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Presseschau Juli 2008

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B-Rangliste U22 B-Rangliste U22 RiPo 2008

Das Original dieses Artikels erschien am 02. Juli 2008 in den

Gutes Debüt von Bruns

Bezirksrangliste in Peine und Ganderkesee

Seeprovinz (ni). Zum ersten Mal hat Badminton-Talent Hendrik Bruns (TSV Hagenburg) in der Altersklasse JU13 an einer Bezirksrangliste teilnehmen können. Er kämpfte sich in Peine bis ins Viertelfinale, wo er auf den an eins gesetzten Luca Dingler aus Gifhorn traf. Mit 21:18, 8:21 und 13:21 verlor der Hagenburger zwar, ihm blieb aber noch die Chance, den 5. Platz zu erreichen. Dazu musst Bruns im letzen Spiel gegen den an zwei gesetzten Lukas Kirchberg aus Harkenbleck gewinnen. Erneut zeigte der TSV-Youngster ein starkes Match, doch er unterlag nach drei hart umkämpften Sätzen mit 10:21, 21:19 und 16:21. Der 6. Platz darf jedoch nicht zuletzt wegen der beachtlichen Auftritte gegen die beiden Top-Gesetzten als Achtungserfolg gewertet werden.


LOHN IN DER HAND: Hendrik Bruns und Mareike Sell freuen sich über ihre Urkunden. pr.

Vereinskollegin Mareike Sell, die in der höheren Alterklasse U15 antrat kam mit 21:9 und 21:15 gegen Jana Hüttmann aus Harkenbleck ins Halbfinale. Dort war die junge Seeprovinzlerin aber gegen die zwei Jahre ältere Dana Wiedener aus Drömlingen ohne Chance und verlor deutlich. Auch im Spiel um Platz drei gegen Aylin Erki hatte Sell das Nachsehen, konnte aber mit 13:21 und 12:21 zumindest zeitweise gegenhalten.

Mit Vanessa Kelb, die zeitgleich in Ganderkesee in der Alterklasse U15 antrat, sicherte sich eine weitere Hagenburgerin einen bemerkenswerten 3. Platz.

In der Klasse HEU22 erkämpfte Johannes Wenzel einen ordentlichen 7. Platz.


Das Original dieses Artikels erschien am 09. Juli 2008 in den

Stefan Sell siegt erneut

Talente aus der Seeprovinz sammeln bei Badminton-Bezirksrangliste fleißig Punkte

Seeprovinz (ni). Vor den großen Ferien haben die Badmintonspieler des TSV Hagenburg bei der letzten Bezirksrangliste der Saison in Altwarmbüchen noch einmal etwas für ihr Punktekonto getan.


TOP FOUR: Verena Herrmann (TSV Hagenburg, von links), Maren Völkering (MTV Nienburg), Julia Hofstätter (MTV Vechelde) und Debora Caspari (Heeßeler SV). pr.

Tim Kretschmer musste als einziger Spieler JU9-Alter bei den Älteren in der Klasse JU11 mitspielen und zeigte, dass er im nächsten Jahr durchaus mithalten dürfte. Gewertet wurde jedoch sein 1. Platz in der Altersklasse JU9 als "Zwangssolist", so dass sich Kretschmer nun über ein ordentliches Punktepolster freuen kann. Mirjam Abramowski erreichte den 5. Platz in der MU11-Konkurrenz. Überrascht hat auch bei diesem Turnier wieder Hendrik Bruns, der gegen seinen Vereinskameraden Jan Hamann mit 21:9 und 22:20 gewann. Bruns beendete das Turnier als Sechster. Hamann sicherte sich den 7. Rang mit einem Sieg gegen Silas Staat vom TSV Bemerode. Verena Herrmann spielte bei den MU13 ein beachtliches Turnier und kämpfte sich bis ins Endspiel durch. Dort traf sie zum wiederholten Mal auf Maren Völkering vom MTV Nienburg. Im 1. Satz kam Herrmann jedoch gar nicht ins Spiel und verlor 4:21. Den 2. Durchgang gestaltete die Hagenburgerin ausgeglichen und erreichte mit 18:21 einen Achtungserfolg. Mareike Sell, die wieder in der höheren Klasse U15 mitmischte, erreichte den 10. Platz und glänzte dabei vor allem durch enormen kämpferischen Einsatz. Vanessa Kelb, die ebenfalls in der Klasse MU15 antrat, musste gegen Juliana Klein von der TSG Bad Harzburg alles geben und hatte nach dem gewonnenen Spiel Platz acht sicher. Seriensieger Stefan Sell stand in Altwarmbüchen nun schon zum fünften Mal in dieser Saison bei den JU17 ganz oben auf dem Treppchen. Timo Klink und Johannes Wenzel trafen bei den HU22 erneut im direkten Duell aufeinander. Diesmal entschied Klink das Spiel für sich und holte den 5. Platz. Wenzel kam unterm Strich auf Platz sieben, Christian Schweer wurde Zehnter.


Das Original dieses Artikels erschien am 15. Juli 2008 in den

A-Klassen-Siege für Stefanie Aits und Philip Radecker

Erfolge im Damen- und Herrendoppel / 28. Rintelner Pokalturnier bricht alle Rekorde / Mehr als 300 Spieler mischen mit

Rinteln (as.). Die verantwortlichen Mitglieder der Badmintonsparte der VT Rinteln um Abteilungsleiter Stefan Engler haben es im Vorfeld des Rintelner Pokalturniers kaum fassen können. Knapp mehr als 300 Spieler hatten für das "RiPo 2008" gemeldet, dies bedeutete eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von rund 20 Spielern.

