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Presseschau März 2001

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Bezirksrangliste Senioren NBV-Doppelrangliste Senioren NBV-Einzelrangliste Jugend Jugendmassnahmen VTR Norddeutsche Meisterschaft Junioren Relegation Kreis

Das Original dieses Artikels erschien in der 10. Woche 2000 in der

Sondermann mit Platz 2 im Bezirk

Rintelner Senioren auf verlorenem Posten

Für den einzigen Lichtblick bei der Bezirksrangliste in Neustadt sorgte Nicola Sondermann in der Klasse U19. Sie kam auf einen guten zweiten Platz, während die übrigen Rintelner sich nicht in Szene setzen konnten.

Insbesondere die Senioren Lars Ottawa und Fabian Korte waren in O19 ohne Chance. Für Korte war es der erste Auftritt bei den Senioren und er kam über Rang 12 nicht hinaus. Der erfahrene Lars Ottawa schlug sich allerdings auch kaum besser. Nach dem Sieg in der ersten Runde über Karsten Kaffke hatte Ottawa bereits nichts mehr zuzusetzen und gewann in der Folge nur noch ein mal: gegen Fabian Korte im Spiel um Rang 11.

In der Jugendklasse U19 erreichte Jerome Kemker Platz 5. Er hatte zunächst gegen die starken Arnold und Brennecke keine Chance, landete aber gegen Jatzek einen klaren 15:11/7-Sieg. Doch im Anschluss waren die seit Jahren an der Spitze des Bezirks spielenden Sperber und Eylers deutlich überlegen.

Bei den Damen U19 traten die beiden Rintelnerinnen Olga Baier und Nicola Sondermann bereits in der zweiten Runde gegeneinander an. Baier hatte zuvor Reichert klar in zwei Sätzen bezwungen, Sondermann kam zu einem mühevollen Erfolg in drei Sätzen über Benzinger. Das Prestigeduell im Halbfinale fand jedoch ein schnelles Ende. Sondermann zeigte sich überlegen und siegte 11:1/4. Baier bekam es in der Folg ausschliesslich mit Gegnerinnen zu tun, die bereits zahlreiche Erfahrungen auf Landesebene gesammelt haben und kam nach den Partien gegen Marchlewski und Benzinger auf den sechsten Platz.

Sondermann bekam es im Finale mit der Lokalmatadorin Stefanie Uliczka zu tun. Den ersten Satz gewann Uliczka 11:7. Doch Sondermann konnte sich im zweiten Durchgang steigern. 11:6 zwang Sondermann ihre Gegnerin in die Verlängerung. Doch in dieser behielt Uliczka klar die Oberhand. Nicola Sondermann konnte sich nicht weiter steigern und unterlag 4:11 für Rang zwei.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien in der 13. März 2001 in der

Eike Westermann im Doppel auf Platz fünf

Philip Radecker landet auf Rang sechs

Wieder wilderte Eike Westermann an der Seite von Finn Kornau im Seniorenrevier. Diesmal reichte es allerdings nicht zu einem Platz auf dem Podest.

Die Konkurrenz im Einzel hatte Eike Westermann auf Landesebene ja bereits vor einigen Wochen gehörig aufgemischt, als er hinter dem Delmenhorster Frank Eilers auf den zweiten Platz kam. Doch die Konkurrenz im Doppel wird nicht allein von Schnelligkeit und überragender Kondition bestimmt. Hier zählt vor allem die Erfahrung und das bekamen Westermann und Kornau diesmal zu spüren.

Die erste Runde war für die Youngster allerdings ein Kinderspiel. Doch bereits in Runde zwei trafen sie auf die klaren Favoriten und an Position 1 gesetzten Hariono/Reichstein vom BV Gifhorn. Westermann/Kornau verloren diese Partie, doch sie lieferten ein starkes Match und waren im Turnierverlauf die einzigen, denen es gelang, die am Ende überlegen siegreiche Gifhorner Paarung in einen dritten Satz zu zwingen.

Die Trostrunde verlief dann ohne Probleme für Westermann/Kornau. Drei Spiele gewannen sie im Folge und vor allem glatt in zwei Sätzen, bevor sie gegen Kurth/Pohl (Lüneburg/Maschen) um den Einzug in das kleine Finale spielten. "Wir haben ein starkes Spiel abgeliefert aber dennoch verloren. In den entscheidenden Situationen war das Glück einfach bei den Gegnern", so Westermann. Das Spiel um Platz 5 blieb ihnen dann erspart, denn der Rintelner Philip Radecker wurde an der Seite von Michael Bethe zuvor disqualifiziert. Während des Matches zwischen ihnen und Andrezejewski/Eilers kam es zu nicht mehr schlichtbaren Streitigkeiten. Bethe ließ sich zu unsportlichem Verhalten verleiten und die Turnierleitung zog daraus die Konsequenzen. Dennoch gab es für Radecker/Bethe noch den sechsten Rang.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien in der 14. März 2001 in der

Lockerer Finalsieg für Radecker

Rintelner gewinnt Niedersachsen-Rangliste

Der Rintelner Guido Radecker löste am Wochenende Eike Westermann als Sieger der 1. Niedersachsenrangliste im Einzel der Klasse U19 ab. Dabei ist er eigentlich noch gar nicht so weit.

