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Presseschau Juni 2001

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Kreismeisterschaft Senioren Waldfrieden Pokal Turnier Kreismeisterschaft Schüler/Jugend RiPo 2001

Das Original dieses Artikels erschien am 07. Juni 2001 in der

Titelflut in der Königsklasse für die VTR

Zwei Verbände, eine Meisterschaft. Doch die liegt im Sterben. Denn den Organisatoren des Ausrichtenden Verbandes Hameln/Pyrmont gelingt es seit Jahren nicht, die Titelkämpfe attraktiv zu gestalten. Die StarterInnen aus Rinteln hatten dennoch Grund zur Freude: sie holten alle Titel in der Königsklasse.

Das man dabei aber unter sich geblieben war, sei hier nicht verschwiegen. Denn die Konkurrenz aus Hagenburg, Bückeburg oder Hohnhorst blieb dem Turnier fern. Dabei hatten die Ausrichter für alle eine Überraschung parat, denn die Klasseneinteilung wich vom üblichen Standart ab. So wurde die Bezirkssektion über zwei Klassen verteilt. Nachvollziehbar war das nicht. So spielten die Rintelner Tim Krüger, Andreas Jeschke, Lars Ottawa, Stefan Engler, Stefanie Battefeld und Mirja Nacke die Titel der C-Klasse unter sich aus. Meister im Mixed wurden Krüger/Nacke vor Engler/Battefeld und den Hohnhorster Grüning/Dohmeier, die sich als einzige gestellt hatten. Im Einzel setzte sich ebenfalls Krüger vor Engler und Jeschke durch, das Doppel entschieden dann Ottawa/Engler gegen Krüger/Jeschke für sich. Eine Damenkonkurrenz kam erst gar nicht zu Stande.

Die Aktiven des ausrichtenden Verbandes waren dann in der D-Klasse fast unter sich, obwohl sie ebenfalls Starter aus den Bezirksklassen stellten, die üblicher Weise der C-Kategorie zugeordnet werden. Im Herreneinzel gewann Peer Schwarz vom MTV Bad Pyrmont, der sich im Endspiel gegen den Hohnhorster Thomas Jacoby durchsetzte. Dritter wurde Reinhard Timm (Pyrmont). Das Herrendoppel D wurde von den Hamelnern Helmer/Hoffmann dominiert. Sie sorgten im Endspiel dafür, dass Thomas Jocoby sich an der Seite von Ralf Kallmeier erneut mit dem zweiten Rang zufrieden geben musste. Dritte hier Töthe/Wötzel (Hohnhorst/Lindhorst). Einen weiteren Titel für den Schaumburger Verband steuerte das Damendoppel E Pinkernell/Köhler (Hohnhorst) bei, die sich in einer schwach besetzten Konkurrenz durchsetzen konnten.

Eines machten diese Titelkämpfe einmal mehr deutlich: die Felder überaltern zusehends. Nachwuchs ist nicht in Sicht und wenn doch, wie im Fall Hagenburg oder Rinteln, ist eine Meisterschaft unter diesen Bedingungen kaum interessant. Denn die Jugend will sich messen und das zunehmend leistungsorientiert. Wenn aber in der Königsklasse mangels Attraktivität nur ein Verein antritt, muss irgendetwas nicht richtig laufen. Dies sei aber nicht die Stelle für Lösungsvorschläge, eher eine, die zum Nachdenken anregen soll. Will man auch in Zukunft aussagefähige Meisterschaften ausrichten und Titelträger ehren, die sich über das geleistete freuen können, muss sich das Turnier verändern und interessant werden. Und dann ist auch der Schaumburger Verband gefordert.


Tim Krüger (l.) von der VTR kann sich über zwei Kreismeistertitel freuen, doch an der Seite von Andreas Jeschke unterlag er im Endspiel des Doppels.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 23. Juni 2001 in der

Assing/Jeschke Sieger des Herrendoppels

21 Vereine beim Hohnhorster Turnier

Das erste der zwei großen und traditionsreichen Turniere im Badmintonkreis Schaumburg zog auch diesem Jahr wieder zahlreiche StarterInnen nach Haste. Dort richtete der TuS Germania Hohnhorst das Waldfrieden-Pokal-Turnier aus, an dem sich in diesem Jahr 21 Vereine beteiligten.