Aus ganz Norddeutschland reisten die Aktiven zum Saisonausklang an die Weser, um dort in vier Spielklassen ihre Sieger zu ermitteln. In der höchsten Spielklasse A spielte Stefanie Aits im Mixed an der Seite ihres Bruders Sven. Als Gruppenzweite reichte es aber nicht zum Einzug ins Halbfinale. Im Dameneinzel lief es für Stefanie Aits schon besser. Als Gruppenerste wartete im Halbfinale Samantha Rout aus Steinheim. Mit 17:21, 21:15 und 17:21 musste sich die Rintelnerin knapp geschlagen geben, gewann jedoch das Spiel um Platz drei mit 21:14 und 21:16 gegen die Nienburgerin Denise Jäger. Im Damendoppel mit ihrer Partnerin Alexandra Schmedtje trumpfte Aits dann auf. Das Halbfinale gegen Samantha Rout/Anne Tschauder wurde deutlich mit 21:10 und 21:8 gewonnen. Das Finale gegen die Bielefelderinnen Kai-Ines Kowatsch/Nadine Ehlenbröker entwickelte sich dann zu einem echten Krimi. Satz eins ging mit 21:18 an Aits/Schmedtje, Satz zwei mit 18:21 an die Bielefelderinnen. Im entscheidenden 3. Durchgang behielten Aits/Schmedtje mit 21:15 die Oberhand und holten den Turniersieg.

Die besten Spiele des Turniers sahen die Zuschauer im Männer-Doppel der A-Klasse. Dabei spielten sich zwei ehemalige Rintelner in den Vordergrund. Philip Radecker startete gemeinsam mit dem Bremer Regionalliga-Spieler Kutlu Arslan und Eike Westermann an der Seite seines Bremer Vereinskameraden Tobias Langpaap. Im Halbfinale trafen Westermann/Langpaap auf die Paarung André Fichtner/Torsten Krieger aus Heidkrug und zogen nach einem 21:16 und 21:19 ins Finale ein. Wesentlich spannender verlief die Partie von Arslan/Radecker gegen den Zweitliga-Spieler Stephan Löll und dessen Partner Carsten Detering aus Wesel. Im ersten Satz mussten sich Arslan/Radecker knapp mit 24:26 geschlagen geben, doch dann wurden sie vom Rintelner Publikum getragen. Mit 21:19 und 21:16 drehten sie das Match und zogen ins Finale ein. Arslan/Radecker glänzten auch Im Endspiel mit ihrem druckvollen Spiel und sicherten sich mit 21:17 und 21:15 den "Pott".


QUALITÄT SETZT SICH DURCH: Eike Westermann (von links), Tobias Langpaap, Philip Radecker und Kutlu Arslan haben sich im Herren-Doppel gegenüber gestanden. as.

Im Männer-Einzel der A-Klasse sicherte sich Eike Westermann den 2. Rang hinter seinem Doppelpartner Tobias Langpaap. Die Schaumburger Teilnehmer machten teilweise durch sehr gute Platzierungen auf sich aufmerksam. So erreichten Patrick Beißner und Bettina Krachudel (SG Eilsen/Bückeburg) einen bemerkenswerten 2. Platz im Gemischten Doppel B, mit demselben Resultat überraschten Axel Kretzschmar und Jerome Kemker (VT Rinteln) im Herrendoppel D. Platz drei belegten die Rintelner Paarungen Franziska Brakemeier/Nadine Reimann im Damendoppel D sowie Stephan Rinne/Piet Gassmann im Herrendoppel D. Die Vereinswertung entschieden die Spieler von Hannover 96, die mit 25 Aktiven angetreten waren, für sich.

Das "RiPo" war dieses Jahr die letzte Station der erstmals ausgetragenen Final-Four-Turnierserie, die sich aus vier Turnieren im Raum Braunschweig/Hannover zusammensetzt. Auch dafür gibt es eine Gesamtwertung, die dieses Jahr an Katrin Engelkes aus Vechelde ging. Platz zwei sicherte sich Stefanie Aits.

Einige Bedenken im Vorfeld des Turniers aufgrund der hohen Teilnehmerzahl erwiesen sich als völlig unbegründet. Das letzte Spiel war auch aufgrund der neuen Kapazität von 15 Feldern am Sonntag um 18.15 Uhr beendet.

Einige Zahlen, die für sich sprechen: Es wurden an zwei Tagen fast 600 Spiele in 20 Stunden gespielt. Dabei wurden etwa 2000 Federbälle verbraucht. Mehr als 30 Aktive der VTR-Badmintonsparte sorgten für einen reibungslosen Turnierablauf. Zu festen Turnierbestandteilen haben sich die Anwesenheit eines Physiotherapeuten und eines Badmintonverkaufsstandes entwickelt. Auch die große Spielerparty am Sonnabendabend mit DJ Andreas Jeschke wurde wieder super angenommen. So zog Abteilungsleiter Stefan Engler dann auch zufrieden Bilanz: "Das 'RiPo' hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Das diesjährige Turnier hat wieder neue Maßstäbe gesetzt."