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Presseschau November 2003

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Bezirksmeisterschaft Senioren Punktspiele Senioren Punktspiele Senioren Punktspiele Senioren

Das Original dieses Artikels erschien am 07. November 2003 in der

Mixed:Stefanie und Sven Aits im Bezirk die Nummer eins

Rintelner gewinnen Finale gegen Wunstorfer Duo / Battefeld B-Klassen-Siegerin

Mit einem hervorragenden Ergebnis kehrten die Rintelner Aktiven von der Bezirksmeisterschaft in Nordstemmen zurück. Einen Titel, einen ersten Platz und vier weitere Podiumsplätze konnten sie ergattern.


Drei Disziplinen, drei Medaillen: Stefanie Aits feiert mit ihrem Bruder Sven den Titel des Bezirksmeisters im Mixed

Das stärkste Feld stellte sich den SpielerInnen von der Weser im Herrendoppel A entgegen. Dies bekamen Lars Ottawa/Andres Westermann und Sven Aits/Tim Krüger früh zu spüren. Nach ihren Niederlagen sorgte ein unglückliches Los dafür, dass sie sich gegenseitig aus dem Wettbewerb werfen sollten. Aits/Krüger siegten in diesem Prestigeduell 15:7/6 und belegten am Ende Rang 5. Besser erging es Heiko Stark mit seinem Neustädter Partner Jan Mundtkowski. Als Mitfavoriten konnten sie auf die erste Runde verzichten und glänzten später durch deutliche Siege bis zum Halbfinale. Hier hatten sie gegen Mai/Migge (Grasdorf/Seelze) zu kämpfen, konnten aber im dritten Satz gewinnen. Das Finale gegen Pawellek/Schröder (Wettbergen/Neustadt) war ebenfalls sehr umkämpft. Nach verlorenem ersten Satz spielten sich Stark/Mundtkowski ins Match zurück, konnten dann im dritten Satz ihre Leistung aber nicht bestätigen.

Stefanie Aits war als einige Starterin in allen Disziplinen gestartet. Im Rennen um die Meisterschaft im Dameneinzel hatte sie in Jennifer Pallero-Lucas (Hannover 96) und Nadine Ingles (Grasdorf) zwei starke Konkurrentinnen, gegen die sie letztlich nicht bestehen konnte. Einer missglückten Punktspielrevanche gegen Pallero-Lucas folgte eine knappe Niederlage gegen Ingles und damit Rang 3. Besser lief es dann im Doppel an der Seite von Mirja Nacke. Erneut ging es gegen Pallero-Lucas, die allerdings mit Lena Bennefeld nicht so stark agierte, wie zuvor im Einzel. Aits/Nacke konnten so vor allem ihren Kampfgeist einsetzen und nach verlorenem ersten Satz die folgenden mit 15:13/10 für sich entscheiden. So aufgepuscht schein auch im Spiel gegen Scharff/Schönfelder um Rang 1 alles drin zu sein. Nachdem der erste Satz 12:15 abgegeben werden musste, wogte die Partie im zweiten lange Zeit hin. Kein Doppel konnte sich einen klaren Vorsprung erspielen. So entschieden am Ende die Nerven das Match zu Gunsten der erfahrenen Nienburgerinnen, die mit 17:16 siegten.

Nach ganz oben auf das Treppchen schafften es Stefanie Battefeld und ihre Partnerin Kathrin Franke (Langenhagen). In der B-Klasse spielte sie zwar nicht um Meisterehren, hatten sich aber dennoch starker Konkurrenz zu erwehren. So gewannen sie ihr Halbfinale denkbar knapp 15:13/11 gegen Helbig/Kuska und vor ihren Finalgegnerinnen Bollin/Räbiger (Nordstemmen) hatten sie gehörigen Respekt. Doch nach den ersten Ballwechseln konnten Battefeld/Franke diesen Respekt ablegen. Sie siegten 15:10, mussten im zweiten Durchgang aber kämpfen. Erst in der Verlängerung sicherten sie sich mit 17:14 den ersten Platz.

