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Presseschau September 2001

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Bezirksmeisterschaft O32 VTR Portrait NBV-B-Rangliste Punktspiele Schüler Punktspiele Senioren

Das Original dieses Artikels erschien am 05. September 2001 in der

Ältestenrat tagt in Haste

TuS Germania Hohnhorst richtet Altersklassenmeisterschaften aus

Die Meldungen für die Alterklassenmeisterschaften des Bezirks Hannover hielten sich in Grenzen, doch das hielt die Teilnehmer nicht davon ab, sich bei brütender Hitze die Federbälle um die Ohren zu schlagen.

Die Schaumburger Aktiven hatten dabei oft ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Und das vor allem in den höheren Altersklassen. Den Beginn machte aber die Klasse O32. Bei den Herren setzte sich hier einmal mehr Uwe Pawellek (Wettbergen) vor Andreas Jende (Wunstorf) durch. Bester Schaumburger wurde der Hohnhorster Jürgen Assing, der nach seiner Gruppenspiel-Niederlage gegen Pawellek in der Endrunde bereits sein erstes Match abgeben musste und nicht über Rang 7 hinaus kam. Besser lief es für Assing an der Seite von Carsten Grüning im Doppel. Das Paar hatte sich nach den Gruppenspielen für das kleine Finale qualifiziert, unterlag allerdings gegen Carlos Vela Gomez/André Sudhop (Hannover/Pennigsehl). Den sechsten Rang in dieser Konkurrenz belegten die Hohnhorster Matthias Pfaffe/Frank Grabowski.

Die besten Bilanzen der Klasse O32 gab es im Gemischten Doppel. Zwar setzten sich hier die Hildesheimer Ulrike Helbig/Rüdiger Feldmann überlegen durch. Doch dahinter tummelten sich die Schaumburger. Katrin und Alexander Vogt (Hagenburg) kamen auf Rang zwei, dahinter Andrea Reinhold/Frank Grabowski und Sandra Pfaffe/Carsten Grüning ( beide Hohnhorst).

Diese erfolgreiche Tendenz setzte sich in den anderen Alterklassen fort. In der O40 siegten Gisela Buße/Thomas Jacoby (Hohnhorst), Ulrike Kopinski/Walter Beißner (SG Eilsen/Bückeburg) standen in O45 ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Doris Krumfuß/Gerd Napke (Hohnhorst). Rosemarie Pfaffe/Manfred Engel (Hohnhorst) sicherten sich den Titel in O55.

Damit war das Mixed die erfolgreichste Disziplin für die versammelte Schaumburger Elite. Weitere Erfolge gab es für Walter Beißner (SG Eilsen/Bückeburg), der sich im Einzel O45 durchsetzte, Thomas Jacoby (Hohnhorst) wurde zweiter im Einzel O40. Im Herrendoppel O55 setzten sich die Altmeister Hans-Werner Eberhardt und Eduart Trochim (Hohnhorst/Burgdorf) durch.


Sieger in O55: "EDU" und "EBI"

Auftrumpfen konnten am Ende noch einmal die Schaumburger Damen. Sandra Pfaffe/Doris Kirstein (Hohnhorst / Rinteln) setzten sich im Doppel O32 durch. In einer spannenden Partie bezwangen sie Sabine Migge/Corinna Heine (Seelze) und verwiesen Cornelia Schmitz/Andrea Reinhold (Hohnhorst) auf den dritten Platz. In O45 fuhren Gisela Buße/Rosemarie Pfaffe (Hohnhorst) den letzten Titel für Schaumburg ein.

