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Presseschau April 2001

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NBV-B-Rangliste TiBad Paris DM Jugend Kreisrangliste Schüler/Jugend

Das Original dieses Artikels erschien im April 2001 in der

Von Langeweile keine Spur:

Eike Westermann hinterlässt Reihe der Frustrierten

Erneuter Sieg für Eike Westermann auf Seniorenebene, diesmal bei der NBV-B-Rangliste im Einzel. Mit Ausnahme seines Doppelpartners Finn Kornau waren alle Gegner chancenlos.

Ohne Ranglistenpunkte bekam Westermann keinen guten Setzplatz. Dennoch erhielt er als siebter der Setzliste noch ein Freilos für die erste Runde. Seinen ersten Aufschlag machte er dann in Runde zwei gegen Lars Petschulat, der beim 15:5/6 zwar nicht unterging, aber nie das Tempo und die Sicherheit Westermann kontern konnte. Ganz böse erwischte es dann im Viertelfinale den ehemaligen Rintelner Heiko Stark. Dieser, immerhin für die SG Neustadt/Seelze in der Oberliga aktiv, kam gar 15:3/1 unter die Räder. "Wir kennen uns aus vielen Trainingsduellen", so Westermann später, "aber Heiko war nicht fit." Dennoch, so gibt auch Stark zu "gibt es da für mich nichts mehr zu gewinnen."

Der einzige, der Westermann in diesem Turnier einen Satz abtrotzen konnte, war wieder einmal Finn Kornau. Auch diese beiden kennen sich seit Jahren und wissen über ihre Stärken und Schwäche bescheid. Eike gewann den ersten Durchgang 15:8, schien aber beim 5:15 im zweiten Satz nicht richtig bei der Sache zu sein. Kornau kämpfte, seine Chance im Entscheidungssatz witternd, verbittert, doch Westermann konnten diesen Satz 15:12 für sich entscheiden.


Eike Westermann ist momentan in Top-Form

"Mit der Kondition war ich nach diesem Spiel absolut am Ende." Doch so schlimm wird es nicht gewesen sein, denn Finalgegner Lars Freist zeigte sich nach seiner Niederlage zerknirscht. Er hatte Westermann nie entscheidend unter Druck setzten können und am Ende einer durch Sicherheit geprägten Partie die entscheidenden Fehler mehr gemacht. !5:11/11 gewann Eike Westermann das Finale und qualifizierte sich so souverän zur Teilnahme an der A-Rangliste, die Anfang ausgespielt werden wird.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im April 2001 in der

Rintelner Damenduo mischt Paris auf

Die beiden Rintelnerinnen Stefanie Battefeld und Nicola Sondermann trumpften beim internationalen Studententurnier von Paris/Orsay mächtig auf. Als bisher kleinste Delegation der Weserstädter beim mittlerweile traditionsreichen Osterbesuch in der Seine-Metropole sorgten sie für die bisher besten Platzierungen.

Wieder waren mehr als 200 StarterInnen an die Universität Paris Süd gekommen. Aus der ganzen Welt übrigens, denn die Hochschulen aus Tokio und Washington DC waren neben vielen europäischen Universitäten vertreten. Und das bei diesem Turnier nicht immer der Spaß im Vordergrund steht, wurde Nicola Sondermann bereits in der ersten Runde des Einzels klar. Denn knapper hätte ihr Match nicht ausfallen können. 11:10 und 10:11 gingen als Ergebnis in die Wertung ein. Ebenso ausgeglichen verliefen ihre weiteren Partien und nur gegen Irma Barkhuisen gewann Nicola beide Durchgänge. Sie zog als dritte der Vorrunde in die Halbfinals ein. Auch hier ging es äußerst knapp zu. Gegen Simone Schaelin gewann Sondermann den ersten Satz 11:9, gab aber den zweiten 12:13 ab. Mit einen letztlich doch souveränen 11:6 im Entscheidungssatz schaffte sie aber den Einzug ins Endspiel. Gegnerin dort war Martina Oberleitner (Graz). Sondermann gewann erneut den ersten Satz 11:9, hatte anschließend aber nichts mehr zu zusetzen und gab die folgenden Sätze jeweils 5:11 ab.

Im Doppel spielte Sondermann an der Seite von Maria Lobo (Madrid) und Stefanie Battefeld trat mit Anneke Alkemade (Utrecht) an. Beide Paarungen spielten sich souverän durch die Vorrunde, in der sie auch gegeneinander anzutreten hatten. Fair blieb dabei das Ergebnis, denn Sondermann/Lobo gewannen den ersten Satz 15:13, während Battefeld/Alkemade den zweiten Durchgang 15:12 für sich entschieden. Die restlichen Partien verliefen für beide Paarungen sicher, sodass beide in die Halbfinals einziehen konnten. Hier mussten dann allerdings Sondermann/Lobo die Segel streichen. Sie unterlagen Gutberlet/George (Dresden/Saive) in zwei Sätzen. Battefeld/Alkemade konnten dagegen Bleicher/Mizerka klar bezwingen und lieferten im Finale zwei starke Sätze ab. Doch auch sie schafften den Sieg nicht. Nach 15:17 und 5:15 mussten sich Battefeld/Alkemade mit Rang zwei zufrieden geben.

