner Spitzenspieler Tim Dettmann hoffte. Die beiden setzten sich in den ersten beiden Runden klar durch und trafen im Halbfinale auf Lehmann/Wolke (Berlin). Den ersten Satz dominierten, wie in den Spielen zuvor Westermann/Dettmann, doch die verschliefen Durchgang zwei. Im dritten zeigten sie sich aber wieder hellwach und machten mit 15:0 alles klar. Das Endspiel gegen Perrson/Klopp aus Schleswig-Holstein bot den Zuschauern spektakuläre Ballwechsel. Westermann/Dettmann zeigten ihr ganzes Können und hatten am Schluss der Sätze immer die Nase vorn. 15:13/12-Sieger im Endspiel und damit für die Deutsche Rangliste qualifiziert.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 14. Oktober 1998 in der

VTR-Nachwuchs setzt sich an die Spitze der Landesliga

Klare 6:2-Sieg im Gipfeltreffen gegen den TuS Gildehaus

In der Niedersachsenliga der Schüler hat die Punktspielsaison begonnen. Der Nachwuchs der VT Rinteln wollte zeigen, dass der zur Spitze des Landes zählt und ist mit zwei Siegen erster Tabellenführer.

Ohne den verletzten Andres Westermann musste die VTR in Gildehaus antreten. Guido Radecker und Björn Oberländer ließen sich von dieser Schwächung aber nicht beeindrucken und sicherten gegen den Spitzenverein von der holländischen Grenze allein drei Punkte. Drei weitere Punkte steuerten die beiden Neuzugänge aus Pennigsehl, Thorben Jüttner und Peter Siegmann bei, und sicherten damit den 6:2 Erfolg Rintelns. Im zweiten Spiel konnten sich auch die Rintelner Mädchen Maike Endelmann und Dominique Harmann durchsetzten. Mit weißer Weste ging die VTR deshalb aus der Partie gegen den TuS Neuenhaus. Mannschaftsführer Guido Radecker war zufrieden: "Die anderen Mannschaften haben sich die Punkte gegenseitig geklaut." Damit ist Rinteln nun Tabellenführer, muss aber gegen Königslutter und Northeim noch Stärke beweisen.

In der Kreisklasse der Schüler sind die SG Eilsen/Bückeburg und der TSV Hagenburg Spitze. Beide Teams gewannen an Wochenende ihr ersten Spiele 7:1 und trafen dann aufeinander. Nach den Doppeln führte Hagenburg 2:1, doch Struckmeier und Höfemeier brachten die SG 3:2 in Front. Steffen glich für Hagenburg aus. Das Dameneinzel ging mit 11:3/0 deutlich an die Hagenburgerin Beck. In einem spannenden Dreisatzkrimi retteten Rohbach/Neufing im Mixed das Unentschieden für die SG. Das Team der VTR verlor das erste Spiel 1:7, setzte sich anschließend aber gegen bad Pyrmont 5:3 durch. Die von Bernd Zilm betreute Mannschaft hat in dieser Altersklasse aber noch 5 Jahre Zeit, bis zur Spitze vorzudringen.

Die Jugend der VTR sicherte sich mit zwei Erfolgen über Bruchhhausen-Vilsen/Brinkum und Drakenburg Platz 2 der Bezirksligatabelle. Grundstein der Erfolge waren die Leistungen von Hans Taube und Nicola Sondermann, die gewohnt sicher agierten und ihre Gegner beherrschten. Am ersten Spieltag musste sich das Team aber der SG Diepholz geschlagen geben und belegt damit Platz zwei der Tabelle.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 14. Oktober 1998 in der

Vierte im Mixed

Stark besetzt war das diesjährige Bezirksturnier des Bezirks Hannover in Wunstorf. Als einzige Schaumburger waren die Rintelner Paarungen Jeschke/Klein und Aits/Battefeld aktiv.

Für das Doppel Andreas Jeschke/Andreas Klein war die Konkurrenz zu stark. Sie verloren in der ersten Runde und kamen auch im weiteren Turnier nicht richtig ins Spiel. Das Mixed von Sven Aits uns Stefanie Battefeld hatte dagegen nur Startschwierigkeiten. Gleich in Runde eins ging es gegen die späteren Turniersieger Kretschmann/Deinhardt-Dibbern vom TuS Seelze. Gegen die geballte Landeskigaerfahrung war nichts auszurichten und Aits/Battefeld unterlagen 11/4:15. In den folgenden Runden kamen sie immer besser ins Spiel und besiegten Höfer/Pareid (Schwalbe Hannover) klar in zwei Sätzen.

