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Das Original dieses Artikels erschien am 16. Januar 2002 in der

VT Rinteln hält Kontakt zur Spitze

Hohnhorst 2 kämpft um den Klassenerhalt

Mit zwei überdeutlichen Siegen meldete der Bezirksoberligist VT Rinteln seine Ansprüche auf den Staffeltitel an. Punktgleich mit dem Tabellenführer hat sich die Mannschaft von der Weser noch nicht geschlagen gegeben und will sich den Platz in der Verbandsklasse sichern.

Auf verlorenem Posten seht dagegen weiterhin die Spitzenmannschaft des TuS Germania Hohnhorst. 1:7 endete die Partie gegen den USC Braunschweig und mittlerweile hat man sich an den Gedanken gewöhnt, die Klasse im zweiten Jahr verlassen zu müssen. Die Reserve der 2. Mannschaft konnte sich allerdings noch einmal aufraffen und sicherte sich mit einer phantastischen Mannschaftsleistung drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der Verbandsklasse.

"An diesem Spieltag ging es noch einmal darum, zu zeigen, dass wir in dieser Klasse mithalten können." Carsten Grüning, Kapitän des Hohnhorster Teams war sich darüber im Klaren, dass der Klassenerhalt nur über Punkte gegen Hannover 96 und den TSV Burgdorf führen kann. Dem Team aus der Landeshauptstadt trotzten die Hohnhorster durch Siege von Bartsch/Engler, Grüning/Pfaffe, Sören Hamann und Stefan Engler ein Remis ab, das mit etwas mehr Glück auch in einen Sieg hätte verwandelt werden können. Der gelang dann gegen Burgdorf. Erneut punkteten das 2. Herrendoppel, Mixed und 2. Herreneinzel, dazu kamen die Erfolge von Hamann/Grüning und Andrea Dohmeier zu 5:3 Endstand. Leider sicherte sich Hannover gegen Nienburg einen Zähler. Nun muss das Team um Carsten Grüning am letzten Spieltag vier Punkte holen, um sich endgültig in der Verbandsklasse zu behaupten.

Dorthin möchte gern die VT Rinteln. Als Tabellenzweiter stehen der Mannschaft von der Weser auch noch alle Möglichkeiten offen, zumal der Tabellenführer noch auf dem Spielplan steht. Der VfL Grasdorf und der TuS Wettbergen waren zuletzt auf jeden Fall keine Gegner. 8:0 und 7:1 siegten die Rintelner und unterstrichen damit deutlich ihre Titelambitionen. Allerdings gilt es mit der SG Neustadt/Seelze eine harte Nuss zu knacken. Mehr als ein Remis war in der Hinrunde nicht drin und auch der zweite Gegner des letzten Spieltags, der TK Berenbostel, hatte den Weserstädtern in der Hinrunde einen Punkt abgenommen. In zwei Wochen stehen also gleich zwei Endspiele für Rinteln auf dem Plan.

Am Ende einer knappen Saison in der Bezirksliga wird die SG Eilsen/Bückeburg wohl auf dem 3. Tabellenplatz bleiben. Dem Tabellenzweiten Pennigsehl konnten die Mannschaft um Walter Beißner zwar noch einmal ein Remis abringen, doch zu einer Verbesserung in der Tabelle reichte es nicht mehr. In der Bezirksklasse muss der TSV Hagenburg wieder einmal einem anderen Team den Vorzug lassen. Zwar stellte sich die Mannschaft erneut als bestes Schaumburger Team dieser Klasse heraus, doch gegen den TuS Wunstorf war nichts zu bestellen. Einen Spieltag vor Schluss scheinen die Ränge nun gefestigt. Hagenburg muss sich mit der Vizemeisterschaft begnügen, die VT Rinteln für viele etwas überraschend noch einmal auf den dritten Rang.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 16. Januar 2001 in der

Anders als erwartet:

Schaumburger Kids zeigen allen anderen die Hacken

Als die Eingliederung der Schülerkreisklasse in die des Kreises Hannover bekannt wurde, fürchteten alle Beteiligten, dass die Schaumburger Nachwuchscracks ohne jede Chance im Kampf um den Titel des Mannschaftsmeisters sein würden. Doch zur Halbserie zeigt sich ein ganz anderes Bild.

Dennoch bestimmte zunächst die Frustration über den Ablauf der Saison das Gesamtbild: weite Fahrten zu den Wettkämpfen, übervolle Hallen und extrem kurzfristige Terminänderungen bzw. -ansetzungen sorgten nicht gerade für gute Stimmung in der Klasse. Auch der Hinweis des Staffelleiters, die Klasse würde nach der Hinrunde komplett umgestellt und die Termine für das Jahr 2002 stünden aus diesem Grunde noch nicht fest, stiftete Unmut bei allen Beteiligten.

Die sportlichen Leistungen der Schaumburger Teams litten darunter allerdings nicht. Allen voran stürmte, wie kaum anders zu erwarten war, die Mannschaft des TSV Hagenburg. Verlustpunktfrei und mit insgesamt nur 5 abgegebenen Matches erntete das Team die Früchte für jahrelanges und vor allem stetig verbessertes Training beim TSV.