Im Mixed sollte es dann aber zum Sieg reichen. Stefanie Battefeld und Guido von Rotz (Zug) spielten zwar keine besonders starke Vorrunde, zogen aber als vierte mit sicherem Punktevorsprung in die Halbfinalspiele ein. Hier bezwangen sie zunächst Oberleitner/Sebastian (Graz/Madrid) 17:14 und 15:6 und hatte dabei nur im ersten Durchgang etwas Mühe. Mehr Ärger bereiteten da die Finalgegner George/Lighaam (Saive/Amsterdam). Diese entschieden den ersten Satz 17:15 für sich und erwischten Battefeld/von Rotz auf dem falschen Fuß. Doch die beiden fingen sich wieder und drehten das Match noch einmal um. 15:10 und 15:9 gewannen sie die Folgesätze und trugen sich so in die ewige Siegerliste des Pariser Turniers ein.

Mehr Informationen und lustige Schnappschüsse aus den vergangenen Jahren finden sich übrigens unter http://www.chez.com/tibad.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im April 2001 in der

Eike Westermann schlägt bei DM auf

Eine Lehrstunde war es sicher nicht für den jungen Rintelner Eike Westermann, denn die hat er im Grunde nicht mehr nötig. Doch echte Chance auf eine vordere Platzierung hatte er bei den Deutschen Junioren Meisterschaften in Ibbenbüren eigentlich nicht.

So kam im Einzel das Aus bereits in der ersten Runde. Eike unterlag Sebastian Kreibich 9:15/12:15. "Die Setzliste hielt aber noch andere Schrecken parat", wusste Westermann. Denn in der dritten Runde hätte er gegen Ian Maywald (Berlin) antreten müssen. Dieser war vor einigen Wochen erst im Endspiel der Deutschen Senioren Meisterschaften von Björn Joppien bezwungen wurden. Absolute Ausnahmeklasse war also am Start.

Erfreulich deshalb umso mehr, dass Eike das Erstrundenmatch im Doppel gewinnen konnte an der Seite des erst 17-jährigen Bork Grebsch (Berlin) ist dies sicher ein Teilerfolg. In der zweiten Runde sah es dann aber gegen Maywald/Kurschingen beim 4:15/3:15 übel aus. "Wir haben aber auf jeden Fall mitgespielt und uns nicht kampflos geschlagen gegeben." Und ohne Training über die Osterzeit hatte sich Westermann ohnehin nicht allzu viel vorgenommen. Der nächste echte Leistungstest kommt im Mai auf ihn zu, wenn sich in Cuxhaven die besten Spieler Niedersachsen gegenüberstehen werden. Dann will auch Eike Westermann wieder vorne bei der Musik mitspielen können.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien im April 2001 in der

Kreisrangliste mit nur 3 Vereinen

Ganze drei??? Vereine nahmen an der Schüler- und Jugend-Kreisrangliste im Einzel teil, die von der VT Bückeburg ausgerichtet wurde. Mit 25 Kindern stellte der TSV Hagenburg die stärkste Delegation.

Und wer mit so vielen Kindern an einem Turnier teilnimmt, der kann gleich eine Vereinsmeisterschaft daraus machen. Genau so sahen denn auch in vielen Altersklassen die Siegerlisten aus. Bei den Mädchen U9, U13 und U15 und bei den Jungen U11 fanden sich Hagenburger allein auf dem Treppchen wieder. Kein anderer Verein konnte in dieser Breite Teilnehmer entsenden.

Doch da, wo StarterInnen der VT Rinteln mit von der Partie waren, konnten sie die Hagenburger Dominanz brechen. So bei den Mädchen U11. Franziska Brakemeier (VTR) und Frederike Bruns (TSV) hatten mangels Gegnerinnen im Jugendfeld starten müssen und spielten hier in der ersten Runde ihr eigenes Finale aus. Franziska sicher in zwei Sätzen die Oberhand und sorge so für den ersten Rintelner Titel. Bei den Jungen lief es noch besser. Partrick Furchbrich (VTR) bezwang in einem sehr starken U9 Finale Sebastian Meister (VT Bückeburg) klar und überlegen 15:2/0 und Fabian Zilm wehrte sich in U13 nach Kräften gegen die Hagenburger Übermacht. Er musste sich den beiden stärksten TSV-lern stellen, besiegte Reckmann im Halbfinale klar, unterlag dann allerdings André Beck im Endspiel.


Die Hagenburger Kids nach dem Essen.

Einen dritten Titel für die VTR sicherte Malte Köppe bei den Jungen U15. Und das mit einer Überlegenheit, mit der sich seit der Ära Westermann und Radecker kein Rintelner mehr durchsetzen konnte. Köppe bezwang in Folge die Hagenburger Siegor Burghart und Moritz Dörge 15:0/0 und ließ auch dem Rintelner Mariano Ramsauer beim 15:4/4 keine Chance. Ramsauer selbst konnte die Hagenburger Mitstreiter ebenfalls klar besiegen und belegte den zweiten Platz.

Stefan Engler