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Presseschau Juli 1999

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Das Original dieses Artikels erschien im Juli 1999 in der

Höhepunkt:
Training mit dänischem Weltklassespieler

Zum ersten Mal nahmen Rintelner Jugendliche an einem Trainingslager im dänischen Humblebaek teil.

Nachdem die Organisatoren der seit fünf Jahren bestehenden Vereinsfreundschaft seit Jahren über einen Ausbau des Austausches nachdenken, wurde jetzt der erste Schritt dazu getan. Zu lernen gab es für Andres und Eike Westermann sowie Guido und Philip Radecker reichlich. Das Niveau der dänischen Spieler war durchweg sehr hoch. Bei drei Einheiten pro Tag wurden sie nicht nur konditionell voll gefordert. Auch das Spiel- und Taktiktraining der insgesamt 30 SportlerInnen genügte höchsten Ansprüchen. Insgesamt standen fünf Trainer immer mit Rat und Tat zur Seite.

Philip Radecker zeigte sich beeindruckt: "Besonders überrascht wurden wir von der Lockerheit und dem Spaß während des Trainings, das trotzdem sehr effektiv und konzentriert durchgeführt wurde. Es wurde so erklärt, dass man in Dänemark den Spaß und die Effektivität gleichstellt und somit auch immer motiviert ins Training geht. Vielleicht ist das ja das Geheimnis des dänischen Erfolgsbadminton!?" Und eben diese Lockerheit sorgte ganz nebenbei für hervorragende Stimmung auch außerhalb der Trainingszeiten.


Der dänische Weltklasse-Spieler Jon-Holst Christensen (2.v.l.) gab dem Rintelner Nachwuchs Guido Radecker (links), Andres Westermann (vorne), Eike Westermann (rechts) und Philip Radecker wertvolle Tipps.

Der absolute Höhepunkt war der Besuch von Jon-Holst Christensen im Camp. Der Weltklassespieler, der im Finale der Weltmeisterschaften den einzigen Punkt für das dänische Team gegen China holte, nahm am Training teil und gab den Rintelner Cracks auch die Gelegenheit, ihre Kräfte mit ihm zu messen. "Wir haben schon viele seiner Spiele im Fernsehen verfolgt und waren immer beeindruckt. Aber auf dem Feld kann man seine Spielstärke erst richtig einschätzen", so Radecker.

Stefan Engler