Aktuell

Presseschau Oktober 2001

Archiv

Swiss Juniors Punktspiele Senioren Punktspiele Senioren

Das Original dieses Artikels erschien am 17. Oktober 2001 in der

Guido Radecker startet international durch

Für die Farben des Talent-Teams Deutschland trat Guido Radecker von der VTR bei den Swiss Juniors in Lausanne an und feierte bei seinem ersten großen Auftritt auf der internationalen Bühne gleich zwei Erfolge.

Mit insgesamt 130 Teilnehmern aus 6 Nationen zählt das Turnier in der Schweiz zu den größten im Jugendbereich, entsprechend groß war auch die Konkurrenz. Radecker zeigte sich aber als geduldiger und damit überlegener Taktiker. An der Seite von Marc Schenkelberger (Fischbach) wurde er zum Dominator im Doppel U17. Die Paarung gab im gesamten Verlauf des Turniers keinen Satz ab und siegte im Finale überlegen gegen die Spanier Longo/Romero mit 7:0/ 7:0/7:3. Eine neue Zählweise also im Top-Bereich. Drei Gewinnsätze bis 7. Da kann schnell ein Durchgang verloren werden.

Das zeigte sich dann auch im Einzel. Radecker hatte sich überlegen in das Halbfinale gegen seinen Doppelpartner Schenkelberger gespielt und gab in diesem gleich die ersten Sätze 2:7/5:7 ab. Doch über die Distanz wurde Radecker immer besser, setzte sich am Ende durch.

Im Finale galt es den Finnen Tuomas Palmquist zu bezwingen. Doch auch hier hatte Guido zunächst Startschwierigkeiten. 0:7/3:7 gab Radecker die ersten Durchgänge ab. Doch erneut kämpfte er sich heran und siegte letztlich souverän 7:2/ 7:0/ 7:1. Als Bonus gab es den Fair-Play-Preis des Veranstalters oben drauf, denn Radecker zeigte sich als unkomplizierter Sportsmann, der nicht in jeder Situation starr am Regelwerk klebt.

Mit diesen Erfolgen festigte Radecker auch seine Position im Talent Team Deutschland. Als weitere Motivationsspritze erhielt er die Nominierung für den Danish Junior Cup in Kopenhagen, ein weiteres Top-Turnier und eine weitere Chance für den jungen Rintelner.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 24. Oktober 2001 in der

VT Rinteln hat Lust auf den Aufstieg

Weserstädter gewinnen zweimal 7:1

Die VT Rinteln hat nach einem Jahr Durststrecke wieder Lust auf Aufstiegsfeiern. Bereits nach dem zweiten Spieltag haben sich Rinteln 1 und 2 an die Spitze ihrer Staffeln gesetzt. Die Teams aus Hohnhorst müssen dagegen kämpfen, um in ihren Riegen zu bleiben.

Ein erster Sieg für den TuS Germania Hohnhorst, das sollte der Heimspieltag für das Niedersachsenligateam bringen. Doch auch diesmal konnte man nicht auf die Bestbesetzung zurückgreifen. Zwar waren Jürgen Assing und Frank Grabowski wieder mit von der Partie, doch Henning Kurok wird wohl für den Rest der Saison ausfallen. Die Doppel sind damit nachhaltig geschwächt. Gegen das Spitzenteam VfL Lüneburg gab es für die Hohnhorster in ohnehin nichts zu bestellen. 1:7 kam das Team unter die Räder. Doch nun hat man an alle Favoriten der Klasse brav die Punkte abgegeben und kann sich den eigentlichen Gegnern um den Klassenerhalt zuwenden. Einen ersten Erfolg gab es in eigener Halle bereits gegen den VfV Hildesheim, der 5:3 bezwungen wurde.

Der zweite Verbandsklassenspieltag bescherte dem TuS Germania Hohnhorst 2 zwei Heimspiele gegen die absoluten Favoriten der Spielklasse. Da gab es von Beginn an nicht viel zu erwarten. "Wir wollen die Klasse halten und rechnen nicht damit, Favoriten zu stürzen", so Carsten Grüning, Kapitän des Teams im Vorfeld. Und zu einem solchen Sturz kam es auch nicht. Sowohl der TuS Wunstorf als auch der VfL Grasdorf wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen den Hohnhorstern keine Chance. 1:7 und 0:8 lautete am Ende die bittere Bilanz für die Heimmannschaft. Der nächste Spieltag wird zeigen, ob die Hoffnung auf den Klassenerhalt realistisch ist. Dann geht es gegen die Tabellennachbarn Hannover 96 und TSV Burgdorf.