Dabei hatten die Schaumburger StarterInnen in diesem Jahr mehr Erfolg, als zuvor. Besonders in der C-Klasse der Bezirksebene konnten sie ihre Erfolge sammeln. Die Königsklasse wurde aber von anderen dominiert. Allein im Damendoppel konnten die Hohnhorsterinnen Kerstin und Silke Oldenburg gut mitspielen. Sie hatten den Sieg auf dem Schläger, unterlagen in ihrer Gruppe aber den starken Siegerinnen Eilers/Oestmann in zwei und den späteren zweiten Nonnenberg/Bardenhorst in drei Sätzen. Damit kam das Hohnhorster Duo auf den dritten Rang.

Starke Schaumburger Bilanzen gab es dann in der C-Klasse. Im Mixed Tim Krüger/Stefanie Battefeld kamen mit ihren Gegnern der Vorrunde hervorragend zu recht und konnten ausschließlich mit klaren Zwei-Satz-Siegen ins Finale spielen. Dort trafen sie auf die Harkenblecker Fendrich/Krawietz, die im Halbfinale die Hohnhorster Blume/Pfaffe bezwungen und auf den dritten Rang verwiesen hatten. Im Endspiel verloren die Rintelner zunächst den ersten Satz 8:15, konnten sich aber steigern und den zweiten Durchgang für sich entscheiden. Die Entscheidung fiel dann aber zu Gunsten von Fendrich/Krawietz aus, die den dritten Satz 15:6 gewannen.

Im Herreneinzel setzten sich die Hohnhorster Assing und Pfaffe in Szene. Beide drangen ohne Mühe ins Halbfinale vor, doch nur Assing kam durch. Er schlug Cai Burdack in zwei Sätzen und wollte sich anschließend gegen Fendrich durchsetzten. Dieser hatte Matthias Pfaffe geschlagen, der sich auch im Spiel um Platz drei nicht durchsetzen konnte. Doch Fendrich war an diesem Tag nicht zu schlagen und setzte sich auch gegen Assing durch.


Jürgen Assing wurde erfolgreichster Hohnhorster in eigener Halle

Dieser sollte aber noch zu seinem Titel kommen. An der Seite des Rintelners Andreas Jeschke spielte er ein hervorragendes Doppelturnier. Keine Mühe in allen Runden: Assing/Jeschke wurden überlegen Sieger des Herrendoppels. Der Hohnhorster Erfolg wurde durch Matthias Pfaffe/Matthias Blume komplettiert, die auf den dritten Platz kamen. Auch in der D-Klasse gab es einige Erfolge für Schaumburger Aktive. So setzte sich Marlies Athmer vom SSV Lauenau in der Einzelkonkurrenz durch und kam mit Partner Michael Recker auf den dritten Platz im Mixed.

Das Damendoppel D wurde von der Rintelnerin Mirja Nacke mit Partnerin Schmidt nach Belieben dominiert.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 29. Juni 2001 in der

Franziska Brakemeier holt sich Kreis-Titel

Rintelnerin siegt bei U11-Mädchen / TSV Hagenburg bei den Schüler- und Jugendmeisterschaften bestes Team

Zum ersten Mal seit Jahren gelang am vergangen Wochenende die Ausrichtung einer Meisterschaft für die Schüler und Jugendlichen im Badmintonkreis Schaumburg. Dabei hatte der TSV Hagenburg in der Mannschaftswertung deutlich die Nase vorn.


Rintelner Treppchen: Franziska Brakemeier gewann das Mädcheneinzel U11 vor Nadine Reimann und Kristin Schnauder

In eigner Halle sicherten sich die Aktiven des TSV insgesamt 5 der begehrten Titel. Im bei den Jungen U9 setzte sich Mathias Kittler gegen den Rintelner Patrick Furchbrich 15:1/15:6 durch, bei den gleich alten Mädchen strich Lisa Neumann den Titel ohne Gegnerin ein und wurde eine Altersklasse höher sehr gute fünfte. Die Endspiele der Mädchen U11 bestritten ausschließlich Rintelnerinnen. Im Finale setzte sich Franziska Brakemeier in drei hart umkämpften Sätzen gegen Nadine Reimann durch. Das Rintelner Treppchen komplettierte Kristin Schnauder, die sich im kleinen Finale durchsetzte.