Alles in Allem eine sehr gute Bilanz für die Schaumburger Aktiven. Dem Turnier an sich bleibt zu wünschen, dass die Ansetzungen in Zukunft besser gelingen, damit sich mehr StarterInnen zur Teilnahme motivieren können. Unmittelbar nach den Sommerferien wird man immer Probleme haben, die Hallen zu füllen.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 08. September 2001 in der Sonderbeilage "Schaumburg Sportiv" der

Verbandsklasse ist das Ziel

VTR-Badmintonabteilung setzt weiter auf die gute Nachwuchsarbeit

Die gute Jugendarbeit der Badmintonabteilung mit den vielen starken Nachwuchsspielern ist über die Kreisgrenzen bekannt.

Erfolge standen in den letzten Jahren auf der Tagesordnung. Besonders die Jugendlichen Geschwisterpaare Radecker und Westermann hatten über Jahre hinweg für Schlagzeilen gesorgt.

Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft U14 durch Eike Westermann im Jahr 1997 war dabei der absolute Höhepunkt. Mittlerweile haben sich die vier Brüder fest in der Spitze Niedersachsens etabliert und arbeiten weiter hart an ihren eigenen, aber auch an den Leistungen des Nachwuchses in Rinteln.


Fit für die kommenden Aufgaben: Abteilungsleiter Volker Furchbrich (Mitte) mit seinem Jugendteam Nicola Sondermann und Stefan Frühmark

Und den hat man an der Weser dringend nötig. Die Seniorenmannschaften, die quasi im Sog der Jugend bis in die Verbandsklasse vorgestoßen waren, dünnen mehr und mehr aus und erreichen die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Da ist frisches Blut gefragt, doch die Hallen stehen nahezu leer, wenn Jugendtraining auf dem Plan steht. Mit verschieden Initiativen und Maßnahmen versuchen die Verantwortlichen, neue Mitglieder zu gewinnen und die Ideen tragen Früchte. Mittlerweile tummelt sich eine stattliche Anzahl von Schülern in der Kreissporthalle, bereit in die Fußstapfen der Großen zu treten.

Die aktuellen Ziele: Abteilungsleiter Volker Furchbrich will den Spagat zwischen Breiten- und Leistungssport aufrecht erhalten. Dabei liegt ihm besonders die Förderung des Nachwuchses am Herzen. Hier sollen auch die Eltern der Kinder eingebunden werden, denn nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, lässt sich wirklich etwas bewegen. Und die "Erste"? Sie will wieder zurück in die Verbandsklasse. Die Chancen stehen nicht schlecht. Die Mannschaft gilt als Favorit auf den Titel in der Bezirksoberliga.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 18. September 2001 in der

Westermann im Finale der B-Rangliste gestoppt

Rintelner bei der A-Rangliste auf Platz neun

Mit Rang zwei bei der B-Rangliste qualifizierte sich Eike Westermann (VT Rinteln) souverän für den Landesentscheid und lieferte auch dort eine gute Leistung ab.

"Die ersten Matches waren recht locker", so Westermann nach den Vorrunden der B-Rangliste. Auch das Viertelfinale gegen Tim-Christian Fandrich (Delmenhorst) war mit 15:6/7 eine lockere Sache. Mehr Gegenwehr zeigte da Eikes Doppelpartner Finn Kornau. "Irgendwie hatte ich im ersten Satz keinen guten Rhythmus", so Westermann, der den ersten Satz 13:15 abgeben musste. Doch seine volle Konzentration galt den folgenden Durchgängen, die er sich souverän 15:2/1 sichern konnten. Das Finale gegen den Delmenhorster Frank Eilers, mehrfacher Sieger des Rintelner Pokal Turniers war allerdings ebenfalls eine klare Sache. Eilers, der im Sommer keine Trainingspause eingelegt hatte, siegte 15:8/10.