Die Spitzenleistung des Wochenendes lieferten Sven und Stefanie Aits im Gemischten Doppel ab. Sie dominierten ihre Fünfer-Gruppe fast nach Belieben. Selbst im Prestigeduell gegen die später hervorragenden Dritten Lars Ottawa/Mirja Nacke behielten sie überdeutlich 15:3/1 die Oberhand. Ähnlich deutlich fertigten sie die dahinter platzierten Doppel ab. Allein die späteren zweiten Andreas Jende/Eva Dencker (Wunstorf) konnten sich einigermaßen in Szene setzen. Jende übernahm durch sein taktisches Spiel im ersten Durchgang zunächst die Kontrolle. Doch Aits/Aits ließen sich von dem 6:15 verlorenen Satz nicht aus der Ruhe bringen. Mit enormem Druck spielten beide vor allem aus dem Hinterfeld immer sicherer und behielten am Netz Ruhe und Übersicht. Auf diese Weise konnten sie den Spieß umdrehen und gewannen die Folgesätze 15:6/6. Mit diesem Meistertitel empfehlen sich die Rintelner Geschwister durchaus auch für höhere Aufgaben auf Landesebene.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 11. November 2003 in der

Rinteln stößt das Tor zur Bezirksliga weit auf

VTR-Reserve schlägt Verfolger Lauenau mit 5:3

Am vergangenen Spieltag konnte die Reserve der VT Rinteln einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die Bezirksliga machen. Zum Rückrundenstart traf das Team um Kapitän Lars Ottawa auf den ärgsten Verfolger Victoria Lauenau und konnte den Vorsprung deutlich ausbauen.

Zunächst ging es allerdings gegen den Bezirksligaabsteiger Rehburg. Dieser stellte taktisch auf und wollte gegen die klar favorisierten Rintelner nicht zu viele Körner lassen. So kam es zu nur einer spannenden Partie. Während Rinteln bereits mit 7:0 führte, ohne dabei auf nennenswerte Gegenwehr gestoßen zu sein, hatte Olga Baier im Dameneinzel zu kämpfen. Sie musste sich im dritten Satz geschlagen geben und so kam Rehburg immerhin zu einem Ehrenpunkt. Parallel bekämpften sich die Verfolger über mehr als drei Stunden. Lauenau und Hagenburg lieferten sich eine packende Auseinandersetzung, bei der es in nahezu jedem Spiel in den dritten Satz ging. Der Ausgeglichenheit entsprach dann auch das Ergebnis: 4:4 hieß am Ende, ein Resultat, dass Rinteln nur Recht sein konnte.

Dass Rehburg gegen die VTR taktisch agiert hatte, zeigte sich dann in der zweiten Partie, in der Hagenburg erneut nicht über ein Remis hinaus kam und nun auf den vierten Tabellenplatz zurückfällt. Die Partie zwischen Rinteln und Lauenau entwickelte sich dann zu einem wahren Spitzenspiel. Nach den Doppeln führte die VTR zunächst 2:1. Taube/Engler gewannen das erste Doppel klar, die beiden anderen gingen in den dritten Satz, den Ottawa/Westermann für sich entschieden während die Damen einen Punkt abgeben mussten. Lauenau konnte anschließend mit Diana Pause, der wohl stärksten Dame dieser Klasse, ausgleichen. Lauenau stemmte sich weiter gegen die Niederlage. Für Rinteln punktete zunächst Bernd Zilm im dritten Einzel, während Hans Taube gegen Volkhart Simoneit und Stefan Engler gegen Mathias Sachau jeweils in den dritten Satz mussten. Und beide Rintelner konnten diesen dritten Satz letztlich klar für sich entscheiden und halten damit ihre niederlagenfreie Bilanz. Im abschließenden Mixed sorgten Simoneit/Athmer für eine Ergebniskorrektur zum finalen 5:3 für die VTR.

