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Presseschau November 1998

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NBV-Rangliste Senioren Landesmeisterschaft Schüler Bezirksmeisterschaft Senioren Punktspiele Senioren Norddeutsche Meisterschaft Jugend

Das Original dieses Artikels erschien am 03. November 1998 in der

Oldenburg / Kurok Fünfte der Landesrangliste

Rudat / Ottawa nur auf dem 13. Platz

Die Hohnhorster Henning Kurok und Kerstin Oldenburg zeigten einmal mehr ihre Klasse. Mit ihren Partnern Sven Ottawa und Sandra Scharff bestätigten sie jeweils ihre Setzplätze. Auch die Rintelner Christian Rudat und Lars Ottawa in Lengende aktiv.

Eine gute Bezirksrangliste hatte sie zur Landesrangliste gebracht, aber sie mussten erkennen, dass sie von der Spitze noch weit entfernt sind. Ihre ersten Spiele verloren sie und konnten am Ende nur noch Platz 13 erreichen. Ein enttäuschter Ottawa: "In der Trostrunde hatten wir in Zimmermann/Kurth die stärksten Gegner im ersten Spiel. Mit mehr Losglück hätten wir unser Ziel, unter die ersten 12 zu kommen, sicher erreicht."

Kurok/Ottawa hatten in der ersten Runde souverän gewonnen, aber gegen Behrens/Eilers (Delmenhorst), die Seriensieger beim Rintelner-Pokal-Turnier, das Nachsehen. Im Anschluss ging es ebenfalls gegen Zimmermann/Kurth. Mit vollem Einsatz siegten Kurok/Ottawa in drei Sätzen. Danach reichte die Kraft nicht mehr, um gegen das aufstrebende Nachwuchsdoppel Zanssen/Zöllner (Vechelde/Gifhorn) zu bestehen. Mit Platz sechs bestätigen Kurok/Ottawa ihre 7. Position in der Doppelrangliste des Landes.

Kerstin Oldenburg und ihre Nienburger Partnerin Sandra Scharff wurden in dieser Rangliste bisher auf Rang 17 geführt. Dennoch konnten sich beide die Mühen der Vorrunde ersparen. Fehlende Routine machte Spiel eins allerdings zu einem schweren Gang. Golumbeck/Barth erwiesen sich als starke Gegner und wurden erst im dritten Satz bezwungen. Spiel zwei gegen die an Position eins gesetzten Schulz/Oestmann (Delmenhorst), ebenfalls erfolgreich beim diesjährigen Rintelner Turnier, ging nach einer guten Leistung in drei Sätzen verloren, wie auch das anschließende Spiel gegen Theile/Küther, bei dem Oldenburg/Scharff die Kraft fehlte. Das Platzierungsspiel gegen Greune/Hanssen (MTV Hondelage) verlief sehr ausgeglichen. Nach guter, kämpferischer Leistung siegten Oldenburg/Scharff 15:9/17:14 und sicherten sich Platz 5.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im November 1998 in der

Landesmeisterschaften der Schüler:

Hochgelobte Rintelner bleiben hinter Erwartungen zurück
Guido Radecker und Dominique Hormann Landesmeister

Bei den in Nordhorn ausgespielten Landesmeisterschaften der Schüler blieb das Team der VT Rinteln deutlich hinter der Erwartungen zurück. Für Spieler und Trainer nach diesem letzten großen Turnier des Jahres viel Arbeit ins Haus.

Reihenweise Mittelfeldplätze brachten die U15-ner aus Rinteln nach Hause. Thorben Jüttner/Björn Oberländer wurden siebte, Stefanie Aits/Stefanie Uliczka, Thorben Jüttener/Maike van Wallis sowie Björn Oberländer/Stefanie Aits neunte. Besonders in diesen Doppeln wurde deutlich, woran es im Moment zu hapern scheint. Betreuer Sven Aits: "Die Schlagsicherheit hat allen gefehlt, obwohl wir viel trainiert haben. Auch in der Aggressivität müssen fast alle noch deutlich zulegen."

