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Presseschau Februar 2001

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Das Original dieses Artikels erschien in der 6. Woche 2001 in der

Westermann bester Rinteln

In der vergangenen Woche berichteten wir bereits über das hervorragende Abschneiden der Rinteln Jugendlichen bei den Norddeutschen Meisterschaften. Dabei untergegangen war allerdings, dass Andres Westermann dieses Mal als bester Westerstädter den Heimweg antreten durfte.

Denn an der Seite von Hannes Roffmann spielte der U17Žer von der VTR phantastisch auf. Die beiden bezwangen in der ersten Runde Dubb/Wiedenhaupt klar 15:4/6 und starteten damit sehr gut in das Turnier. Auch im ersten Satz des anschließenden Viertelfinals drehten Westermann/Roffmann mächtig auf und siegten 15:10. Dann riss der Faden kurzzeitig ab: Rduch/Mertens konnten den zweiten Durchgang 15:4 für sich entscheiden. Doch nach der 5-Minuten-Coaching-Pause waren die Rintelner wieder gut eingestellt und sicherten sich ihren Halbfinalplatz 15:11.

Das Semifinale gegen el Ammar/Rehfeld schien im Anschluss eine lösbare Aufgabe zu bieten, obwohl die Gegner höher in den Setzlisten eingestuft waren. Doch Westermann/Roffmann spielten äußerst sicher und konnten den ersten Satz überdeutlich 15:3 gewinnen. Im zweiten Durchgang kamen ihre Kontrahenten zwar auf, doch der 15:11-Erfolg war nie ernsthaft gefährdet. Im Endspiel trafen Westermann/Roffmann dann auf die Top gesetzten und klar favorisierten Wolff/Zander. Und die hatten Mühe mit den motivierten Underdogs von der Weser. Die Zuschauer bekamen ein schnelles und druckvoll geführtes Finale zu sehen, in dem Westermann/Roffmann 10/8:15 das Nachsehen hatten.

Die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften haben die beiden damit allerdings deutlich in der Tasche, während die übrigen Rintelner noch zittern müssen. Guido Radecker wird aller Voraussicht nach über seine Ranglistenposition eine Chance im Einzel erhalten, die Doppel Westermann/Radecker und Radecker/Schaper müssen noch auf die endgültigen Entscheidung warten.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien in der 8. Woche 2001 in der

Rintelner Cracks bei Deutschen Meisterschaften der Jugend

Alle hatte sie die Qualifikation geschafft und sich riesig darüber gefreut. Was sie allerdings an diesem Wochenende bei den deutschen Titelkämpfen von sich selbst erwarteten, wird wohl im Dunkeln bleiben. Eike Westermann jedenfalls bezeichnete die Ergebnisse als "weniger erfreulich".

Die Konkurrenz war sehr stark. Philip Radecker kam im Mixed U19 an der Seite von Stefanie Schaper gleich in der 1. Runde gegen Schnaase/Schenk (NRW) unter die Räder. Ebenso Andres Westermann und Hannes im Doppel U17. Sie unterlagen trotz guter Leistung Abdul Rahim/Pohl (NRW) 12:15/9:15.

Guido Radecker überstand im Einzel U17 die 1. Runde gegen Michael Hauber (Bayern) 15:5/15:7 und zeigte dabei seine derzeit ansteigende Form. Allerdings hat Radecker noch immer mit den Folgen eines Wachstumsschubs zu kämpfen: die Muskulatur ist noch nicht richtig ausgebildet und macht noch zu schnell schlapp. In der 2. Runde war Radecker dann gegen Fabian Zilm (Berlin), an Position 3 gesetzt, 1:15/1:15 unterlegen. Er spielte zwar stark und kämpfte vorbildlich, hatte aber nicht den Hauch einer Chance.

Philip Radecker und Eike Westermann spielten im Doppel U19 zusammen. Doch gleich in der 1. Runde gegen Michael Fuchs (Bayern)/ Peter Weinert (Baden-Württemberg) unterlagen sie 13:15/5:15. "Philip und ich haben im ersten Satz noch gut mit gehalten aber auch schon zu viele Fehler gemacht. In den entscheidenden Situationen haben wir den kürzeren gezogen." Im zweiten Durchgang ging dann gar nichts mehr zusammen. Philip und Eike gerieten immer mehr unter Druck fanden keine Sicherheit mehr. Besonders diese Leistung enttäuschte den jungen Rintelner. Westermann: "Wir haben uns geschämt, so eine Leistung abzuliefern!"

Eike Westermann zog im Einzel U19 in die zweite Runde ein. Gegen Jörg Lorenz (Saarland) siegte der ehemalige Titelträger 15:12/15:5 und erwischte damit einen guten Einstand in das Turnier. In Runde 2 gegen Michael Fuchs (Bayern), an Position 4 gesetzt, fehlte es beim 10:15/13:15 in den entscheidenden Situationen an Abgeklärtheit, Schlagsicherheit und Schnelligkeit. "Die fehlten mir wegen dem einen Jahr Pause. Ich habe im zweiten Satz 11:4 geführt und danach nichts mehr zustande bekommen, es fehlt auch die Konstanz in meinem Spiel", so Westermann.

Stefan Engler