In den Klassen darüber konnten die anderen Schaumburger Team ihre Tabellenpositionen halten. Bezirksligist SG Eilsen/Bückeburg steht nach den Erfolgen über den TSV Limmer (6:2) und den TuS Wunstorf 2 (8:0) weiter auf Rang zwei, hat aber bereits drei Zähler Rückstand auf den Titelfavoriten Burgdorf. In der Bezirksoberliga sammelte der TuS Germania Hohnhorst gegen Grasdorf 2 wichtige Punkte und steht mit beiden Füßen sicher im Mittelfeld. Für die dritte der Hohnhorster wird es allerdings langsam eng, denn mit nur einem Punkt aus der Partie gegen Hannover 96/4 steht diese Mannschaft weiter am Ende der Tabelle der Bezirksklasse Ost.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 26. November 2003 in der

Stefanie und Sven Aits hält dem Druck nicht stand

VT Rinteln nur 4:4-Remis / Tabellenführung verloren

Die erste Mannschaft der VT Rinteln steht nicht mehr an der Spitze der Verbandsklassentabelle. Nach einem hart umkämpften Remis gegen die SG Neustadt/Seelze 2 musste man den Platz an der Sonne an Grasdorf abgeben.

Ohne Tim Krüger, den die Grippe ans Bett fesselte, war die VTR nach Nienburg gereist. Und man wusste, dass vor allem die Partie gegen Neustadt/Seelze 2 sehr hart werden würde. Da tat es gut, dass zunächst der Gastgeber auf dem Spielplan stand. Dieser orientierte sich bereits am zweiten Gegner des Tages, dem Tabellennachbarn Hohnhorst und stellte gegen die VTR Kräfte sparend auf. So traf das Rintelner Team auf wenig Gegenwehr und siegte souverän 8:0. Für Selbstvertrauen war also gesorgt. Die SG hatte aber einiges mehr zu bieten, war sie doch mit dem stärksten Aufgebot nach Nienburg gereist. So entwickelte sich eine packende Auseinandersetzung, die erst im letzten Spiel entschieden werden sollte. Nach den Doppeln führte die VTR 2:1. Die Damen Nina Nonnenberg/Stefanie Aits siegten klar und auch das 2. Herrendoppel von Sven Aits/Andreas Jeschke hatte wenig Mühe. Heiko Stark/Andres Westermann verloren ihre Partie dagegen knapp. Nach dem klaren Sieg von Heiko Stark im 1. Herreneinzel und dem überraschend deutlichen Erfolg eines stark aufspielenden Mixed mit Sven Aits/Nina Nonnenberg hatte es die VTR dann mit den Einzeln in der Hand, den Sieg und damit den Verbleib an der Tabellenspitze klar zu machen. Doch weder Jeschke noch Westermann schafften den erhofften fünften Punkt. Die ganze Last lag nun auf Stefanie Aits. Sie verlor einen von Nervosität geprägten ersten Satz gegen Sonja Kretschmann klar mit 1:11, schaffte aber im zweiten Durchgang die Wende und gewann diesen 11:4. nach der Pause gelang ihr aber nicht mehr viel und sie musste das Spiel 5:11 abgeben. Rinteln fällt nach diesem Remis zwar auf den zweiten Rang zurück, hat aber in den noch ausstehenden Spielen gegen Grasdorf und Hannover 96 die Möglichkeit, sich aus eigener Kraft den Titel zu schnappen.

Für den TuS Germania Hohnhorst galt es beim Gastspiel in Nienburg, nicht den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren. Dies gelang dem Team in beeindruckender Manier. Dem Gastgeber überlies man allerdings die Punkte. Beim 3:5 zeigten Sören Hamann und Carsten Büsing starke Leistungen in den Einzeln, der Rest des Teams war den Nienburgern nicht gewachsen. Das zweite Herrendoppel und das Damendoppel wurden zwar erst im dritten Satz gegen Hohnhorst entschieden, doch diese Entscheidungssätze waren mehr als klar. Kein Wunder allerdings, denn Hohnhorst hatte in der ersten Partie des Tages reichlich Kraft gelassen. Gegen die SG Neustadt/Seelze 2 hatte es nach den Doppeln gar nicht gut ausgesehen. Damendoppel, erstes Herrendoppel und auch das Mixed gingen recht klar an die SG, sodass Hohnhorst einem deutlichen Rückstand nachzulaufen hatten. Allein Jens Kiel/Carsten Büsing konnten ihr Doppel mit knappem Vorsprung gewinnen. Was die Hohnhorster Herren Büsing, Hamann und Grabowski dann aber im Einzel boten, war beeindruckend. Büsing beherrschte Stephan Migge nach Belieben und siegte klar in zwei Sätzen, während Hamann und Grabowski sich nach verlorenen ersten Sätzen in ihre Spiele hineinkämpften. Hamann gewann den Entscheidungssatz recht klar 15:8. Grabowski lies sein Team aber bis zum Ende zittern. Er behielt bis zum letzten Punkt die Nerven und besiegte Carsten Klein 17:16. Damit hatte Hohnhorst ein völlig unerwartetes Remis gesichert und den Anschluss an das Mittelfeld gehalten.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 26. November 2003 in der

