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Presseschau März 2005

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NBV-Doppelrangliste NBV-Doppelrangliste Ergebnisse Norddt. Meisterschaft O35 NBV C-Rangliste Jugend/Schüler

Das Original dieses Artikels erschien am 02. März 2005 in der

Landesrangliste bei der VT Rinteln

Wiedersehen mit Eike Westermann und Guido Radecker

Am kommenden Wochenende trifft sich die Badmintonelite Niedersachsens in der Rintelner Kreissporthalle, um ihre zweite Rangliste der Saison auszuspielen.


Eike Westermann spielt im Doppel mit Guido Radecker. Foto: se

Dabei wird Badminton von der rasanten Art geboten, denn auf dem Spielplan stehen ausschließlich die temporeichen Doppeldisziplinen.

Den Anfang machen die Gemischten Doppel am Sonnabend ab 12:30 Uhr. Am Sonntag werden dann ab 9 Uhr Damen- und Herrendoppel gespielt.

Zum ersten Mal seit Jahren schafften auch VTR-Aktive den Sprung in die Starterlisten. Sven und Stefanie Aits treten im Mixed gemeinsam an und werden am Sonntag mit Andreas und Mirja Jeschke die Doppel bestreiten.

Hinzu kommen mit Eike Westermann, Guido und Philip Radecker, Heiko Stark und Nina Nonnenberg weitere Rintelner in Favoritenpositionen.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 09. März 2005 in der

Ex-Rintelner Guido Radecker gewinnt die die Landesrangliste im Mixed

Badminton-Cracks der VT Rinteln überraschend im vorderen Mittelfeld

Badminton (se). Für die Aktiven der VT Rinteln war bereits die Qualifikation zur Rangliste des Niedersächsischen Badmintonverbandes ein Erfolg gewesen, doch ihre Leistung bei diesem Turnier der Besten des Landes war aller Ehren wert.


Gute Leistungen und Platzierungen im Mittelfeld: Mirja Jeschke (v.l.), Stefanie und Sven Aits und Andreas Jeschke von der VT Rinteln. Foto: se

Sven Aits und Andreas Jeschke hatten im der Doppelkonkurrenz bereits in der ersten Runde einiges zu leisten. Drei harte Sätze und mehr als 70 Minuten Spielzeit waren am frühen Sonntag nötig, um in die zweite Hauptrunde einzuziehen. Hier warteten die späteren Finalteilnehmer Seldschopf/Andrzejewski (Maschen) und zeigten, wie etliche Spielklassen höher Doppel gespielt wird. Aits und Jeschke ließen sich davon abernicht beirren. Sie wussten um ihre Stärken und spielten diese in den folgenden Partien aus. Auf Sieg folgten Niederlage und Sieg. Am Ende stand Rang 14 in einem starken Doppelfeld zu Buche.

Sven und Stefanie Aits hatten Tags zuvor den elften Rang im Mixed erreicht. Auch ihnen stellte sich nach gewonnenem ersten Spiel Sven Andrzejewski mit Partnerin Stefanie Kahnt entgegen. Auch für sie war die Hauptrunde an dieser Stelle beendet. Den entscheidenden Schritt für die bessere Platzierung machten Aits/Aits dann im zweiten Spiel der Platzierungsrunde. Hier besiegten sie mit einer beeindruckenden Leistung Andy Yomi/Sandra Grätz (Maschen) in drei Sätzen. Zu diesem Zeitpunkt wäre sogar noch der dritte Rang und damit eine faustdicke Überraschung für die VTR drin gewesen. Doch in Person von Schröder/Schaper kam das Ende. Die letzte Partie gewannen Aits/Aits dann erneut in drei spannenden Sätzen.

Beste VTR'ler wurden Stefanie Aits/Mirja Jeschke im Damendoppel. Auch sie gewannen ihr erstes Match glatt in zwei Sätzen. Und auch sie verloren ihr zweites Spiel in der Hauptrunde. Doch im Anschluss an diesen erwarteten Verlauf fanden die beiden zu ihrem Spiel und es gelang ihnen, dieses Spiel auch ihren Gegnerinnen aufzuzwingen. Zunächst gewannen Aits/Jeschke gegen Kleine/Franke (Boffzen/Langenhagen), dann gegen Schmedje/Schiek (Maschen/Hoopte). Nach der knappen Niederlage gegen Pajonk/Schindler waren sie nicht demotiviert und gewannen das Spiel um den fünften Platz glatt in zwei Sätzen.

Nicht zu träumen wagen die VTR'ler jedoch von den Platzierungen, die ihre ehemaligen Mannschaftskollegen schafften. Denn was Eike Westermann, Philip und Guido Radecker, Heiko Stark und Nina Nonnenberg boten, war Badminton vom Feinsten. Stark/Nonnenberg belegten in der Mixedkonkurrenz den vierten Platz, Guido Radecker holte mit Partnerin Bianca Pils (Gifhorn) sogar den Ranglistensieg.

Rang drei im Damendoppel stand am Ende für Nina Nonnenberg und Stephanie Schaper auf dem Tableau.

