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Das Original dieses Artikels erschien am 01. Dezember 2005 in der

Thomas Wandschneider zweifacher Weltmeister im Rollstuhl-Badminton

Lindhorster holt in Taiwan Gold im Einzel und mit Avni Kertmen Gold im Doppel

Badminton (peb). Bei den Behinderten-Weltmeisterschaften im Rollstuhl-Badminton in Hsinchu City (Taiwan) demonstrierte Thomas Wandschneider aus Lindhorst seine Klasse und holte sich im Einzel und im Doppel an der Seite von Avni Kertmen (Langenhagen) zwei Mal Gold.


Der zweifache Weltmeister Thomas Wandschneider (l.) und sein Doppelpartner Avni Kertmen (Mitte) findet nur wenig Sponsorenunterstützung. Um weiterhin weltweit an den großen Meisterschaften teilnehmen zu können, ist Thomas Wandschneider immer auf der Suche nach Sponsoren. Fotos: pr

Der 42-jährige Versicherungskaufmann und Betriebswirt, der seit einem Verkehrsunfall im Jahr 2000 an den Rollstuhl gebunden ist, gehört schon seit Jahren zu den Topspielern in Deutschland. Seit 2002 ist der Vater von vier Kindern ungeschlagener Deutscher Meister in allen Disziplinen. Der Seriensieger beherrscht die nationale Konkurrenz im Einzel, Doppel und Mixed.

Aber auch international hat sich Thomas Wandschneider in die Spitze vorgearbeitet. Das unterstrich er mit seinem glänzenden Auftritt bei den Weltmeisterschaften im November. 128 Spieler aus 18 Nationen waren bei der WM vertreten. Im Einzel setzte sich Wandschneider im Finale gegen einen Koreaner durch. Sein Doppelpartner Avni Kertmen wurde Dritter. Im Doppel waren Wandschneider und Kertmen nicht zu bezwingen und holten sich überlegen den Titel.

Thomas Wandschneider lebt und trainiert in Lindhorst. Im TuS Jahn gehört er der Badmintonsparte an und holt sich dort die Fitneß für die großen Wettkämpfe. Mit seinem Doppelpartner trainiert er im RSG Langenhagen.

Aufgrund seiner herausragenden Ergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene wurde Thomas Wandschneider zu einem von sechs Kandidaten zur Wahl des Behindertensportlers des Jahres 2006 nominiert. Die Wahl wird im Januar und Februar 2006 durchgeführt. Die Stimmen können per Post oder per E-Mail abgegeben werden. Jeder Schaumburger kann mitmachen und dafür sorgen, dass Thomas Wandschneider ganz vorne landet.

Weitere Informationen zur Wahl stehen unter www.bsn-ev.de, www.rsg-Langenhagen.de oder www.rolli-badminton.de.


Das Original dieses Artikels erschien am 08. Dezember 2005 in der

Stefanie Aits aus Rinteln im Einzel und Mixed Bezirksmeisterin

Sven Aits und Andres Westermann im Herrendoppel auf Platz drei

Badminton (as). Bei der diesjährigen Bezirksmeisterschaft in Laatzen holten die Badmintonspieler der VT Rinteln zwei Titel an die Weser.


Sven und Stefanie Aits schaffen erneut den Sprung auf Niedersachsenebene. Foto: as

Im Dameneinzel sicherte sich Stefanie Aits souverän den Titel. Nach zwei leichten Auftaktsiegen stand sie schon im Finale, das sie deutlich mit 11:2 und 11:0 gegen Sonja Kraetschmann von der SG Neustadt/Seelze gewann.

Ihren Siegeszug setzte Stefanie Aits im Mixed an der Seite ihres Bruders Sven fort. An Nummer eins gesetzt, wartete im Halbfinale die Paarung Sudhop/Schönfelder. Unerwartet deutlich setzten sich Stefanie und Sven Aits gegen die Spieler aus der Landesliga durch und hatten mit 15:8 und 15:5 den Einzug ins Finale geschafft. Dort wurden sie dann durch einen 15:11/15:6-Erfolg gegen Voy/Kraetschmann von der SG Neustadt/Seelze ihrer Favoritenrolle gerecht.