Blieb noch die Hoffnung auf Guido Radecker und Andres Westermann. Guido spielte sich in U15 leicht in das Halbfinale, musste sich dort aber dem Gifhorner Daniel Korn geschlagen geben. Beim 8/5:15 zeigte er eine starke kämpferische Leistung, die Schlagsicherheit entschied jedoch das Spiel. Auch im kleinen Finale musste seinem Dauerkonkurrenten Andreas Kühling (Königslutter) den Vortritt lassen. Mit Platz 4 hat er aber noch die Fahrkarte zur Norddeutschen Meisterschaft im Januar gelöst.

Im Doppel an der Seite von Daniel Korn sollte dann endlich der erste Sieg her. Die klaren Favoriten hatten zunächst ein Freilos, besiegten Sperber/Möller (Burgdorf) deutlich 15:1/3 und Klein/Petschulat (Stade) 15:8/11. Das Finale gegen Umland/Zander verlief wie erwartet kanpp, doch Radecker/Korn wurden den Ansprüchen gerecht und siegten in drei Sätzen.

In U13 war Andres Westermann der Trainingsrückstand deutlich anzumerken. Fast drei Wochen fiel für ihn das Training wegen einer Verletzung aus. Im Mixed mit Dominique Hormann reichte es so nur zu Platz 5. Im Jungendoppel mit Hannes Roffmann (Diepholz) kam im Halbfinale das Aus. Das Match gegen Leinweber/Bas hätte das Paar allerdings gewinnen können. Nach verlorenem ersten Satz steigerten sie sich, erzwangen die Verlängerung und verloren Satz drei 16:17. Im Spiel um Platz drei machten Westermann/Roffmann es erneut spannend, behielten diesmal aber im dritten Satz 17:15 die Oberhand. Im Einzel der U13 drang Andres erneut ins Halbfinale vor. Auf dem Weg dorthin bezwang er den Gildehäuser Eike Boll in drei Sätzen, musste sich Tim Zander dann aber in zwei Sätzen geschlagen geben.

Dominique Hormann stand ihrem Mixedpartner in nichts nach. Sie zog im Einzel mit zwei klaren Erfolgen ins Halbfinale ein, in dem sie gegen Köster 5/3:11 unterlag. Das kleine Finale gegen Behrendts (Celle) ging ebenfalls verloren. Das Doppel Hormann/Pallero-Lucas (Rinteln/Hannover) war der Geheimfavorit des Turniers. Drei überzeugende Sieg in Folge ebneten den Weg in das Finale gegen Kösters/Latussek (Salzgitter). Hormann/Pallero-Lucas gewannen Satz eins, gaben den zweiten jedoch ab. In Durchgang drei entwickelte sich ein packendes Match, das Hormann/Pallero-Lucas 17:16 für sich entschieden.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im November 1998 in der

Bezirksmeisterschaften Badminton:

Lars Ottawa in zwei Halbfinals gescheitert / Hohnhorster Damen mit drei unter den ersten vier

Ein kleines aber erlesenes Teilnehmerfeld spielte in Neustadt den Titel des Bezirksmeisters unter sich aus. Für die Schaumburger aus Rinteln und Hohnhorst sprang zwar kein Titel heraus, die Platzausbeute kann sich jedoch sehen lassen.

Lars Ottawa und Christian Rudat (VT Rinteln) erspielten sich im stark besetzten Doppelfeld einen guten vierten Platz. Erst im Halbfinale mussten sie gegen die überragenden Neustädter P. Bethe/Mundtkowski die Segel streichen. Im Gemischten Doppel spielte Ottawa an der Seite der für Neustadt spielenden Janina Nonnenberg. Im Viertelfinale besiegten sie die Hohnhorster Carsten Büsing/Sandra Pfaffe glatt in zwei Sätzen, schieden dann aber gegen die späteren Sieger Sudhop/Schönfelder aus. Mit einer kämpferischen Leistung über drei Sätze sicherten sich Ottawa/Nonnenberg noch das Spiel um drei gegen die Seelzer Migge/Sodke.

In den Einzeldisziplinen konnte nur der Hohnhorster Ulf Fildebrandt bestehen. Er besiegte im Viertelfinale in überzeugender Manier der Neustädter Mundkowski, schied dann aber gegen dessen Vereinskameraden und neuen Bezirksmeister Christoph Schröder aus. Kampflos blieb Fildebrandt Platz drei.

