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Presseschau März 1999

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Bezirkspokalturnier Senioren Bezirksrangliste Jugend NBV-Rangliste Schüler NBV-Rangliste Senioren Punktspiele Jugend Punktspiele Jugend Vereinsmeisterschaften Rinteln

Das Original dieses Artikels erschien am 03. März 1999 in der

Sandra Pfaffe heimst zwei Titel ein

Hohnhorsterin siegte beim Bezirks-Pokal-Turnier in Neustadt im Doppel und Mixed

Die Hohnhorsterin Sandra Pfaffe heimste beim Bezirkspokalturnier in Neustadt gleich zwei Titel ein. Mit ihrer Doppelpartnerin Andrea Dohmeier gab sie allen anderen Damendoppel keine Chance und mit Matthias Blume gewann sie die Konkurrenz im Mixed.

Im Herrendoppel der C-Klasse hatten Matthias Blume/Carsten Grüning aus Hohnhorst einen starken Auftritt. Nach einem leichten Vorrundensieg unterlagen sie zwar den klaren Favoriten Wehrstedt/Naumann (Altwarmbüchen), schlugen sich in drei Sätzen aber achtbar. Danach gewannen sie beide Platzierungsspiele glatt in zwei Sätzen und wurden Dritte.

In der A-Klasse stritten Kerstin Oldenburg/Sandra Scharff (Hohnhorst/Nienburg) um die Plätze. in einer Gruppe von fünf Doppeln feierten sie drei leichte Erfolge, mussten sich aber Nicole Schönfelder/Nina Nonnenberg (Pennigsehl/Neustadt) geschlagen geben und wurden gute Zweite. Das Damendoppel der C-Klasse wurde dann eine sichere Beute von Sandra Pfaffe und Andrea Dohmeier.

Im Mixed trafen Matthias Blume/Sandra Pfaffe im Halbfinale der Hauptrunde auf Sven Ottawa/Andrea Dohmeier. Blume/ Pfaffe siegten überraschend klar in zwei Sitzen. Im Finale warteten die Rintelner Sven Aits/Mirja Nacke auf sie Das Endspiel gewannen Blume/Pfaffe in zwei hart umkämpften Sätzen nut 15:8 und 15:3. Für Sven Ottawa und Andrea Dohmeier sprang nach zwei Siegen in der Platzierungsrunde noch Rang drei heraus.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 03. März 1999 in der

Nicola Sondermann auf Platz zwei

Nachwuchs der VT Rinteln erfüllte beim Bezirks-Ranglisten-Turnier nicht die Erwartungen

Bei der Bezirksrangliste der Jugend konnte die VT Rinteln nicht überzeugen. Nicola Sondermann freute sich zwar über Rang zwei, doch die Jungen blieben hinter den Erwartungen zurück.

Reibungslos verlief die Organisation des Turniers in der Rintelner Kreissporthalle. Auch ohne Cheforganisator Lars Ottawa gelang Stefanie Battefeld und Co. die Ausrichtung der Spiele ohne Makel. Sportlich betrachtet kam jedoch leise Enttäuschung auf. ,,Wir hatten mit zwei Platzen im Halbfinale gerechnet", so Sven Aits, Jugendbetreuer der VTR, nach dem Turnier. Doch seine fünf Schützlinge kamen in der Klasse U 17 nicht über die Viertelfinals hinaus. Allein Guido Radecker, der durch gute Leistungen in der Klasse U 15 in das Feld kam, schlug sich achtbar und gab sein Viertelfinale in drei Sätzen ab.

Durch das gleichzeitige Ausscheiden von Taube, Oberländer, Jüttner und Radecker mussten die Rintelner die Plätze fünf bis acht untereinander ausspielen. Dabei setzen sich zunächst Radecker gegen Jüttner und Oberländer gegen Taube durch, im Spiel um Platz fünf hatte Guido Radecker den längsten Atem.

Nicola Sondermann war bei den Mädchen auf Rang zwei gesetzt. In den Gruppenspielen hatte sie nur mit der Hannoveranerin Sabine Benzinger Probleme, behielt aber in drei Sätzen die Oberhand. Als Gruppenerste zog sie ins Halbfinale ein und besiegte dort Stefanie Uliczka in zwei glatten Sätzen. Im Endspiel gegen Simone Richert (TSV Burgdorf) unterlag sie mit 5:11/6:11.

Das Turnier zeigte einmal mehr, dass die Jugendförderung im Kreis Schaumburg brach liegt. Nur der TSV Hagenburg meldete insgesamt vier Teilnehmer, die allerdings von der Leistung her nicht mithalten konnten. Alle anderen Vereine sollten sich die Frage stellen, wie lange sie ohne Nachwuchs das derzeitige Niveau halten können.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 11. März 1999 in der

Landes-Rangliste dominiert

Rintelner Guido Radecker Sieger in der Altersklasse U15

Für die Landesrangliste der Altersklasse U15 hatten sich die Rintelner Betreuer und Aktiven zuletzt besonders ins Zeug gelegt, galt es doch, den Ruf RinteIns als Talentschmiede aufrecht zu erhalten. Mit dem Sieg von Guido Radecker ist dieser Ruf nun erneut unter Beweis gestellt worden.