Nun hieß es für Stefanie Aits sich auch im Damendoppel mit Stefanie Battefeld den Sieg zu sichern, und damit das Triple zu holen. Nach einem spannenden Dreisatzspiel im Finale musste sich die Rintelner Paarung aber dem Seelzer Duo Kraetschmann/Konow geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz wurde trotzdem das Ticket zur Landesmeisterschaft gelöst.

Im Herrendoppel startete Sven Aits gemeinsam mit Andres Westermann. In der ersten Runde mussten die beiden Rintelner gleich gegen die späteren Sieger Mai/Migge (Grasdorf/Seelze) antreten und verloren nach großem Kampf unglücklich in drei Sätzen. Die restlichen Spiele wurden dann aber gewonnen, so dass mit Platz drei auch im Herrendoppel die Qualifikation zur Landesmeisterschaft geschafftwurde.

Im Herreneinzel waren Sven Ottawa und Andreas Jeschke für die VT Rinteln an den Start gegangen. Besonders Sven Ottawa wusste zu überzeugen und belegte nach langer Turnierpause einen sehr guten neunten Platz bei 23 Startern. Andreas Jeschke hatte leider Lospech und musste sich am Ende mit Platz 17 zufrieden geben.

Bei der Landesmeisterschaft in Vechelde können sich somit Stefanie Aits, Stefanie Battefeld, Andres Westermann und Sven Aits von der VT Rinteln mit den besten Spielern Niedersachsens messen.


Das Original dieses Artikels erschien am 14. Dezember 2005 in der

20:0 Punkte: Germania Hohnhorst II vor dem Aufstieg in die Bezirksliga

Reserve der VT Rinteln festigt den fünften Tabellenplatz in der Bezirksliga

Badminton (as). In der Bezirksliga festigte die VT Rinteln II den fünften Tabellenplatz, direkt dahinter folgt der TSV Hagenburg. Die beiden Schaumburger Klubs kamen jeweils zu einem kampflosen 8:0-Sieg gegen den TV Jahn Rehburg.


Brigitte Brakemeier ist die fleißigste Punktesammlerin im Team der VT Rinteln III. Im Dameneinzel ist sie von der Konkurrenz in der Bezirksklasse kaum zu bezwingen. Foto: as

Der weitere Gegner war der Tabellenzweite MTV Nienburg. Schafften die Hagenburger noch ein überraschendes 4:4, lief es für die Rintelner nicht ganz so gut. Trotz eines gut aufgelegten Walter Westermann, der sowohl im Einzel wie auch im Doppel punkten konnte, ging die Partie mit 3:5 verloren. Den dritten Punkt steuerte Mirja Jeschke im Dameneinzel bei.

In der Bezirksklasse hat einmal mehr die Mannschaft von Germania Hohnhorst II für Furore gesorgt. Das Team um Matthias Pfaffe siegte 7:1 gegen den VfL Hameln und 6:2 gegen den MTV Bad Pyrmont. Mit nun 20:0 Punkten stehen die Hohnhorster somit dicht vor dem Aufstieg in die Bezirksliga. Den zweiten Platz konnten die Spieler der SV Victoria Lauenau verteidigen. Mit einem 6:2 wurde die Partie gegen die dritte Mannschaft der VT Rinteln gewonnen.

Die Ergebnisse: Bezirksliga: MTV Nienburg II - VT Rinteln II 5:3. Scholing/Schmidt - Jeschke/Engler 15:10/15:4, Dicke/Krumme - Ottawa/Westermann 7:15/ 3:15, Scharff/Reich - Westermann/Jeschke 15:5/15:13, Dicke/Scharff - Ottawa/Westermann 15:12/15:4, Reich - Jeschke 0:11/2:11. Schmidt - Jeschke 15:8/15:8, Scholing - Engler 15:4/15:3, Becker - Westermann 4:15/15:13/9:15.

