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Presseschau Dezember 1998

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Das Original dieses Artikels erschien im Dezember 1998 in der

Beide VTR-Teams zeigen keine Gnade, Schaumburger Mannschaften in der Kreisliga auf verlorenem Posten

Die Saison in der Bezirksklasse scheint gelaufen. Zu überlegen ist die VT Rinteln II. Dem Team fehlt nach zwei deutlichen Siegen über Lauenau und Rumbeck noch ein Punkt zum Titel. Die VTR III sorgt als Aufsteiger weiter für Überraschungen und liegt nach zwei Erfolgen jetzt sogar auf Rang drei.

Wer soll die VTR II stoppen. Nach dem 8:0 über Hameln/Rumbeck und dem 7:1 über Lauenau steht die VTR weiter mit weißer Weste an der Tabellenspitze. Der Verfolger Schwalbe Hannover muss am nächsten Wochenende erst wieder den alten Rückstand von drei Punkten herstellen und auch dann fehlt den Rintelnern nur noch ein Punkt zur Meisterschaft. Den will das Team im Januar in eigener Hallte gegen Hohnhorst III machen: das Hinspiel endete 8:0 für Rinteln.

Die VTR III setzt sich in der Bezirksklasse weiter durch. Die Mannschaft um Michael Brakemeier wollte eigentlich nur den Abstieg verhindern, findet sich aber jetzt auf Platz drei der Tabelle wieder. Ausgeglichenheit ist das Geheimnis ihres Erfolgs. Die Herren Brakemeier, Furchbrich, Zilm, Kretzschmar und Perrey können voll aufeinander zählen. Jeder springt für jeden in die Bresche und so holt auch jeder wichtige Punkte. Die Damen Brakemeier, Westermann und Reimann halten sich ohnehin schadlos und gehören zum Besten, das die Klasse zu bieten hat. So verwundern auch die Siege des Wochenendes nicht. 6:2 schlug die VTR III einen schwachen Gegner aus Hameln/Rumbeck, bei den lediglich das erste Doppel überzeugen konnte. Gegen Lauenau kam es zu einer ausgeglichenen Partie. Rinteln drehte das 3:5 aus dem Hinspiel um. Allerdings musste Lauenau auf Diana Pause verzichten, ein herber Verlust, denn sie dominiert das Einzel der Bezirksklasse und hätte zumindest ein unentschieden gerettet. Lauenau steht nach zwei Niederlagen jetzt auf Rang sieben der Tabelle, hat aber genügend Vorsprung auf den letzten Platz.

In der Kreisliga setzt sich der MTV Bad Pyrmont gegen alle Schaumburger Teams durch. Auch Lindhorst und Eilsen/Bückeburg II waren ohne Chance. Die beiden besten Schaumburger Mannschaften gingen gegen Pyrmont 0:8 und 1:7 unter, konnten gegen Bad Münder allerdings wichtige Punkte sammeln. Lindhorst schaffte ein 4:4. Willy Görz vergab die Chance auf einen Sieg seines Teams, als es seine 14:10 Führung im dritten Satz des Einzels nicht durchbringen konnte. Die SG siegte 5:3, besonders durch die starke Leistung von Bernd Kirstein, der kämpferisch auftrat und keinen Ball verloren gab. Er gewann des 1. Herreneinzel in drei Sätzen und holte in Doppel mit seinem Partner Bernd Schneeweiß einen 1:10 Rückstand im dritten Satz noch auf. Bückeburg ist damit auf Platz drei das beste Schaumburger Team in der Kreisliga.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 23. Dezember 1998 in der

Hohnhorst schloss zum Spitzenreiter auf
Rinteln verteidigte die Tabellenführung

In der Landesliga bleibt der TuS Germania Hohnhorst weiter im Titelrennen. Mit dem 5:3 über Nordstemmen ist aus dem Spitzentrio nun ein Duo geworden.

Zunächst gab es für Hohnhorst allerdings leichte Punkte. Der Gegner aus Northeim konnte nicht vollzählig antreten und schenkte den Hohnhorstern damit zwei Punkte. Zwei weitere mußten dann gegen Nordstemmen folgen. Doch das 1. Herrendoppel ging gleich verloren. Henning Kurok/Ulf Fildebrandt, die zuletzt so erfolgreich zusammen agierten, verloren in drei Sätzen. Carsten Büsing/Sören Hamann konnten allerdings ausgleichen. Die Damen des Mitkonkurrenten um den Aufstieg bereiteten Hohnhorst aber unerwartete Probleme. Silke und Kerstin Oldenburg mußten sich nach drei Sätzen dem Nordstemmemener Damendoppel geschlagen geben und Marina Gelse spielte im Einzel glücklos. Nordstemmen führte also 3:1, bevor Hohnhorst mit den Herreneinzeln herankam. Fildebrandt, Büsing und Hamann ließen nichts anbrennen. Schließlich behielten auch Henning Kurok/Silke Oldenburg im Mixed die Oberhand zum 5:3. Mit diesem Sieg der Hohnhorster ist Nordstemmen aus dem Rennen, nur Pennigsehl steht dem Aufstieg noch im Weg. Der TuS muß im Januar zwei klare Siege einfahren, um noch auf Platz eins vorstoßen zu können.

In der Bezirksoberliga steht die VT Rinteln vor dem Triumph. In eigener Halle besiegte das Team um die Leistungsträger Christian Rudat und Sven Ottawa den SV Harkenbleck 6:2 und gewann gegen Wettbergen 7:1. Rinteln zeigte dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung und geriet nie in Gefahr, Punkte abzugeben. "Die gewonnen Spiele waren allesamt klar für uns und die Niederlagen gegen Harkenbleck gab es erst im dritten Satz." Lars Ottawa kann mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden sein. Tim Krüger, Angelika Peddinghaus und Christian Rudat hielten sich einmal mehr schadlos und schufen damit eine sichere Basis für die letzten Spiele im Januar. Besonders, weil der Konkurrent Langenhagen gegen Harkenbleck patzte nur unentschieden spielte. Damit steht die VTR jetzt allein an der Tabellenspitze.

In der Bezirksklasse erwischten die Schaumburger Teams einen mäßigen Tag. Hagenburg konnte zwar gegen den TuS Hohnhorst 5:3 gewinnen, ging aber gegen den FC Schwalbe 0:8 unter. Besonders die VT Rinteln 2 hatte auf dieses Match gehofft, doch an Schützenhilfe aus Hagenburg war nicht zu denken. Hohnhorst verlor schließlich auch das Match gegen den sicheren Absteiger Drakenburg 3:5 und findet sich jetzt auf Rang 5 der Tabelle wieder, allerdings weit von einer Abstiegsgefahr entfernt.

Stefan Engler