Rinteln setzt die letzten Kräfte frei und landet Doppelsieg

VTR-Reserve verteidigt "Weiße Weste" / Hohnhorst III nur einen Punkt

Fast vollzählig war die zweite Mannschaft der VTR zum Gastspiel nach Bad Pyrmont gereist, im Vollbesitz der Kräfte war das Team dagegen nicht.

Zwei Herren mit Grippe, einer mit Magenkrämpfen und einem vierte machte das Knie zu schaffen. Keine guten Ausgangsbedingungen also, um die bisher verlustpunktfreie Serie auch gegen Pyrmont und Hilligsfeld fortzusetzen. Doch bereits in den Doppeln stellte das VTR-Team die Weichen für den späteren Erfolg. In der Partie gegen den Gastgeber stand es schnell 3:0. Angelika Beißner und das Mixed Lars Ottawa/Doris Westermann lieferten schnell die entscheidenden Punkte für den Sieg. In den Einzeln jedoch mussten die Rintelner Herren Federn lassen. Keine der drei Partien gegen die kämpferischen Pyrmonter konnte gewonnen werden, ein unschöner Dämpfer für die bislang makellose Bilanz in den Einzeln. Hilligsfeld kam trotz der Rintelner Schwäche mächtig unter die Räder. Beim 7:1 musste allein der von Magenkrämpfen geschüttelte Hans Taube sein Einzel abgeben, ein Punkt allerdings, der angesichts der Rintner Überlegenheit in dieser Klasse zu verschmerzen sein sollte. Unter der Hand wird bereits darüber debattiert, wie die Aussichten des VTR-Team in der Bezirksliga sein werden.

Ebenfalls stark geschwächt hatte der TuS Germania Hohnhorst in der Bezirksklasse Ost anzutreten. Die Mannschaft steht bereits mit dem Rücken zur Wand und brauchte an diesem Spieltag endlich Punkte, um sich vom Tabellenende zu lösen. In Conni Schmitz und Matthias Blume stand aber durchaus starker Ersatz zur Verfügung. Gegen den SC Langenhagen 2, zweiter der Tabelle reichte es aber nicht. Allein Ersatzdame Schmitz punktete in Doppel und Einzel, die übrigen Partien gingen teils unglücklich im dritten Satz verloren. Doch aus der Partie gegen Grasdorf wollten die Hohnhorster Punkte holen. Zwei Damenpunkte waren Hohnhorst erneut sicher, da Grasdorf mit nur einer Dame im Doppel nicht antrat und Conny Schmitz ihr Einzel erneut gewinnen konnte. Die Herren taten sich dagegen schwer. Nur Stefan Schütte gelang ein Sieg, das Mixed gaben Blume/Pinkernell im dritten Satz 16:17 ab. Spannung also bis zu den abschließenden Doppeln, in denen sich die Leistungsgleicheit beider Mannschaften erneut zeigen sollte. Denn im 2. Herrendoppel war für Hohnhorst nichts zu holen, während Matthias Blume/Jürgen Assing in drei Sätzen gewinnen konnten. Das Remis allerdings reichte nicht, um sich vom letzten Tabellenplatz zu lösen. Als letzte Hoffnung bleibt die Orientierung an den Ergebnissen aus den Hinspielen. Denn die Pariten gegen noch ausstehenden Gegner waren alle sehr knapp ausgegangen. Hohnhorst kann den Abstieg also noch verhindern.

Stefan Engler