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Presseschau Mai 2004

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Kreismeisterschaft Schüler/Jugend Qualifikation Masters O19 Bezirksrangliste Doppel/Mixed U19 Bezirksrangliste Doppel/Mixed Turnier Veendam

Das Original dieses Artikels erschien am 04. Mai 2004 in der

Malte Köppe gibt sich keine Blöße und holt souverän den Titel

Kreismeisterschaften der Schüler und Jugend mit schwacher Beteiligung

Wie befürchtet war die Beteiligung bei den diesjährigen Meisterschaften der Schüler und Jugend nicht gut. Lediglich drei Vereine entsandten Starter nach Hohnhorst und der Gastgeber selbst sollte die meisten Titelträger stellen.


Überlegener Sieger in der Klasse U15:
Marvin Paffe (M.) vom TuS Germania Hohnhorst.

Dass Badminton schon seit einiger Zeit keine Boomsportart mehr ist, ist seit langem bekannt. Doch die Meisterschaften des Jahres 2004 machten die Misere für alle Beteiligten sichtbar. Da erscheint es nur konsequent, dass in Zukunft der Punktspielbetrieb von Schülern und Jugendlichen bis auf weiteres an den der Region Hannover angeschlossen wird. "Wir erhoffen uns davon, dass die Kinder wieder die Chance haben, sich mit anderen zu messen und eine vernünftige Saison zu spielen", argumentiert der scheidende Jugendwart des Kreises Axel Radecker. Zu wenige Vereine betrieben Jugendarbeit, daran änderten auch die vollen Hallen in Hohnhorst und Rinteln nichts. Mit der Angliederung an die Region betreibt man die Flucht nach vorn. Bleibt zu hoffen, dass Eltern und Betreuer den Mehraufwand an Zeit und Kosten auch tragen.

Die Meisterschaften indes liefen unter der Regie von Matthias Pfaffe und Matthias Blume absolut reibungslos ab. Und die gebotenen Leistungen machen Hoffnung auf die Zukunft des Badmintonsports im Kreis. Allen voran stürmte einmal mehr Marvin Pfaffe, einer der wenigen Schaumburger, die seit längerem Punkte für die NBV-Rangliste sammeln. Er trat, obwohl noch für U13 startberechtigt, in der Klasse U15 an. Doch auch hier war ihm kein Gegner gewachsen. In keiner Partie gab Pfaffe mehr als sechs Punkte ab und wurde überlegener Meister. Ganz ähnlich die Leistung von Malte Köppe (Rinteln) in U17. Auch er gab sich in den vier auszutragenden Matches keine Blöße und siegte in allen Spielen souverän. Herauszuheben ist ebenfalls die Leistung von Frederike Bruns aus Hagenburg. Sie setzte sich im zahlenmäßig stärksten Feld der Mädchen U13 durch und sorgte für den einzigen Titel der Hagenburger.

Die Sieger im Einzelnen:

Mädchen:
U11: Marie Pinkernell (Hohnhorst)
U13: Frederike Bruns (Hagenburg)
U15: Franziska Brakemeier (Rinteln)
U17: Katharina Jahn (Hohnhorst)
U19: Sita Kuhn (Hohnhorst)

Jungen:
U9: Maximilian Krämer (Hohnhorst)
U11: Felix Brakemeier (Rinteln)
U13: Patrick Furchbrich (Rinteln)
U15: Marvin Pfaffe (Hohnhorst)
U17: Malte Köppe (Rinteln)
U19: Steffen Matthias (Hohnhorst)

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 06. Mai 2004 in der

Westermann sichert sich Mastersteilnahme

Rintelner Vierter der Landesrangliste

Zum ersten Mal hat sich der Rintelner Eike Westermann für die Endrunde des Niedersächsischen Badminton Verbandes qualifiziert. Als Vierter der Landesrangliste ergatterte er einen der begehrten Plätze für das große Preisgeldturnier, das Ende Mai in Lüneburg ausgetragen wird.

Drei herausragende Spiele reichten Westermann zu diesem Erfolg. Zunächst spielte er sich souverän ins Halbfinale und zeigte dabei seine taktischen Qualitäten.