Im Halbfinale der Trostrunde warteten mit Migge/Boinowitz erneut zwei Aktive aus Seelze auf die Rintelner. Diese gewannen den ersten Satz 15:11, geben aber den zweiten 7:15 ab. Im Entscheidungssatz hatten Aits/Battefeld das bessere Ende für sich und siegten 15:10. Das Spiel um Platz drei ging allerdings verloren. Der Wunstorfer Andreas Jende, im letzten Jahr noch in der Landesliga aktiv, dominierte die Partie und ließ Aits/Battefeld beim 15:4/7 nie zur Entfaltung kommen. In einem starken Feld kann Platz vier dennoch als Erfolg gewertet werden.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 15. Oktober 1998 in der

Schaumburger Teams verlieren den Anschluss!

Die Schaumburger Teams fallen hinter die Vertreter aus Hameln/Pyrmont zurück. Lindhorst verliert in der Kreisliga den Anschluss und die SG Eilsen/Bückeburg 3 muss sogar die Tabellenspitze abgeben.

In der Kreisliga hat der TuS Jahn Lindhorst den guten zweiten Platz in der Tabelle verspielt. Das Team um Willy Görz kassierte gegen den MTV Bad Pyrmont eine herbe 0:8-Schlappe. "Alle Spiele waren klar, wir hatten nicht den Hauch einer Chance", sagte Görz nach der Partie. Im zweiten Spiel konnte Lindhorst den TuSpo Bad Münder 5:3 bezwingen, doch auch dieses Spiel war keineswegs sicher. Vier Partien wurden erst im dritten Satz entschieden. Für Lindhorst endeten das Damendoppel Görz/Bahlmann und das 2. Herreneinzel von Parmentier, der den Lindhorstern immerhin noch einen Platz im Mittelfeld sicherte. Die SG Eilsen/Bückeburg konnte den TuSpo ebenfalls 5:3 bezwingen. Das 1. Herrendoppel von Vogel/Schneeweiß und das 2. Herreneinzel von Bernd Kirstein wurden in drei Sätzen gewonnen. Gegen Bad Pyrmont konnte aber auch der Bezirksklassenabsteiger nicht gewinnen. Pyrmont führt die Tabelle mit nur einem Verlustpunkt souverän an.

In der 1. Kreisklasse konnte die SG Eilsen/Bückeburg 3 die Tabellenspitze nicht verteidigen. Peter Tschense und Co. schlugen zwar die VT Rinteln 4 6:2, konnten beim 3:5 gegen Bad Münder aber nicht Überzeugen. Neuer Tabellenführer ist auch hier ein Team aus Bad Pyrmont. Die zweite Mannschaft der Kurstädter gewann beide Spiele und steht nun allein an der Tabellenspitze. Der TSV Bückeberge 1 musste in der 2. Kreisklasse die ersten Verlustpunkte hinnehmen. Nachdem die Mannschaft von Dietmar Meissner bisher eine weiße Weste hatte, findet sie sich nach den Partien gegen Bad Münder 2 und Hilligsfeld 2 nur noch im Mittelfeld in unmittelbarer Nachbarschaft zum VfL Stadthagen. Der hat nach einem klaren 7:1 Über Lauenau 3 und dem 3:5 gegen Groß Berkel nun ebenfalls 4:4 Punkte auf dem Konto.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 15. Oktober 1998 in der

VT Rinteln stürmt an die Tabellenspitze

Das Landesligateam des TuS Germania Hohnhorst konnte beim Heimspiel gegen Nordstemmen und Northeim das Fehlen von Henning Kurok nicht kompensieren hält nach zwei Unentschieden aber noch einen Platz im oberen Tabellendrittel. Die Bezirksoberligavertretung der VT Rinteln dringt nach zwei klaren Siegen an die Tabellenspitze vor.

Für den TuS Germania Hohnhorst sollte es am Wochenende darum gehen, den Anschluss an den Tabellenersten der Landesliga, den SSV Pennigsehl nicht zu verlieren. Das Fehlen von Doppelass Hennig Kurok war allerdings deutlich zu spüren. Beim 4:4 gegen den MTV Nordstemmen verloren die Hohnhorster beide Herrendoppel und das Mixed. Die Damen Kerstin und Silke Oldenburg hielten sich zwar schadlos und Fildebrandt und Büsing siegten in ihren Einzeln, doch die Niederlage von Frank Grabowski im 3. Einzelmarkierte den Endstand. Auch im zweiten Spiel gegen den SuS Northeim kam das Team nicht über ein Remis hinaus. Mixed und das 2. Herrendoppel wurden diesmal gewonnen, dafür gingen zwei Herreneinzel an den SuS. Wieder nur 4:4 und damit jetzt drei Punkte Rückstand zu den Pennigsehlern, die ihre beiden Partien gewinnen konnten.