Bezirksklasse: SV Victoria Lauenau I - VT Rinteln III 6:2. Sachau/Wehrhahn - Korte/Wöbse 15:6/15:6, Schneider/Simoneit - Brakemeier/Kretzschmar 15:8/15:6, kampflos für Rinteln 15:0/ 15:0, Schneider/Pause - Brakemeier/Krachudel 15:5/ 15:2. Diana Pause - Brigitte Brakemeier 11:8/5:11/ 5:11, Simoneit - Wöbse 15:0/15:4, Sachau - Korte 15:2/15:5, Wehrhahn - Kretzschmar 17:15/15:3.

VT Rinteln III - TuS Lindhorst I 4:4. Brakemeier/Kretzschmar - Görz/Kochrian 15:5/15:5, Korte/Wöbse - Blume/Wötzel 8:15/5:15, Brakemeier/Krachudel - Bahlmann/Görz 15:2/15:2, Brakemeier/Krachudel - Blume/Bahlmann 12:15/13:15. Brigitte Brakemeier - Gudrun Görz 11:2/11:0, Wöbse - Wötzel 2:15/3:15, Korte - Kochrian 10:15/ 10:15, Kretzschmar - Görz 15:10/15:10.


Das Original dieses Artikels erschien am 16. Dezember 2005 in der

Jannik Furchbrich Bezirksmeister

Badminton (as). Jannik Furchbrich von der VT Rinteln kehrte von den Bezirksmeisterschaften der U9 in Nienburg als Bezirksmeister zurück.

Durch Erfolge gegen Malte Wendt und Lukas Kirchberg (beide SV Harkenbleck) zog das Nachwuchstalent aus der Weserstadt in das Finale ein. Dort traf Jannik Furchbrich auf seinen Dauerrivalen Hoa Le vom Altwarmbüchener BC. Nach einem klaren 15:5 im ersten Satz wurde es in der zweiten Runde noch einmal eng. Am Ende siegte Furchbrich mit 15:10 und holte sich den Titel.


Das Original dieses Artikels erschien am 20. Dezember 2005 in der

Christian Schücke hat den fünften Punkt auf dem Schläger

VT Rinteln spielt gegen Hildesheim 4:4 und schlägt Grasdorf 7:1 / Remis und Niederlage für Hohnhorst

Badminton (as). In der Verbandsklasse Hannover absolvierten die Badmintonspieler aus Rinteln und Hohnhorst ihren 5. Spieltag. Gegner waren die Mannschaften aus Hildesheim und Grasdorf.


Die Rintelner Mannschaft (v.l.): Stefanie Battefeld, Hans Taube, Christian Schücke, Sven Aits, Steffi Aits und Andres Westermann. Foto: as

Im ersten Spiel erreichten beide Mannschaften ein Remis. Hohnhorst sicherte einen Punkt gegen Grasdorf und die Rintelner hielten die Hildesheimer durch ein 4:4 auf Distanz. Christian Schücke hatte den fünften Rintelner Punkt auf dem Schläger, musste sich seinem Gegner aber im dritten Satz knapp geschlagen geben.

Im zweiten Spiel wechselten die Gegner. Der Hohnhorster Benjamin Eylers hatte die Chance, das Unentschieden gegen Hildesheim zu sichern, unterlag aber in seinem Einzel im Entscheidungssatz mit 15:17 und konnte die 3:5-Niederlage nicht mehr abwenden. Die Rintelner demonstrierten zeitgleich im Spiel gegen die Grasdorfer ihre ganze Stärke. Besonders Hans Taube wusste in seinem Einzel zu überzeugen und steuerte auch im Doppel einen weiteren Punkt zum unerwartet hohen 7:1-Erfolg bei. Die Rintelner haben somit ihren Vorsprung auf Hildesheim gewahrt und überwintern auf dem zweiten Tabellenplatz.

Die Ergebnisse: Rinteln - Grasdorf 7:1. Schücke/Taube - Ingles/Valdez 15:1/15:2, Stefanie Aits/Battefeld - Ingles/Jockisch 15:6/15:9, Sven Aits/Westermann - Mai/Pein 15:8/15:11, Stefanie Aits - Jockisch 11:5/11:3, Schücke - Mai 15:3/15:4, Sven Aits/Battefeld - Janisch/Ingles 9:15/15:12/ 7:15, Taube - Janisch 5:15/15:14/ 15:7, Westermann - Pein 15:7/15:4.