Während er Till Zander (Maschen) in der ersten Runde noch in allen Belangen überlegen war, wusste er, dass es gegen Uwe Pawellek (Wettbergen) nur über das Tempo gehen sollte. Obwohl das schnelle Spiel eigentlich nicht die Stärke des jungen Rintelners ist, setzte er die taktische Vorgabe meisterlich um und besiegte Pawellek klar 15:5/15:5.

Der spätere Sieger Björn Zeysing (Lüneburg) sollte Westermann dann aber zeigen, was schnelles Badminton bedeutet. Westermann spielte zunächst hervorragend auf und erarbeitete sich eine im Grunde klare 9:0-Führung. Doch dann hatte Zeysing sich den VTRÂīler ausgekuckt. Immer schneller wurde das Match, Westermann wurde in der Folge geradezu zu Fehlern gezwungen und schaffte den Einzug ins Finale nicht.

In der Trostrunde traf er dann auf einen alten Trainingspartner. Guido Radecker hatte sich ebenfalls aus dem Hauptfeld. Westermann spielte zunächst von der vorangegangenen Niederlage unbeeindruckt auf und gewann den ersten Satz schnell 15:3. Bei einer 14:2-Führung in zweiten Satz fing dann aber das große Zittern an. Radecker hatte noch nicht aufgegeben und erkämpfte sich Zähler um Zähler. Eike Westermanns 15:11-Sieg konnte er aber nicht mehr abwenden.

Im letzten Spiel gegen Lars Freist gewann Westermann den ersten Satz erneut sicher, ließ dann aber deutlich nach, verlor und wurde am Ende Vierter.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 13. Mai 2004 in der

Stefanie Aits gewinnt die Bezirksrangliste gegen Mirja Jeschke

Rintelner Herren enttäuschen mit Plätzen im Mittelfeld
Damen-Doppel Aits/Jeschke holt die Silbermedaille

Mit einer positiven Bilanz kehrten die Aktiven der VT Rinteln von den Spielen um die Bezirksrangliste und den Bezirkspokal in Arnum zurück. Titel und Podiumsplätze sammelten aber nur die Damen.


Stefanie Aits (l.) konnte sich im Finale gegen ihre Vereinskameradin Mirja Jeschke klar durchsetzen.

Für die Herren der VTR war die Konkurrenz einen Tick zu stark. Das zeigte sich schon bei der am Sonnabend ausgespielten Einzelrangliste. Weder Sven Aits noch Andreas Jeschke schafften eine Platzierung im Spitzenfeld.

Ganz anders dagegen die Damen von der Weser. Stefanie Aits und Mirja Jeschke stürmten geradezu durch das Feld und fanden sich nach durchweg starker Leistung im Endspiel wieder. In diesem vereinsinternen Finale behielt, die auch auf Landesebene gut platzierte Stefanie Aits, letztlich klar die Oberhand.

In den Doppeldisziplinen ging es am Sonntag dann um den Pokal des Bezirks Hannover. Im Herrendoppel gab es die Plätze acht und zehn - erneut nicht mehr als Mittelfeld und für die Rintelner sicher eine kleine Enttäuschung. Doch Stefanie Aits und Mirja Jeschke sorgten wieder für positive Schlagzeilen. Sie waren in einer Gruppe von fünf angetreten, schafften zunächst zwei leichte Siege und trafen dann auf die äußerst starken Bennefeld/Pallero-Lucas (Hannover 96). Dieses Match war quasi das Finale um den Titel, denn die anderen Doppel waren deutlich unterlegen. Aits/Jeschke hielten gut mit und gewannen den ersten Satz knapp 17:15. Danach ging allerdings der Faden und auch das Spiel verloren. Die Hannoveranerinnen gaben aber auch ein Spielab, sodass am Ende Sätze und Punkte ausgezählt werden mussten. Aits/Jeschke blieben hier mit mageren vier Zählern hinten und somit auf Rang zwei.