Andres Westermann musste jedoch Lehrgeld bezahlen. Mit Mühe hatte er sein Erstrundenmatch gewonnen, doch gegen Markus Domanski (Königslutter) war er dann in Runde zwei chancenlos. In den Platzierungsspielen machte er zwar immer eine gute Figur, ließ aber den Drang zum Siegen vermissen. ,,Besonders im läuferischen Bereich müssen wir verstärkt arbeiten", so Betreuer Sven Aits. Doch Andres hat in dieser Altersklasse noch ein Jahr Zeit, um sich zu beweisen.

Stefanie Aits hatte nach dem Sieg bei der Bezirksrangliste reichlich Motivation, auch auf Landesebene gut auszusehen. Doch das Los bescherte ihr in Runde zwei die übermächtige Simone Peters (Northeim). 3:11 und 1:11 unterlag Aits der Spielerin aus dem Bezirk Braunschweig. Doch Stefanie zeigte, dass sie zurecht die Bezirksrangliste gewonnen hatte. in den Platzierungsspielen ließ sie nichts mehr anbrennen und brachte zwei Dreisatzmatches nach Hause. Damit belegte sie am Ende den respektablen fünften Platz.

Überflieger des Wochenendes war Guido Radecker. Er machte klar, dass er einer der besten seines Jahrgangs in Niedersachsen ist. Das erste Match nutze er quasi zum Aufwärmen, bevor es gegen Philip Raschka richtig zur Sache ging. Auch die versammelte Elite aus Königslutter konnte Guido nichts anhaben. Er gewann sowohl gegen Markus Domanski als auch gegen seinen Angstgegner Andreas Köhling und wurde souveräner Sieger der ersten NBV-Rangliste U15.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 11. März 1999 in der

Sensation durch Oldenburg

Hohnhorsterin mit Sandra Scharff für NBV-Masters qualifiziert

Kerstin OIdenburg vom TuS Hohnhorst erwischte ein glänzendes Wochenende bei der NBV-A-Rangliste der Doppeldisziplinen. Gemeinsam mit ihrer Nienburger Partnerin Sandra Scharff erreichte sie Rang zwei und hat sich damit zum NBV-Masters qualifiziert.


Kerstin Oldenburg überraschte die Favoriten
Nicht so gut lief es für die Herren aus Schaumburg. Die Rintelner Eike Westermann/Christian Rudat schlugen sich in Cuxhafen zwar achtbar, kamen aber über Rang 13 nicht hinaus. Mit den beiden Siegen in der Platzierungsrunde über Fuchs/Wewetzer (Harkenbleck/Gifhorn) und Groß/Kleinert (USC Braunschweig) zeigten sie am Ende klar aufsteigende Tendenz.
Sven Ottawa und Henning Kurok verloren das Auftaktdoppel gegen Christoph Schröder/Andre Sudhop. Nach diesem Spiel steigerten sich Ottawa/Kurok von Spiel zu Spiel. Sie gewannen vier der letzten fünf Spiele und mussten letztlich die starken Delmenhorstern Eilers/Behrens passieren lassen. Damit sprang am Ende der neunte Rang heraus.
Die stärksten Leistungen zeigten aber Kerstin Oldenburg und Sandra Scharff. Gerade mal drei Spiele mussten sie auf dem Weg ins Finale bestreiten und bezwangen dabei unter anderem im Halbfinale die klaren Turnierfavoritinnen Anja Schulz/Martina Oestmann (Dehnenhoreter FC) in drei spannenden Sätzen. Im Endspiel setzten sich Oldenburg/Scharff dann lange zur Wehr, waren aber letztlich Bianca Pils/Susanne Cloppenburg (Gifhorn/Varel) 9:15 und 7:15 unterlegen. Mit Rang zwei haben sie sich allerdings klar für das erstmals auszuspielende NBV-Masters qualifiziert, einem Preisgeldturnier, zu dem sich die besten acht der aktuellen Landesrangliste treffen werden.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 18. März 1999 in der

Punktspiele abgesagt

Rinteln zur MDM

Verwirrung aller Orte: Die Staffelleitung der Niedersachsenliga der Schüler hat die Termine für die Punktrunde abgesagt. Damit ist das Rintelner Schülerteam für die Norddeutschen Teamtitelkämpfe (NDM) qualifiziert.


Das glückliche Schülerteam der VT Rinteln mit (hintn v.l.) Peter Siegmann, Thorben Jüttner, Guido Radecker, Andres Westermann, (vorne v.l.) Dominique Hormann und Stefanie Aits

Immer wieder war es im ohnehin engen Terminplan zu Überschneidungen und Absagen gekommen. Bis zuletzt war sogar Rinteln als Ausrichter der Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften U15 im Gespräch, doch konkrete Zusagen blieben Fehlanzeige.