Rinteln - Hildesheim 4:4. Westermann/Taube - Feldmann/Lauth 14:17/10:15, Battefeld/Stefanie Aits - Müller/Kaschinski 15:7/15:0, Sven Aits/Schücke - Hoppe/Pansch 15:9/9:15/ 15:10, Stefanie Aits - Müller 11:0/11:3, Schücke - Lauth 15:5/6:15/9:15, Sven Aits/Battefeld - Feldmann/Kaschinski 15:9/12:15/15:4, Taube - Hoppe 1:15/4:15, Westermann - Pansch 8:15/4:15.

Grasdorf - Hohnhorst 4:4. Ingles/Valdez - Büsing/Kiel 4:15/1:15, Jockisch/Fait - Schröder/Kurok 15:6/15:7, Mai/Janisch - Hamann/Eylers 17:16/15:6, Ingles - Schröder 11:7/11:6, Mai - Eylers 8:15/9:15, Pein/Jockisch - Kiel/Kurok 15:7/15:8, Janisch - Hamann 8:15/8:15, Pein - Büsing 14:17/14:17.

Hohnhorst - Hildesheim 3:5. Kiel/Büsing - Feldmann/Lauth 10:15/8:15, Kurok/Schröder - Müller/Kaschinski 15:5/17:16, Hamann/Eylers - Hoppe/Pansch 15:6/15:6, Schröder - Müller 4:11/11:6/11:1, Eylers - Lauth 15:5/14:17/15:17, Kiel/Kurok - Feldmann/Kaschinski 12:15/7:15, Hamann - Hoppe 11:15/8:15, Büsing - Pansch 4:15/4:15.


Das Original dieses Artikels erschien am 24. Dezember 2005 in der

Stefanie Aits siegt im Mixed und Doppel

Rintelner Asse holen zwei Titel auf der Bezirksrangliste

Badminton (as). An der diesjährigen Bezirksrangliste im Doppel und Mixed in Laatzen nahmen sechs Badmintonspieler der VT Rinteln teil.


Stefanie Aits holte zwei Titel bei der Bezirksrangliste. Foto: as

Den Auftakt machten Sven und Stefanie Aits im Mixed. Nach drei leichten Auftaktsiegen gewannen sie ihr Halbfinale gegen die Grasdorfer Janisch/Ingles deutlich mit 15:10 und 15:1. Die Gegner im Finale hießen Voy/Kraetschmann von der SG Neustadt/Seelze. Nach einem 15:5 im ersten Satz ging der zweite Satz mit 10:15 verloren. Im Entscheidungssatz dominierten die Rintelner und holten durch ein 15:3 den Ranglistensieg.

Im Damendoppel unterstrich Stefanie Aits ihre Dominanz auf Bezirksebene. Gemeinsam mit Stefanie Battefeld spielte sie sich locker ins Finale. Dort hieß es Revanche zu nehmen für die Niederlage bei der Bezirksmeisterschaft. Nach verlorenem ersten Satz steigerten sich Aits/Battefeld und gewannen das Turnier durch ein 15:7 im Entscheidungssatz.

Im Herrendoppel waren die Rintelner mit zwei Paarungen am Start. Gleich im ersten Spiel trafen die Vereinskameraden Aits/Westermann und Engler/Jeschke aufeinander. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, das Aits/Westermann nach drei harten Sätzen für sich entscheiden konnten. Im Halbfinale trafen die siegreichen Rintelner dann auf die Seelzer Voy/Mrazek. Auch dieses Spiel sollte erst im dritten Satz entschieden werden. Nach einem 1:9 Rückstand kämpften sich die Rintelner noch einmal heran, unterlagen dennoch höchst unglücklich mit 16:17 und mussten sich schließlich mit Platz 4 zufrieden geben. Stefan Engler und Andreas Jeschke belegten am Ende einen guten neunten Platz.

Nun gilt es, die guten Leistungen bei der im März stattfindenden Landesrangliste zu bestätigen.