Eike Westermann schaltete seinen Doppelpartner aus

Eine Woche darauf galt es dann, sich bei der A-Rangliste zu beweisen. Das Hauptrunden-Aus kam leider gleich in der ersten Runde gegen Stefan Neumann. Westermann war zwar in der Lage, das Spiel zu gestalten, zeigte aber einmal mehr, dass ihm gegen die erfahrenen Spieler noch der nötige Punch fehlt. Nach gewonnenem ersten Satz hatte er dann nichts mehr zuzusetzen. Gegen den Wunstorfer Andreas Jende strich Eike einen klaren Sieg ein, musste sich dann aber dem Überflieger Matthias Krawietz beugen. Ab hier war nur noch der neunte Rang drin. Und diesen sicherte sich Westermann schließlich überlegen. "Platz 9 ist in Ordnung, doch eigentlich wollte ich unter die ersten 8, um beim nächsten mal einen guten Setzplatz zu bekommen."

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 18. September 2001 in der

Drei Schaumburger Teams führen die Tabelle an

Saisonauftakt für die Schüler / Doppelkreisfachverband Schaumburg/Hameln-Pyrmont schließt sich Kreis Hannover an

Irrungen und Wirrungen begleiteten den Saisonstart der Schüler des Badmintonkreises Schaumburg. Nachdem innerhalb des eigenen Doppelkreises kein geregelter Spielbetrieb zustande gekommen war, schloss man sich kurzerhand dem Landkreis Hannover an, doch auch dies verlief alles andere als reibungslos.

So richtig versteht niemand, weshalb sich der Kreisfachverband Schaumburg/Hameln-Pyrmont an den Kreis Hannover anschloss. Denn schließlich kommen 5 der 7 Teams der Klasse aus dem Doppelkreis und müssen nun lange Anfahrten zu den Punktspielen im fremden Kreis in Kauf nehmen.

Dazu kommen weitere organisatorische Probleme seitens der Staffelleitung, die Termine vergab, die kaum zu halten sind bzw. zu Zumutungen in den Hallen führen.

So trafen sich am ersten Spieltag in Grasdorf 12 Mannschaften , um auf sechs Feldern zu spielen. Ein Marathon war damit für Spieler und Betreuer vorprogrammiert.

Diesen überstand die erste Mannschaft des TSV Hagenburg offenbar am besten. Zwei klare Siege fuhr das Team um die herausragend starken Mädchen ein. Zunächst besiegte man die Vertretung des TuS Germania Hohnhorst 7:1, dann fegten die Hagenburger den VfL Hameln 8:0 aus der Halle. In dieser Form zählt das von Christa Groß betreute Team zu den klaren Favoriten dieser Klasse.

Ebenfalls ein gute Leistung zeigte die Vertretung der VT Rinteln. Ersatzgeschwächt unterlag die Mannschaft zwar dem TuS Germania Hohnhorst 2:6, konnte im Anschluss allerdings den TSV Hagenburg 2 6:2 schlagen. "Beim nächsten mal haben wir auch Malte Köppe wieder dabei", freut sich Betreuer Stefan Frühmark. Der amtierende Kreismeister soll für weitere Punkte auf dem Konto der Weserstädter sorgen.

Für das einzig knappe Ergebnis dieses ersten Spieltags sorgte der TSV Hagenburg 2. Der 5:3 Erfolg über den SV Alfeld verdankte sich des Sieges von Jan Reckmann im zweiten Einzeln. Dieser Rang seinen Gegner Wehner in drei hart umkämpften Sätzen nieder und sorgte damit nicht für die Sieg seines Teams, sondern auch dafür, dass die Schaumburger Mannschaften lückenlos die Tabelle anführen. Alfeld und Harkenbleck müssen sich als Vertreter des ausrichtenden Kreises Hannover anstrengen, um die Schaumburger Übermacht zu brechen.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 27. September 2001 in der

Männer zu schwach: Hohnhorst startet mit Doppelniederlage

VT Rinteln holt 4:4 Remis gegen SG Neustadt/Seelze II und Sieg 5:3 gegen Boffzen

Für die Spitzenteams des Badminton Kreises Schaumburg haben endlich wieder die Punktspiele begonnen. Dabei erwischte der TuS Germania Hohnhorst keinen guten Start, die VT Rinteln dagegen setzte gleich zu Beginn ein Achtungszeichen.