Jetzt flatterte dem VTR-Jugendbetreuer Sven Aits ein Brief der Staffelleitung ins Haus. "Die Termine der restlichen Punktspiele werden abgesagt", hieß es da lapidar. "Der bestehende Rahmenterminplan und der immer näher rückende und endgültige Termin der Meisterschaftsspiele ließe keine weiteren Verzögerungen zu. Außerdem sei ohnehin davon auszugehen, ,,dass Rinteln und Königslutter sich für die Endrunde qualifizieren werden."

Da kann man leicht an Wettbewerbsverzerrung denken, doch den Rintelner Betreuern kann es nur recht sein: ihr Team befand sich nach der Hinrunde souverän an der Tabellenspitze und hatte noch keinen Punkt abgeben müssen.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 25. März 1999 in der

VT Rinteln bei den Norddeutschen Fünfter

Konkurrenz aus Berlin eine Nummer zu gross

Bei der Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften (NDM), für die sich das Schülerteam der VT Rinteln qualifiziert hatte, schaffte du Team um Guido Radecker auf anhieb Platz fünf.

"Die Konkurrenz war unglaublich stark", resümierte Betreuer Sven Aits. In den Spielen der Vorrunde war die Mannschaft aus Rinteln gegen Brandenburg und Greifswald absolut chancenlos und unterlag jeweils 2:6, konnte jeweils nur zwei Doppel gewinnen. Dass man in der Vorrunde gleich gegen den klaren Favoriten Greifswald antreten musste, stand allerdings nicht auf der Rechnung der Rintelner. Schließlich hatte man als erster der Niedersachsenliga einen Setzplatz erwartet und damit die Hoffnung, zumindest einen zweiten Platz in der Vorrunde zu erreichen. ,,Auf Norddeutscher Ebene gilt aber die Platzierung in der Liga nicht mehr viel. Da wird konsequent nach Ranglistenpunkten auf Norddeutscher und Deutscher Ebene gesetzt", erklärte Aits.

Da stand das Team aus Königslutter klar vor Rinteln und schaffte dann auch Rang zwei in der Vorrunde. Rinteln hatte sich in der Platzierungsrunde zu behaupten. Da gab es zunächst ein schmeichelhaftes 4:4 gegen Tröbitz. Den Einzug in das Spiel um Platz fünf schaffte Rinteln nur, weil Guido Radecker und Björn Oberländer im ersten Doppel einen Satz gewannen, der am Ende Rintelns Sieg bedeutete.

Im Spiel um Platz fünf gab es dann, wie auch in der Vorrunde, ein klares 7:1 über Dessau. Guido Radecker, Andres Westermann, Björn Oberländer, Peter Siegmann, Thorben Jüttner, Stefanie Aits und Domenique Hormann waren mit diesem fünften Platz aber mehr als zufrieden.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 31. März 1999 in der

Sven Aits zweimal Vereinsmeister

Titel im Doppel und Mixed/
Zweiter im Einzel

Sven Aits von der VT Rinteln erkämpfte sich souverän seinen Stammplatz in der zweiten Mannschaft des Vereins. Bei den Vereinsmeisterschaften ließ er in Doppel und Mixed die gesamte Konkurrenz hinter sich und wurde im Einzel zweiter.

Dabei war Sein Abschneiden keine große Überraschung. Sowohl im Gemischten Doppel wie auch im Herrendoppel war Sven der klare Favorit. So marschierte er auch ohne Probleme durch die ersten Gruppenspiele. Zusammen mit Mirja Nacke gewann er leicht die Vorrunde, schlug im Halbfinale Lars Ottawa/Stefanie Aits und ließ im Endspiel auch Bernd Zilm mit Neuzugang Doris Kirstein, die überraschend ins Finale kamen, keine Chance. Rang drei belegten Andreas Jeschke und Nicola Sondermann.

Die Jugendlichen der VTR lehrten den etablierten Damen im Doppel das Fürchten. Nicola Sondermann und Stefanie Aits setzten sich in drei Sätzen gegen das Doppel der ersten Mannschaft, Mirja Nacke/Angelika Peddinghaus, durch, schlugen auch Doris Kirstein/Doris Westermann und wurden Vereinsmeisterinnen.

Bei den Herren gab es ebenfalls klare Sieger: Sven Aits und Sven Ottawa ließen ihren Gegnern keine Chance und zeigten sich absolut überlegen. Auch das Endspiel gegen Björn Oberländer/Christian Rudat war eine klare Sache. Dritte wurden Bernd Zilm und Volker Furchbrich, die sich noch lange nicht zum alten Eisen zählen lassen wollen.

Besonders stark war der Konkurrenzdruck im Herreneinzel, ging es doch hier vordergründig um einen Stammplatz in der zweiten Mannschaft. Aus der ersten Mannschaft war nur Lars Ottawa zum Einzel angetreten und dieser gewann die Konkurrenz auch nach einem packenden Drei-Satz-Krimi gegen Sven Aits. Doch bereits in den ersten Runden hatte sich gezeigt, wie eng das Rennen um den Stammplatz werden würde. Andreas Jeschke, Andreas Klein, Walter Westermann und Thomas Klein lieferten sich packende Matches. Am Ende hatte Andreas Klein klar Rang drei inne. Er bezwang im kleinen Finale Andreas Jeschke, Thomas Klein wurde Fünfter.

Stefan Engler