Die Hohnhorster Damen dominierten das Doppel, ohne den ganz großen Wurf zu landen. Sandra Pfaffe/Andrea Dohmeier wurden vierte, hinter Silke Oldenburg/Britta Kurok. Kerstin Oldenburg/Sandra Scharff besiegten zwar ihre Vereinskameradinnen, unterlagen im Endspiel aber den Seelzern Sodke/Kretschmann.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 18. November 1998 in der

6:2 in Pennigsehl: Hohnhorst wieder im Titelrennen

Herbstmeister VT Rinteln gab in der Bezirksoberliga die Tabellenführung ab / SG Eilsen/Bückenburg vor dem Abstieg

Der TuS Germania Hohnhorst hat die Chance, das Rennen um die Meisterschaft in der Landesliga weiterhin offen zu gestalten, genutzt. Vor 120 begeisterten Zuschauern besiegte das Team den Tabellenersten Pennigsehl mit 6:2 und hat jetzt nur noch einen Punkt Rückstand.

Im ersten Spiel des Tages besiegten Frank Grabowski und Co. Den TSV Barsinghausen klar 6:2. Die einzelnen Siege fielen dabei mehr als deutlich aus. Kurok/Grabowski gewannen das 2. Herrendoppel 15:1/8, das Damendoppel ging 15:2/2 an Hohnhorst, das Mixed Kurok/Oldenburg gewann 15:4/3. Der Sieg der Mannschaft war nie in Gefahr. Blieb das Spiel gegen die Heimmannschaft aus Pennigsehl, die über Flugblattaktionen Publikum in die Halle gebracht hatten, und ihren Verfolger abschütteln wollten. Die Stimmung in der Halle kam allerdings eher den Hohnhorstern zu Gute. Die Doppel zu Beginn machten deutlich, wie ausgeglichen es an der Tabellenspitze zugeht. Sören Hamann/Carsten Büsing waren erst im dritten Satz 16:17 unterlegen, doch Grabowski Kurok sicherten das 2. Herrendoppel 15:7/17:14 und Oldenburg/Oldenburg behielten im Damendoppel die Oberhand. Die Damen trugen sich in Einzel und Mixed in die Siegerliste ein und sicherten damit zunächst das Unentschieden aus dem Hinspiel. Mit zwei weiteren Siegen von Ulf Fildebrandt und Carsten Büsing war der 6:2. Erfolg perfekt, der letztlich durch eine überdurchschnittliche Leistung aller zustande kam.

In der Bezirksoberliga hat die VT Rinteln die Tabellenspitze verloren. Die Mannschaft um Lars Ottawa blieb zwar im letzten Spiel der Hinserie gegen Hohnhorst 6:2 erfolgreich und sicherte sich damit den Titel des Herbstmeisters, verlor im Anschluss aber gegen den SC Langenhagen 3:5. "Mehr war da eigentlich gar nicht zu holen," meinte Ottawa. "Langenhagen ist sehr ausgeglichen und kann in jeden Spiel punkten." Für Rinteln siegten Nacke/Peddinghaus, Ottawa/Krüger und Rudat, das 1. Herrendoppel und das 1. Herreneinzel gaben die Weserstädter in drei Sätzen ab. Der SG Eilsen/Bückeburg steht in dieser Klasse das Wasser bis zum Hals. Gegen Langenhagen kassierte die Mannschaft ein klares 0:8 und gegen Hohnhorst reichte es nur zu einem 3:5. Bei zwei Absteigern aus dieser Klasse und dem vorletzten Tabellenplatz bei vier Punkten Rückstand gibt es kaum noch Hoffnung.

In der Bezirksklasse setzt die VT Rinteln 2 ihren Siegeszug fort. Das Team mit Youngster Philip Radecker will am Saisonende auch eine Null auf der Negativseite der Tabelle stehen sehen. Einen weiteren Schritt zu diesem Ziel machten sie mit dem 8:0 gegen Hohnhorst 3 und dem 6:2 gegen die eigenen 3. Mannschaft. Hinter Rinteln 2 und dem FC Schwalbe Hannover beginnt bereits das Mittelfeld, in dem der TSV Hagenburg momentan die besten Karten zu haben scheint. Der TSV setzte sich gegen die in dieser Saison stark geschwächte Mannschaft aus Lauenau 5:3 durch und ließ diesem Erfolg ein 8:0 über Drakenburg folgen. "Diese Position wollen wir auch am Ende der Saison innehaben,". Auf jeden Fall wäre das eine gute Empfehlung für die nächste Saison.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im November 1998 in der

Eike Westermann und Philip Radecker für Deutsche Meisterschaft qualifiziert!