Knapp dran ist das Schülerteam des TuS Germania Hohnhorst. Die einzige Niederlage der Saison setzte es zwar gleich am ersten Spieltag mit 1:7 gegen den TSV, doch danach lief alles wie am Schnürchen. Wirklich deutliche Siege wurden zwar nicht eingefahren, doch hatten die Hohnhorster immer die Nase vorn.

Dieses Glück hatte die Mannschaft des VT Rinteln nicht. Zwei Mal ohne Kreismeister Malte Köppe war gleichbedeutend mit zwei Niederlagen. Doch zum Ende der Halbserie findet sich die von Stefan Frühmark betreute Mannschaft auf dem dritten Tabellenplatz wieder. Und die gefürchtete Konkurrenz aus dem Kreis Hannover. Die hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die letzten Plätze bleiben für Alfeld und Harkenbleck, noch hinter dem VfL Hameln und der Reserve des TSV.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 30. Januar 2002 in der

Frust bei Schaumburger Teams:

Rinteln abgefangen und Abstiege für Hohnhorst

Kein gutes Ende hatte die Badmintonsaison für die Spitzenteams aus dem Landkreis. Hohnhorst 1 und 2 konnte die Klasse nicht halten und die VT Rinteln gab zum Ende sogar den zweiten Tabellenplatz ab, wodurch ein unverhoffter Aufstieg unmöglich wurde.

Der zweite Auftritt des TuS Germania Hohnhorst in die Niedersachsenliga war von keinem guten Stern begleitet. Frank Grabowski und Jürgen Assing starteten bereits verletzt in die Spielzeit, später musste auch Henning Kurok einsehen, dass sein Knie den Belastungen des Spielbetriebs nicht standhielt. Und zum Ende kam für Jürgen Assing die erschreckende Nachricht: Karriereende. Eine Rückenverletzung wird ihm in Zukunft wohl die Hatz nach dem gefiederten Ball endgültig verbieten. So trat das Schaumburger Spitzenteam zum letzten Spiel in Oldenburg nicht mehr an und steigt als letzte der Niedersachsenliga in die Landesliga ab - Zukunft ungewiss.

Auch die zweiten Mannschaft des TuS agierte nicht glücklich. Doch man ist davon überzeugt, dass der siebte Tabellenplatz nicht die Leistungsfähigkeit des Teams wiederspiegelt. "Wir hatten insbesondere bei den 3-Satz-Spielen Pech", meint Sören Hamann, Leistungsträger des Teams. "Vielleicht haben in der ganzen Saison 3 davon gewonnen. Zum Ende hat immer das Glück gefehlt." Dennoch: ein verpatzter Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Hannover 96 ließ diesen in unerreichbare Ferne rücken. Zuletzt holten die Hohnhorster Reservisten noch einen Zähler gegen Nordstemmen 2. Doch das war zu wenig, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft sicher zu stellen. Abstieg oder nicht war jetzt die Frage. Doch glücklicherweise spielte die Landesliga zu Gunsten der Hohnhorster. Zweiter Absteiger dort ist der VfB Fallersleben und der TuS ist mit einem blauen Auge davon gekommen.

Die zweite Kraft des Kreises, die VT Rinteln wollte am letzten Spieltag noch einmal alles und bekam nichts. Dem punktgleichen Tabellenführer SG Neustadt/Seelze 2 war nicht beizukommen. Zwar führten die Rintelner nach den Siegen von Krüger/Aits und Sondermann/Battefeld schnell mit 2:0, doch weitere Punkte kamen nicht dazu. Allein Tim Krüger hätte im 1. Herreneinzel gegen einen starken Andreas Mratzeck noch einen Punkte holen können, doch auch der hätte nichts an der Vormachtstellung der SG ändern können. Wesentlich ärgerlicher dürfte da die anschließende Niederlage gegen den TK Berenbostel sein. Das 3:5 bedeutet zugleich den Verlust des zweiten Tabellenplatzes, der durchaus noch zum Aufstieg am grünen Tisch hätte ausreichen können, denn Verschiebungen in den oberen Klassen führen des öfteren zum Mitaufstieg des Vizemeisters. Diese letzte Chance konnte die VTR nicht nutzen und hofft nun auf eine deutliche Verjüngung des Teams für die kommende Spielzeit.

Keine Veränderungen gab in der Bezirksliga. Die SG Eilsen/Bückeburg holte noch einmal zwei Punkte und erreicht den dritten Rang der Tabelle. Dieser war nie gefährdet, doch nach oben war eben auch nichts zu machen.

In der Bezirksklasse West hat die dritte Mannschaft des TuS Germania Hohnhorst den Abstieg am letzten Spieltag verhindert. Ein 6:2 Erfolg über Tabellenschlusslicht TB Hilligsfeld und die beiden Siege der VT Rinteln 2 halfen den Hohnhorstern an das rettenden Ufer. Rinteln festigte mit den Erfolgen den dritten Platz, wieder einmal hinter dem TSV Hagenburg, der seit Jahren die beste Schaumburger Mannschaft dieser Klasse stellt.

Stefan Engler