In der Bezirksoberliga machte die VT Rinteln einen dicken Strich unter ihre Aufstiegsabsichten. Ohne Mühe kam die Mannschaft um Andreas Jeschke zu zwei überlegenen 7:1 Erfolgen über den FC Schwalbe und den TSV Limmer. Der weite nach Weg nach Boffzen hatte sich damit mehr als gelohnt. Fraglich ist allerdings, ob Tim Krüger in drei Wochen wieder fit sein wird. Krüger zog sich in der letzten Partie eine schwere Bänderdehnung zu und könnte für das Gipfeltreffen mit den VfL Grasdorf 2 ausfallen.

Auch die VT Rinteln 2 schob sich an die Spitze der Tabelle. In der Bezirksklasse West hat sich schon nach dem zweiten Spieltag ein klares Tabellenbild ergeben. Während die Verfolger Hohnhorst 3, Wunstorf 2 und Hagenburg patzten, gewann die Mannschaft von der Weser beide Matches 5:3 und zeigte dabei eine beeindruckende mannschaftliche Geschlossenheit. Das mit sechs Herren und drei Damen luxuriös besetzte Team nutze alle Möglichkeiten zur Rotation in den Doppel aus und hatte so die Möglichkeit, Kräfte zu sparen. Dazu kommen die zumeist sicheren Punkte durch Youngster Andres Westermann und die Damen Doris Westermann, Angelika Peddinghaus und Brigitte Brakemeier. "In dieser Besetzung haben wir fast immer vier Punkte sicher", so Kapitän Michael Brakemeier. "Ein weiteres Spiel ist dann eigentlich immer drin." Schön, wenn man sich nicht unter Druck setzen lassen muss.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 31. Oktober 2001 in der

6:2 und 7:1 - TSV Hagenburg neuer Tabellenführer

VT Rinteln 2 nach Doppelniederlage aus dem Titelrennen

Nach dem dritten Spieltag sind in der Bezirksklasse West die Favoriten auf den Aufstieg endgültig gekürt. In Hagenburg setzten sich der Heimverein und der TuS Wunstorf 2 gegen ihre Verfolger durch.

Die VT Rinteln konnte dabei allerdings wenigstens noch den Anschluss an die Spitze halten. Doch wieder einmal wurde klar, dass die Herren des Teams das Zünglein an der Waage bilden. Denn gegen den TSV Hagenburg 2 kam von ihnen kein Punkt. Zwei Einzel und das 1. Herrendoppel blieben glatt bei den Gastgebern, allein Andres Westermann hatte in 2. Herreneinzel eine Siegchance. Die Damen Westermann, Peddinghaus und Brakemeier hielten sich dagegen erneut schadlos, konnten aber an der 2:6-Niederlage nichts ändern.

Gegen Wunstorf allerdings konnten auch die Damen nichts ausrichten. Zwar blieb das Doppel an der Weser, doch Brigitte Brakemeier musste ihr Einzel völlig ausgepumpt abgeben und auch das Mixed ging verloren. Punkte aus dem 2. Herrendoppel (Kretzschmar/Brakemeier) und dem 2. Herreneinzel (Westermann) sorgten für Ergebniskosmetik.

Noch ärger traf es die 3. Mannschaft des TuS Germania Hohnhorst. Zwar hatte sich das Team nicht unbedingt Chancen im Titelrennen ausgerechnet, doch zwei derart derbe Niederlagen schienen dann doch zu viel. 1:7 unterlag man gegen den TuS Wunstorf. Dabei gingen das 1. Herrendoppel, Mixed und das 2. Herreneinzel erst im dritten Satz verloren. "Wir können uns für das Rückspiel also etwas ausrechnen", meint Thomas Jacoby, Sprecher der Mannschaft.

Das alte Duell des Nordkreises Hohnhorst - Hagenburg endete dann ebenfalls 1:7 aus Sicht der Hohnhortster. "Bisher war es ja immer knapp, aber jetzt haben wir eine richtige Packung bekommen", so Jacoby. Allein das Dameneinzel konnte Cornelia Schmitz für Hohnhorst sichern, die restlichen Spiele blieben deutlich am Ufer des Steinhuder Meers.


Aus dem Titelrennen: TuS Germania Hohnhorst 3 mit: Matthias Blume, Jens Müller,
Gisela Buße, Andrea Reinhold, Ralf Kallmeier, Thomas Jacoby und Olaf Mötz

Hagenburg erklomm mit diesen Siegen zunächst die Tabellenspitze, doch so richtig favorisiert ist die Mannschaft damit noch nicht. Wunstorf schein zumindest bei den Herren gut besetzt zu sein, wenn auch wenig ausgeglichen. Zwei Wochen bleiben den Teams nun Trainingszeit, bevor es erneut zum Gipfeltreffen kommt.

Stefan Engler