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Presseschau März 2002

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Saisonabschluß Kreis Bezirkspokalturnier

Das Original dieses Artikels erschien am 06. März 2002 in der

Badminton (se) Nach dem letzten Spieltag der Badmintoncracks des Kreises stehen die Mannschaften der SG Eilsen/Bückeburg 2, VT Rinteln 3 und SVV Lauenau 3 als Meister ihrer Klassen fest. Richtig spannend machten es die Teams zuletzt allerdings nicht mehr.

Denn alle drei standen bereits vor dem letzten Spieltag als Staffelsieger und damit Aufsteiger in ihre Klasse fest. In der Kreisliga hatte der Verfolger der SG Eilsen/Bückeburg 2 aus Lindhorst am vorletzten Spieltag das Titelrennen verloren. Das Team der SG um Bernhard Schneeweiß fertigte die Altmeister um Willi Görz 5:3 ab und hatte am letzten Spieltag erwartet wenig Mühe mit der Konkurrenz. Nun kann ein neues Kapitel der Geschichten der SG in der Bezirksklasse aufgeschlagen werden. Bleibt zu hoffen, dass die Karriere als Fahrstuhlteam jetzt auch beendet werden kann. Verfolger Lindhorst steht auch schon in den Startlöchern, denn mit der Rückkehr einiger Jugendspieler stehen die Chancen für die nächste Saison nicht schlecht. Absteiger der Klasse ist der TuSpo Bad Münder 2.

Absolut souverän erspielte sich die dritte Mannschaft der VT Rinteln den Titel in der 1. Kreisklasse. Hier war der letzte Spieltag wirklich nicht mehr wichtig, denn zuvor hatte sich das Team bereits einen uneinholbaren 5 Punkte Vorsprung ergattert. Ganze zwei Verlustpunkte hatte man am Ende zu beklagen. Und die stammten vom Fehlstart am ersten Spieltag. Danach setzte es für die Gegner ausschließlich Niederlagen. 7:1 gegen Hilligsfeld und 6:2 über Groß Berkel, denen man im Hinspiel einen Punkt lassen musste, festigten die überlegene Position der Weserstädter. Zweiter, und damit in der Relegation ist der VfL Stadthagen, der sich in wenigen Wochen mit dem 7. der Kreisliga auseinandersetzen darf: der SG Eilsen/Bückeburg 3. Die Klasse verlassen muss die Mannschaft des TuS Germania Hohnhorst 5.

Das Gipfeltreffen der 2. Kreisklasse wurde zu einer einseitigen Angelegenheit für den SVV Lauenau 3. Scheinbar ohne jeden Respekt fegte die Mannschaft vom Deister gleich beide Verfolger aus der Halle. Die SG Hemeringen wurde 6:2, der VfL Hameln 3 gar 7:1 der Halle verwiesen. Damit sicherte sich das Team am Ende souverän die Meisterschaft vor der SG, die in der Relegation gegen den TSV Groß Berkel antreten muss. Letzter der Klasse, aber nicht Absteiger wurde die SG Eilsen/Bückeburg 4.


Das Original dieses Artikels erschien am 27. März 2002 in der

Schaulaufen für Aits/Kirstein

Badminton (se) Rintelner Dominanz beim diesjährigen Bezirkspokalturnier. In der C-Klasse sicherten sich die SpielerInnen von der Weser zwei Titel, einen zweiten und einen dritten Rang.

So gut war das Abschneiden einer Rintelner Vertretung noch nie. Bisher hatte man die Pokalturniere des Bezirks eher gemieden, doch in diesem Jahr war noch ausreichend Wut über den verpassten Aufstieg im Bauch. Diese konnte schon am ersten Tag von den Seelen gespielt werden. Im Mixed traten Tim Krüger/Stefanie Battefeld und Sven Aits/Doris Kirstein an. Beide Paare hatten in ihren Gruppenspielen keine Probleme und zogen souverän ins Halbfinale ein. Hier steckten Krüger/Battefeld eine knappe Drei-Satz-Niederlage ein, sicherten sich aber im kleinen Finale in zwei glatten Sätzen den dritten Platz. Das Finale wurde zum Schaulaufen für Aits/Kirstein, die ihren Gegnern Moses/Franke (Langenhagen) beim 15:9/4 nicht den Hauch einer Chance ließen.


Siegerlächeln: Sven Aits, Doris Kirstein und Andreas Jeschke

Pech dann für Doris Kirstein am zweiten Tag des Turniers. Gemeinsam mit Stefanie Battefeld hatte es zu Beginn der Gruppenspiele hervorragend für die beiden ausgesehen. Drei klare Siege machten das Rintelner Doppel zum eindeutigen Favoriten auf den Sieg. Im zweiten Satz des vierten Matches bei 12:8 Führung war das Turnier dann aber für Doris Kirstein beendet.Ihr Knie hielt der Belastung nicht mehr Stand, knickte weg. Meniskusschaden und Anriss des Innenbandes lautet die erste Diagnose. Da war auch das Erreichen des zweiten Platzes durch die ersten gewonnen Spiele kein Trost mehr. Ob Kirstein für die Punktspiele der kommenden Saison zur Verfügung steht, ist fraglich.

Im Herrendoppel schlug dann noch einmal die große Stunde des Sven Aits. An der Seite von Andreas Jeschke gab es in den vier Gruppenspielen der Qualifikation vier glatte Siege zu verzeichnen. Auch die Halbfinalegegner Kopittke/Obermeyer waren beim 15:9/8 ohne Siegchance. Aits/Jeschke spielten dynamisch und sicher. Das bekamen auch die Hannoveraner Finalegegner Krawczyk/Kaese zu spüren. Mit 15:8/12 war das Endspiel zwar keine sichere Angelegenheit, doch die Rintelner ließen nie einen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen.

Stefan Engler