Ein Jahr vor seiner Zeit nahm Guido Radecker an der Rangliste in einer Altersklasse teil, in die er erst im kommenden Jahr hineiwachsen sollte. Doch Wachstum scheint nach diesem Turnier gar nicht mehr nötig zu sein. Und der Erfolg wurde erwartet, denn Radecker wurde von den Organisatoren auf dem zweiten Platz der Setzliste platziert. So hatte er in der ersten Runde ein Freilos. "Das erste Spiel war dann wie immer schwer. Und nach drei Stunden Wartezeit hatte ich echte Startschwierigkeiten", so Radecker. So verlor er den ersten Durchgang des Viertelfinals gegen einen überraschend starken Benjamin Eylers. Doch nach kurzer Zeit hatte sich Radecker gefangen und gewann die Folgesätze glatt. Doch gut für Radecker: sein größter Konkurrent Christian Schlüter konnte sich nicht fangen und verlor sein Viertelfinalspiel. Von da an galt Radecker bereits als Favorit auf den Sieg.

So konnte er ab dem Halbfinale locker aufspielen und gewann dies gegen Timo Umland (VfL Stade) ohne Mühe 15:8/8. Das Endspiel gegen den ein Jahr älteren Till Zander ((VfL Stade) war im Nachgang noch lockerer. Mit seiner ganzen Klasse und hoch konzentriert ging Radecker zu Werke und gewann über deutlich 15:4/8. Zum zweiten Mal in Folge steht damit ein Rintelner an der Spitze der Niedersachsenrangliste. Und noch kann Radecker zwei Mal in dieser Klasse antreten. Das Triple kann also erwartet werden.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 24. März 2001 in der

Mehr als "Ball über die Schnur"

VTR-Badminton Abteilung will mehr Jugendliche motivieren

Initiativen sind gefordert in der Badmintonabteilung der VTR. Nachdem im gesamten Landkreis die Jugendarbeit seit Jahren brach liegt, hatte die Rintelner Abteilung bisher immer die Fahnen hoch gehalten. Doch mittlerweile ist die Halle an der Burgfeldsweide auch nicht mehr so voll, wie früher.

"Doch wir wollen die Hände nicht in den Schoß legen oder uns womöglich darüber freuen, weniger Arbeit zu haben, als früher", so Walter Westermann, verantwortlicher und seit Jahren erfolgreicher Trainer für die Jugendarbeit. Statt dessen bietet die Abteilung ab sofort ein Schnuppertraining für Jugendliche an. Dabei sind alle willkommen, egal ab man nur mal ausprobieren will, ob man mit Schläger und Federball überhaupt zurecht kommt oder womöglich schon seit einiger Zeit das Racket schwingt.

"Im Vordergrund steht bei uns die langfristige Betreuung", so Westermann weiter. Denn erst wenn man sich einige Fähigkeiten angeeignet hat, kann Badminton so richtig Spass machen. Und immer nur "Ball über die Schnur" im eigenen Garten kann es ja nicht sein.


Im Dienste ihres Sports: Stefan Frühmsrk, Nicola Sondermann, Olga Baier und Koordinator Walter Westermann

Deshalb steht ab sofort lockeres Training mit vielen spielerischen Elementen auf dem Plan. Jeden Mittwoch von 18:30 bis 20:00 Uhr stehen in der Kreissporthalle vier Trainer und Übungsleiter zur Verfügung, um mit Rat, Tat und Tipps ihren Sport vorzustellen und zu vermitteln.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 27. März 2001 in der

Eike Westermann Norddeutscher Meister

Einen Glanztag erwischte Eike Westermann bei den Norddeutschen Meisterschaften der Junioren U22. Absolut souverän strich der junge Rintelner den Titel im Einzel ein und siegte auch an der Seite von Finn Kornau im Doppel.