Für das Top-Team aus Hohnhorst galt es, sich beim Gastspiel in Bad Bentheim gegen die Eilte der Niedersachsenliga zur Wehr zu setzten. Und das ohne zwei, denn Jürgen Assing und Frank Grabowski fehlten verletzt. Und bereits die Ersatzspielerliste des ersten Gegners Gildehaus 2 las sich wie das Who is Who des Niedersächsischen Badminton. Mit Burkard, Voss und Beckmann boten die Emsländer gleich drei Spieler mit Erfahrungen aus der 2. Bundesliga auf. So waren denn die Herren der Hohnhorster ohne Chance. Das sich das Endergebnis mit 3:5 noch erfreulich liest, ist den Damen Silke und Kerstin Oldenburg zu danken, die an allen Punkten beteiligt waren. Leider erwies sich auch der zweite Gegner SG Bloherfelde/Oldenburg erwies sich als zu stark. Hier gab es beim 2:6 erneut für die Herren nichts zu bestellen. Doch man ist guter Dinge in Hohnhorst, denn die Damen bringen ihre Punkte fast sicher nach Hause und die Herren sind in jedem Fall steigerungsfähig.

In der Verbandsklasse konnte die Reserve der Hohnhorster ebenfalls nicht punkten. Sowohl der MTV Nienburg als auch der MTV Nordstemmen 2 waren zu stark. Allerdings mussten Carsten Grüning und Co. ebenfalls auf zwei Stammspieler verzichten. Doch die Saison wird sehr hart für das Team werden.

Während Hohnhorst also mit zwei Teams mit dem Rücken zur Wand steht, will die VT Rinteln nach einem Jahr Durststrecke wieder nach oben. Doch sicher ist man sich an der Weser nicht, dass man den Aufstieg tatsächlich schaffen kann. "Wir werden in jedem Fall oben mitspielen"; meint Lars Ottawa, doch vor zu großer Euphorie warnt er deutlich. Das Remis gegen die SG Neustadt/Seelze 2 machte denn auch gleich deutlich, dass man sich ins Zeug wird legen müssen. Souverän waren für Rinteln in erster Linie die Damen Stefanie Battefeld, Nicola Sondermann und Doris Kirstein. Sie machten ihre Punkte ohne Mühe und das soll auch so bleiben. Doch wie in der vergangenen Saison wird die Luft an den oberen Positionen bei den Herren dünn. Nur wenn man sich hier noch steigern kann, sind Siege drin. Einen hat man an der Weser aber jetzt schon auf dem Konto, denn der MTV Boffzen wurde 5:3 geschlagen.


Blick auf das Spielgerät: Walter Westermann von der VT Rinteln steht eine harte Saison in der Bezirksoberliga bevor.

In der Bezirksklasse trafen dann sogar die Drittvertretungen beider Vereine aufeinander. Beide Teams hatten sich in der abgelaufenen Spielzeit bereits harte Auseinandersetzungen geliefert. So auch jetzt. Zwei Welten prallen aufeinander: auf der einen Seite Hohnhorst mit überlegenen Doppeln, auf der anderen Rinteln mit starken Einzelspielern. Diese Trennung sollte sich auch im Ergebnis wiederspiegeln. Hohnhorst gewann das 1. Herren-, das Damendoppel und das Mixed und konnte sich auf die Verbandsklassendame Andrea Dohmeier im Einzel verlassen. Doch mehr Punkte waren gegen kämpfende Rintelner nicht zu machen. Axel Kretzschmar/Michael Brakemeier holten den ersten Rintelner Punkt, die Einzel von Zilm, Westermann und Kretzschmar sicherten das Unentschieden. Um die Situation an der Tabellenspitze spannend zu gestalten, holten sich beide Teams noch jeweils einen 5:3-Erfolg ab und teilen sich damit Rang eins.

Stefan Engler