Das kleine Rintelner Team um Eike Westermann räumte bei den Norddeutschen Meisterschaften in Winsen/Luhe ab. Eike Westermann siegte mit seinem Berliner Partner Tim Dettmann im Doppel, Philip Radecker erspielte sich in Einzel und Mixed zwei dritte Plätze. Sein Bruder Guido kam in U15 zwar nicht über die 1/8-Finals hinaus, steht aber an Platz eins der Nachrückerliste für die Deutschen Meisterschaften.

Auf der Setzliste des Doppels waren Guido Radecker und Matthias Redlich auf Platz 6 eingeordnet und hatten damit zunächst ein Freilos. Ihre ersten Gegner bezwangen sie in drei Sätzen und hinterließen damit bei den Trainern einen positiven Eindruck. Im 1/8-Finale waren sie dann aber gegen Borowski/Düring chancenlos. Im Einzel scheiterte Guido bereits in der zweiten Runde an Borowski, hat für das Doppel aber noch die Chance, zur Deutschen Meisterschaft zu fahren.

Sicher qualifiziert hat sich dagegen Philip Radecker. Im Mixed an der Seite von Stefanie Schaper (Hannover 96) hatte er in der ersten Runde noch ein Freilos und traf in Runde zwei auf die Gildehäuser Honerkamp/Verwoldt. Im ersten Durchgang konnte Honerkamp mit seinem starken Angriffsspiel noch Akzente setzten, die Abwehr von Radecker/Schaper war aber sicher genug, um den Satz 15:12 zu gewinnen. Durchgang zwei war dann nur noch Formsache: 15:8 für Radecker/Schaper. Im Halbfinale ging es gegen die Turnierfavoriten Dettmann/Bölter aus Berlin. Wieder erwischten Radecker/Schaper einen hervorragenden Start und gewannen den ersten Satz sensationell 15:8. Doch die Klasse von Tim Dettmann entschied letztlich das Spiel. Er dominierte gegen Ende aus allen Positionen und die Sätze zwei und drei waren mit 4/3:15 deutlich.

Im Einzel kaufte Radecker Eike Westermann erneut den Scheid ab. Dieser unterlag in Runde zwei Ha Nguyen in drei Sätzen. Radecker siegte in dieser Runde in drei Sätzen über Niklas Lelling und setzte sich anschließend sensationell gegen Tim Dettmann durch. "Ich habe Philip noch nie so sicher gesehen", kommentierte Axel Radecker die Leistung seines Sohnes, der noch dazu Druck entwickelte und Dettmann nie zur Entfaltung kommen ließ. 15:3 und 15:13 siegte Radecker, war nach diesem Spiel gegen die Nummer 1 aber so ausgepumpt, daß er für Philip Droste eine leichte Beute war. Doch die beiden dritten Plätze bedeuten die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.


Da kam Freude auf: Eike Westermann (links) und sein Doppelpartner Tim Dettmann nach dem Finale

Eike Westermann setzte nach seinem frühen Aus im Einzel alles auf das Doppel mit dem überragenden Tim Dettmann. Beide waren an Position 1 gesetzt und die klaren Favoriten des Turniers. Im Halbfinale mußten sie allerdings mehr tun, als sie erwartet hatten. Kämmer/Droste erwiesen sich als starke Gegner und ließen sich vom verlorenen ersten Satz nicht beirren. So gaben Westermann/Dettmann Satz zwei 9:15 ab. Den dritten Durchgang beherrschten dann aber wieder die Favoriten 15:12. Das Finale gegen Honerkamp/Schlüter war dann eine klaren Sache. Westermann/Dettmann spielten sicher und schnell und gewannen 15:7/17:15.

Stefan Engler