Mit einer starken Leistung spielte sich die VT Rinteln erstmals an die Spitze der Bezirksoberliga. Gegen den Verfolger aus Harkenbleck trat das Team in Bestbesetzung an. Nach den Doppeln, die bisher wenig Anlass zur Freude boten, führten die Weserstädter bereits 3:0. Ottawa/Westermann ließen ihren Gegnern keine Chance und Ottawa/Rudat zeigten beim Match gegen Fandrich/Wojahn eine starken Leistung. Auch in den weiteren Spielen hielt sich die VTR schadlos. Ottawa, Westermann Rudat und Nacke waren im Einzel erfolgreich, das Mixed Krüger/Peddinghaus vollendete zum überraschenden 8:0. Das Spiel gegen den Tabellenletzten TuS Wettbergen war reine Formsache. Rinteln, in den Doppeln erneut stark, gewann 6:2. Nicht gut lief es für die Germania Hohnhorst. Das Team um Matthias Pfaffe unterlag dem MTV Nienburg und dem SC Weyhe jeweils 3:5,muß die Tabellenspitze abgeben und rutscht bis auf Rang 5 ab.

In der Bezirksklasse festigte die VT Rinteln 2 ihre Spitzenposition. Beim Gastspiel in Lauenau war das ersatzgeschwächte Team nie gefährdet. Alle Herrenspiele wurden klar gewonnen, den Rintelnern war das 5:3 nicht mehr zu nehmen. Die VT Rinteln 3 verlor zwar ihr Spiel gegen Lauenau mit 3:5, hält nach dem 8:0 Geschenk von Hameln/Rumbeck den dritten Rang der Tabelle. Die Germania aus Hohnhorst konnte sich nach einem schmeichelhaften 4:4 gegen Drakenburg um einen Platz verbessern. Die Mannschaft um Ralf Oldenburg, der verletzungsbedingt fehlte, sicherte sich das 2. Herren- und das Damendoppel. Ralf Kallmeier und das Mixed Dittberner/Bartsch sicherten das Unentschieden. Gegen den TSV Hagenburg setzte es allerdings ein 2:6, sodass der TSV weiterhin einen Punkt Vorsprung hat.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 28. Oktober 1998 in der

Eike Westermann Fünfter der Deutschen Rangliste

Guido Radecker kaum noch Chancen für die zweite Rangliste

Eike Westermann und Guido Radecker vertraten die Farben der VTR bei der ersten Deutschen Rangliste der Altersklassen U15 und U17 in Dessau. Für beide ging es in erster Linie darum, sich für die Fortsetzung der Ranglistenturniere zu qualifizieren.


Nach Platz fünf im Doppel fehlte Eike Westermann im Einzel die Kraft und er schied schnell aus.

Platz 12 war also Pflicht für die beiden Rintelner. Guido Radecker hatte sich lediglich für das Doppel qualifiziert und spielte mit seinem Partner Matthias Redlich ein unglückliches Turnier. Das erste Spiel verloren sie gegen die späteren zweiten Schulz-Holsteg/Andratschke in zwei Sätzen und auch Partie zwei ging verloren. Gegen Gerbsch/Skripski unterlagen sie im dritten Satz knapp 13:15. Die Platzierungsspiele gewannen Radecker/Redlich zwar, doch mit Platz 13 haben sie nur geringe Chance auf eine Teilnahme an der zweiten Rangliste.

Eike Westermann war vor dem Turnier in Dessau extra nach Berlin gereist, um mit seinen Doppelpartner Tim Dettmann trainieren zu können. Die ersten Spiele zeigten, dass sich die Reise gelohnt hatte. Westermann/Dettmann dominierten klar und zogen gegen Janesch/Koch mit 15:5/8 ins Viertelfinale ein. Hier machte sich dann aber eine nicht auskurierte Knieverletzung Dettmanns erneut bemerkbar. Die beiden versuchten das Beste aus der Situation zu machen und spielten fortan Mixed. Das Viertelfinale gegen Reuter/Schiffmann ging allerdings verloren. Im Anschluss hatten sie sich ausschließlich gegen Paarungen aus Niedersachsen durchzusetzen. Westermann/Dettmann schlugen trotz des Handykaps Droste/Kämmer und Persson/Klopp und wurden gute fünfte.

Das Doppel hatte Eike aber so viel Kraft gekostet, dass im Einzel nicht mehr viel zu holen war. Er verlor sein Vorrundenspiel gegen Preuten in drei Sätzen und hatte danach nichts mehr zuzusetzen.

Stefan Engler