Besonders im Einzel wußte Westermann zu glänzen. Er hatte einen guten Setzplatz und erhielt somit für die erste Runde ein Freilos. Das führte freilich zu langer Wartezeit und damit hatte Westermann in der Vergangenheit seine Schwierigkeiten. Meist verschlief er dann den ersten Satz und geriet so unnötig unter Druck. Doch diesmal schien Westermann gelernt zu haben. Ohne Mühe setzte er sich gegen Sadlau (Sachsen-Anhalt) durch und hatte auch im anschließenden Viertelfinale gegen Seldschopf (Niedersachsen) keine Probleme. Im Halbfinale gegen Michael Kämmer (Mecklenburg-Vorpommern) zeigte er dann erstmals seine Leistungsfähigkeit. Mit druckvollem Spiel und enermen Tempo, vor allem aber ohne Fehler setzte sich Westermann 15:7/9 durch. Im Finale traf er dann auf den Mann, der am Folgetag sein Doppelpartner sein sollte. Doch hier kannte Westermann keine Gnade. Finn Kornau (Niedersachsen) blieb bei 15:11/8 im Endspiel ohne echte Siegchance. Wieder agierte Eike sicher aus allen Situationen und bot seinem Gegner keine Angriffspunkte.

Im Doppel zogen beide dann an einem Strang. Zwei leichte Siege führten die beiden sicher in das Halbfinale, in dem sie auf Zimmermann/Gerbsch (Berlin) trafen. Auch hier setzten sich die Favoriten klar durch. Westermann/Kornau siegten 15:8/6. Das Finale allerdings gestaltete sich dann weniger leicht. Den ersten Durchgang gaben Westermann/Kornau 11:15 an Nelte/Kornau (Mecklenburg-Vorpommern/Niedersachsen) ab, bevor sie richtig ins Match fanden. Über den Kampf kamen sie ins Spiel und gewannen den zweiten Satz in der Verlängerung denkbar knapp 17:16. Der dritte Durchgang verlief ebenfalls sehr spannend und endete 15:12 für Westermann/Kornu. "Das Match war sehr umkämpft und ausgeglichen", so Westermann. "Am Ende hatten wir ein bisschen mehr Glück

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 29. März 2001 in der

VT Rinteln 4 steigt in die 1. Kreisklasse ab

TuS Lindhorst verzichtet auf den Aufstieg

Nachdem die vierte Mannschaft der VTR sich in der abgelaufenen Saison nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte, bot sich der Mannschaft in der Relegation gegen den TuSpo Bad Münder 2 die Chance, den Platz in der Kreisliga zu halten.

Klar dominierend war in der Kreisligasaison der TuS Jahn Lindhorst um Altmeister Willi Görz. Die Mannschaft ließ über die ganze Saison nichts anbrennen und fuhrt am Ende ungefährdet den Titel ein. Nur aufsteigen will man nicht. "Wir hatten das Glück auf unserer Seite. Vor allem Holger Buschmann, der überraschen zur Mannschaft stieß, hat uns entliche Punkte eingebracht", so Görz. Doch Buschmann verläßt das Team aus beruflichen Gründen und um einen Saison in der Bezirksklasse zu überstehen, dazu sei sein Team dann doch zu alt. So steigt die zweite Mannschaft des SVV Lauenau in die Bezirksklasse auf. Absteiger ist der MTV Bad Pyrmont 2.

In der 1. Kreisklasse gab es solche Probleme nicht. Die SG Eilsen/Bückeburg 3 stand bereits vor dem letzten Spieltag als Aufsteiger fest. Den Weg nach unten muss der VfL Hameln 3 antreten. Die 2. Kreisklasse wurde vom TuS Germania Hohnhorst 5 um Gerd Nappke bestimmt, die am letzten Spieltag noch einmal ihre ganze Klasse zeigte und zwei souveräne 7:1 Siege einfuhr.

Vier Teams traten nun in der Relegation gegeneinander an, um Auf- und Abstieg in echter Endspielathmosphäre auszuspielen. Den Platz in der 1. Kreisklasse ergatterte sich dabei der TB Hilligsfeld 2 durch ein klares 6:2 über die SG Hemeringen. Spannend ging es dagegen im zweiten Relegationsspiel zu. Hier traf die VT Rinteln 4 auf den TuSpo Bad Münder 2. Die Mannschaft von der Weser führte nach den Doppel 2:1. Nagel/Aldag und Spork/Ephan hatten sich durchgesetzt, die Damen Krachudel/Kelm mussten sich in drei Sätzen geschlagen geben. Die Bilanz nach den Herreneinzel lautete 3:3. Nagel und Ephan konnten diesmal nicht punkten, Dirk Spork siegte klar in zwei Sätzen. Für Spannung war also ausreichend gesorgt. Im Dameneinzel blieb dann Nicola Kelm ohne Chance. So war das Mixed Aldag/Krachudel gefordert. Und dieses Mixed war das einzige Spiel, welches die Rintelner klar für sich entscheiden konnten. 4:4 stand es also nach allen Spielen. Der Rechenschieber musste also für die Entscheidung sorgen. Nach dem ersten Rechenschritt: 10:10 nach Sätzen. Die Nerven lagen brach, als die letzte und entscheidende Rechnung den Sieger herbrachte. 233:236 unterlag die VT Rinteln 4 nach Punkten und steigt damit in die 1. Kreisklasse ab.

Stefan Engler