Die Konkurrenz der Jungen U11 gewann Marvin Pfaffe vom TuS Germania Hohnhorst. Er setzte sich im Endspiel gegen Hermann Zittier aus Hagenburg durch. Den dritten Rang belegte hier Fritjof Wolf, ebenfalls aus Hagenburg. Hohnhorster Einigkeit dann in der Klasse U13. Denn nach den Vorrunden hatten sich Niko Blanke und Tobias Leßner als die stärksten erwiesen. Blanke konnte sich im Finale 15:8/5 durchsetzten. Nachdem die Rintelner Mädchen die Klasse U11 beherrscht hatten, zogen die Hagenburgerinnen in U13 nach und nahmen das gesamte Siegerpodest für sich in Anspruch. Lara Neumann setzte sich am Ende klar gegen Charlien Sölter und Linda Schwich durch. Auch in U15 bestritten zwei Hagenbugerinnen das Finale. Janina Klingemann hatte die Nase dabei deutlich vorn und besiegte Miriam Wolf 11:0/1. Dritte hier wurde Katharina Wolf aus Hohnhorst.


Das Hohnhorster Team mit den Siegern Jasmin Möller (4.v.r.), Marvin Pfaffe (3.v.l.) und Niko Blanke (4.v.l.)

Bei den Jungen U15 war für reichlich Spannung gesorgt. Das Finale bestritten Malte Köppe von der VT Rinteln und Gunnar Töthe aus Hohnhorst. Es war das letzte Match des Tages und insgesamt 55 Kinder hatten sich um den Center-Court versammelt, um die Kontrahenten anzufeuern. Köppe gab den ersten Durchgang 12:15 ab, konnte sich aber steigern und gewann unter frenetischem Applaus den zweiten Satz 15:12. Im Entscheidungssatz lies er sich die Butter dann nicht mehr vom Brot nehmen und gewann 15:7.

Klare Verhältnisse gab es letztlich in den Endspielen U17. Bei den Jungen setzte sich der Hagenburger Simon Kleinert vor Jan-Hendrik Schröter aus Rinteln durch, bei den Mädchen siegte Jasmin Möller (Hohnhorst) vor Maleen Beck (Hagenburg).

Bei der abschließenden Siegerehrung dankte Kreisjugendwart Axel Radecker dem Ausrichter TSV Hagenburg für die hervorragende Ausrichtung des Turniers. Dafür waren dem Verein ganze drei Wochen Vorbereitungszeit geblieben. Auch äußerte er seine Hoffnung, in Zukunft mehr Vereine bei Meisterschaften begrüßen zu können, doch derzeit sind nur drei Vereine in der Schüler und Jugendarbeit aktiv. Vor allem mangele es am Engagement der Eltern. Ein Grundstein sei allerdings gelegt. So zeigte sich Radecker sichtlich überrascht von der großen Zahl der Betreuer, die nach Hagenburg gereist waren. Solche Eltern brauche der Sport, um auf lange Sicht voran zu kommen.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 30. Juni 2001 in der

Andres Westermann scheitert erst im Halbfinale

160 Teilnehmer beim 21. Rintelner Pokal Turnier / Gute Plazierungen für Schaumburger Starterinnen und Starter

Tradition im Wechsel; so könnte das Motto des 21. Rintelner Pokal Turniers lauten, zu dem sich mehr als 160 StarterInnen in der Weserstadt versammelten. Besonders stark besetzt waren dabei die oberen Spielklassen.

Damit hat sich das Turnier in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Während man in den ersten Jahren fast ausschließlich SpielerInnen des Bezirks Hannover ansprach, hat sich der Einzugsradius mittlerweile deutlich erweitert. Es hat sich herumgesprochen, dass man in Rinteln gutes Badminton geboten bekommt und auch spielen kann. So nutzen die Niedersachsen das Turnier Jahr für Jahr als willkommenen Saisonabschluss, während die Westfalen sich bereits voll in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit befinden und Matchpraxis suchen. Beide Faktoren führten in der offenen A-Klasse zu herausragenden Auseinandersetzungen.