Absolut begeisternd spielten dann die Herrendoppel auf. Eike Westermann/Guido Radecker und Heiko Stark/Philip Radecker verpassten knapp das Finale und mussten den dritten Platz ausspielen, den sich am Ende Eike Westermann/Guido Radecker sicherten.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 23. März 2005 in der

Wolfgang Sonnabend Norddeutscher Meister im Doppel

Walter Beißner und Walter Westermann in Glinde auf Platz zwei / Tickets für die Deutsche Meisterschaft gelöst

Badminton (se). Derart erfolgreich, wie in dieser Saison waren die Badminton-Oldies aus Schaumburg wohl noch nie. Bei den Norddeutschen Titelkämpfen, die beim TSV Glinde in der Nähe vom Hamburg ausgespielt wurden, lehrten die Routiniers den Etablierten das Fürchten.


Bei den Norddeutschen Meisterschaften ganz vorn dabei: Angelika Peddinghaus (v.l.), Walter Beißner, Wolfgang Sonnabend und Walter Westermann. Foto: se

Zunächst hatten Walter Beißner (TSV Bad Eilsen) und Walter Westermann (VT Rinteln) im Einzel anzutreten. Beißner schaffte über die Vorrunde den Einzug in die Hauptrunde und scheiterte dort am Hamburger Rosenkranz.

Walter Westermann dagegen überstand die erste Hauptrunde gegen Wagener, doch in Runde zwei wartete mit dem Mecklenburger Erfried Michalowsky ein übermächtiger Gegner. "Wer sein ganzes Badmintonleben lang nicht über den Rand des Bezirks hinaus geschaut hat, der hat gegen diese Spieler keine Chance. Bundesliga oder gar internationale Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen", so Westermann.

Wolfgang Sonnabend (TSV Bad Eilsen) griff im Mixed zum ersten Mal in das Turniergeschehen ein. Gemeinsam mit Angelika Peddinghaus (TSV Bad Eilsen) machte auch er seinen ersten Aufschlag erst in der zweiten Runde. Und wie zuvor Walter Westermann gelang gegen Biehler/Lescow aus Schleswig-Holstein der Einzug in die dritte Runde, gleichbedeutend mit dem Halbfinale. Hier war gegen die Berliner Niesner/Henkel-Bobeth nichts zu machen.

Im Herren-Doppel schlug dann die Stunde für alle Schaumburger. Denn sowohl Wolfgang Sonnabend/Adam Kulinski (Cloppenburg) als auch Walter Beißner/Walter Westermann spielten ein herausragendes Turnier.

Beide Doppel hatten Losglück und konnten sich in der ersten Runde schonen. Somit war schon das erste Match von entscheidender Bedeutung, denn bereits die Teilnahme am Halbfinale bedeutet die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft. Und sowohl Sonnabend/Kulinski als auch Beißner/Westermann schaffen diese Hürde mit deutlichen Erfolgen. Die Halbfinals waren dann für beide Doppel harte Brocken, doch an diesem Tag waren die Schaumburger Badminton-Oldies nicht zu stoppen. Lemme/Schille aus Sachsen-Anhalt und Biedermann/Rosenkranz aus Hamburg kamen unter die Räder.

Damit war das sensationelle Schaumburger Finale der Norddeutschen Meisterschaften perfekt. Das Spiel selbst war dann ein Spiegelbild des Endspiels der Landesmeisterschaften: Wieder hatten Sonnabend/Kulinski deutlich die Oberhand und wurden Norddeutsche Meister im Herrendoppel O50.

Stefan Engler


Das Original dieses Artikels erschien am 30. März 2005 in der

Felix Brakemeier erst im Finale gestoppt

Rintelner bei der Bezirksrangliste der Schüler und Jugend in der Klasse U9 auf Rang zwei

Badminton (se). Bei der Bezirksrangliste der Schüler und Jugend gingen 133 NachwuchsspielerInnen in Hohnhorst und Altwarmbüchen an den Start.

Dabei konnten die Hohnhorster Mädchen glänzen. In U11 holte sich Vanessa Kelb den Sieg, Kira Goder kam auf den dritten Platz.

In der Klasse U13 war dann Grasdorf am Zug. Alexandra Eckhoff dominierte diese Klasse, doch mit Marie Pinkernell und Aileen Pfaffe kamen erneut zwei Hohnhorsterinnen auf das Podium.

In der U15 reichte es aus Schaumburger Sicht nur für Plätze im Mittelfeld. Nadine Reimann, Kristin Schnauder, Oona Nülle und Franziska Brakemeier (alle VT Rinteln) belegten die Ränge sechs bis neun. Der TSV Hagenburg feierte den unangefochtenen Sieg von Friederike Bruns in U17 und Janine Vollmer (VT Rinteln) freute sich über den dritten Rang in U22.

Bei den Jungen fällt die Schaumburger Bilanz allerdings nicht so gut aus. Hier war die Leistungsdichte deutlich höher. Jannik Furchbrich (VT Rinteln) zog ins Endspiel der Klasse U9 ein, fand aber hier seinen Meister in Le Hoa (Altwarmbüchen). Felix Brakemeier und Patrick Furchbrich (VT Rinteln) verpassten mit den Plätzen vier und fünf das Podium in U13 nur knapp.

Die Hagenburger Tim Riekemann und Matthias Kittler spielten sich in das Finale der Klasse U15, das Riekemann in zwei Sätzen für sich entschied.

Marvin Pfaffe (Hohnhorst) hätte ebenfalls noch in U15 starten dürfen, doch ihn zog es in die U17, in der er einen hervorragenden vierten Platz belegte.

Stefan Engler