Im Gemischten Doppel schließlich war das Feld der A-Klasse extrem ausgeglichen. Auf dem Papier konnte wohl jeder jeden schlagen. Ottawa/Jeschke und Jeschke/Franke kamen schnell unter die Räder, Aits/Aits aber bewahrten sich ihre Siegchancen bis zum Halbfinale. Nach einer knappen Niederlage retteten sie sich im kleinen Finale noch auf Rang drei. Ebenfalls dritte wurden Stefan Engler/Nadine Kineki in der B-Klasse.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 15. Mai 2004 in der

Zwei dritte Plätze für Hohnhorster Nachwuchs

Doppel und Mixedrangliste der Schüler in Hannover
VTR-Spieler scheitern schon früh

Der Bezirk Hannover hatte zur Doppel-und Mixedrangliste Schüler/Jugend nach Nienburg geladen, Hohnhorst und Rinteln vertraten dort die Farben Schaumburgs. Am Ende des Turniers stehen zwei starke dritte Plätze und viel Trainingsbedarf.

Kira Goder und Vanessa Kelb sowie Marie Pinkernell und Aileen Pfaffe (Hohnhorst) starteten erstmalig auf einem Doppelturnier und meisterten ihre Aufgabe sehr souverän. Kira und Vanessa belegten den sechsten Platz in der Altersklasse U11, Marie und Aileen kämpften sich sogar bis zum dritten Platz in der gleichen Altersklasse vor.

Bei den JD U13 spielte Marvin Pfaffe (Hohnhorst) an der Seite von Manuel Christ aus Berenbostel. Nach einem hart umkämpften Spiel im Halbfinale gegen Knips/Meyer (Nienburg), was leider knapp verloren ging, gewannen sie dann ohne nennenswerte Probleme das Spiel um den dritten Platz.

Bei den Jugendlichen U17 traten Tobias Lessner und Gerrit Goder für Hohnhorst an. Der erste Start der Beiden in dieser Altersklasse, zeigte ihnen dass weiteres Training nötig ist, um auf Bezirksebene bestehen zu können. Gleiches gilt für alle Starter der VTR. Kein Doppel kam über die erste Hauptrunde hinaus.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 26. Mai 2004 in der

Rintelner feiert Sieg in Veendam

Bester von 128 Teilnehmern / Westermann siegt souverän Sieg im Finale.

Im niederländischen Veendam ist das Mai-Turnier des BC Meteoor mit der rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von 285 Badmintonspielern ausgetragen worden. In der B-Klasse vertrat Eike Westermann die Rintelner Farben und sollte sich am Ende unter 128 Startern als der Beste herausstellen.

Zunächst musste der junge Rintelner allerdings im Doppel ran. Mit seinem Partner Moritz Alhorn (Varel) hatte er sich keine großen Ziele gesetzt. Umso erfreulicher war, dass die beiden zu Beginn zwei Matches für sich entschieden.


Eike Westermann

Nach den Siegen über zwei niederländische Paarungen setzte es erst im Viertelfinale die entscheidende Niederlage. Das Duo Seldschopf/Andrzejewski (Maschen) zeigten sich klar überlegen.

Anders fiel die Bilanz für Westermann im Einzel aus. Bis zum Halbfinale warf der Rintelner die Konkurrenz im Eiltempo aus dem Turnier. Gegen den Niederländer Alex van Gent musste dann Westermann an seine konditionellen Grenzen gehen, um ins Finale vorzustoßen. "Das Ergebnis mit 15:1 und 15:3 spiegelte den Spielverlauf auf keinen Fall wieder" sagte Westermann. Er musste von Beginn an volles Tempo gehen, und van Gent war nicht "tempohart", daher das nach Punkten klare Ergebnis.

Anschließend hatte sich Westermann richtig auf den niederländischen Stil eingestellt und dominierte das Finale gegen Pieter Kiwiet. Der "Oldie" hatte zwar ein paar Überraschungen parat, doch dem "Tempodiktat" Westermanns hatte er nichts Zwingendes entgegen zu setzen. So siegte Westermann recht souverän.

Stefan Engler