Auch für Schaumburger Starter sprangen gute Platzierungen heraus. Im Mixed A traten im kleinen Finale Janina Nonnenberg (Rinteln) /Frank Eilers (Delmenhorst) gegen Stefanie Schaper (Neustadt)/Philip Radecker (Rinteln) an. Die spannende Partie zog sich über drei Sätze und wurde von Nonnenberg/Eilers denkbar knapp 11:5/15:11/10 gewonnen. Das Finale gewannen Witt/Englemann. Im Herrendoppel erspielte sich Philip Radecker dann den ersehnten dritten Platz. An der Seite von Christoph Schröder (Neustadt) setzte er sich im letzten Match des Turniers durch. Das Herreneinzel wurde von Vorjahressieger Yarvuz Yigit (Steinhagen) nach Belieben dominiert. Dies bekam auch Heiko Stark zu spüren, der ebenfalls in Rinteln das Badminton spielen erlernte. Er hatte im Halbfinale beim 12:15/12:15 keine Chance gegen den extrem schnellen und sicheren Westfalen. Im kleinen Finale kam es zum Duell mit dem Rintelner Guido Radecker. Der Kämpfer unter den Weserstädtern lieferte Stark einen packenden Fight, musste dem erfahreneren Stark aber in drei Sätzen den Vortritt lassen. Ebenfalls den dritten Platz erspielten sich die Hohnhorster Oldenburg-Schwestern im Damendoppel. Dabei ließen sie im kleinen Finale Nonnenberg/Bardenhorst deutlich hinter sich.


Der dritte Rang beim 21. Rintelner Pokal Turnier steht als erster Erfolg für Andres Westermann

Auch in der C-Klasse sammelten die Schaumburger Podiumsplätze en masse. Im Herreneinzel reichte es für Andreas Jeschke und Andres Westermann allerdings nur für die Plätze drei und vier. Beider verloren ihre Halbfinals in zwei glatten Sätzen, lieferten sich aber um den Bronzerang ein packendes Duell, das mehr als 90 Minuten anhielt. Westermann gewann der ersten Satz 15:13 und hatte im zweiten Matchball. Doch er konnte sich gegen der verbissen kämpfenden Jeschke nicht durchsetzen. Dieser konnte aber im Entscheidungssatz nichts mehr zusetzen und überließ diesmal dem Jüngeren den Platz auf dem Podest. Im Mixed C befanden sich gleich drei Schaumburger Paarungen im Halbfinale, doch den Titel sicherten sich andere. Im Rintelner Duell setzten sich zunächst Tim Krüger/Mirja Nacke gegen Sven Aits/Doris Kirstein durch, während parallel Mathias Blume/Sandra Pfaffe (Hohnhorst) den späteren Siegern Möller/Krawietz (Harkenbleck) unterlagen. Das kleine Finale konnten dann die Hohnhorster für sich entscheiden. Ebenfalls zwei Rintelner Paarungen hatten sich im Herrendoppel in die Endrunde gekämpft und mussten im Halbfinale gegeneinander antreten. Jeschke/Klein hatten dabei das bessere Ende und schickten Westermann/Engler ins kleine Finale, welches die beiden nicht gewinnen konnten. Für Jeschke/Klein blieb nach einem klar verlorenem Finale der zweite Rang hinter Spitczack/Ellerbracht. Absolute Schaumburger Drei-Einigkeit gab es dann auf dem Podium im Damendoppel. Doch auf den Feldern war davon noch nichts zu sehen. Hier setzten sich nach hartem Kampf Mirja Nacke/Nicola Sondermann (Rinteln) im Finale gegen Sandra Pfaffe/Andrea Dohmeier (Hohnhorst) durch. Dritte wurden Doris Westermann/Brigitte Brakemeier (Rinteln).

In der D-Klasse machte einmal mehr Marlies Athmer aus Lauenau auf sich aufmerksam. Sie erspielte sich einen hervorragenden zweiten Platz im Einzel und kam mit Partner Michael Recker au den dritten Rang im Mixed, knapp vor den Rintelner Fabian Korte/Olga Baier. In der E-Klasse wurden Bernd und Steffen Köppe (Rinteln) dritte des Herrendoppels, Stefan Frühmark/Nicola Kelm (Rinteln) wurden vierte im Mixed.

Stefan Engler