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Presseschau April 2014

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Aufstieg VT Rinteln SG Eilsen/Bückeburg/Pyrmont

Das Original dieses Artikels erschien am 03. April 2014 in den

Meisterschaft ohne Niederlage

VT Rinteln holt in der Verbandsklasse mit 27:1-Punkten den Titel / Jetzt folgt das Abenteuer Landesliga

Badminton. 4-2-2-1: Das ist kein neues Spielsystem beim Fußball und auch kein neuer Werbespruch. Das sind die Platzierungen der VT Rinteln in der Verbandsklasse Hannover. Nach drei Jahren in der Spitzengruppe gelang in der abgelaufenen Saison der große Wurf: Mit 27:1-Punkten feierte das Team aus der Weserstadt souverän die Meisterschaft und stieg in die Landesliga auf.

Auf dem Weg zum Titel gab es vor der Saison sogar die Überlegung, die Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden. Das hatte einen Grund: Stefanie Schrader machte eine Babypause, damit fehlte eine Dame im Team. „Eine Mannschaft besteht aus vier Herren und zwei Damen. Zum Glück erklärte sich Olga Koczewski bereit, aus der Zweiten aufzurücken. Damit war die Saison gesichert“, berichtet Abteilungsleiter Sven Aits. Zudem kehrte mit Guido Radecker ein gebürtiger Rintelner zurück.

Ein großer Teamgeist war letztlich ausschlaggebend für den Meistertitel. Philip Radecker reiste zu jedem Punktspiel aus Osnabrück an, Guido Radecker kam aus Kiel, so lief die VT Rinteln in jedem Punktspiel in Bestbesetzung auf. Schon am vorletzten Spieltag war die Meisterschaft unter Dach und Fach, am Ende betrug der Vorsprung auf den Zweitplatzierten SG Neustadt/Seelze II satte acht Punkte. Aus einer ausgeglichen besetzten Mannschaft ragten bei den Herren Philip Radecker mit einer 28:0-Bilanz und Felix Brakemeier mit 23:1-Siegen heraus. Bei den Damen überzeugte Stefanie Battefeld mit einer 20:4-Bilanz.


Rintelner Aufstiegsjubel: Sven Aits (von links), Olga Koczewski, Jörn Höltke, Stefanie Battefeld und Felix Brakemeier.

Das Rintelner Erfolgsteam besteht aus acht Spielerinnen und Spielern.

Stefanie Battefeld spielt seit über 20 Jahren Badminton in der VT Rinteln. Die 36-Jährige ist aktuelle Landesmeisterin im Damendoppel und wird im Doppel und Mixed eingesetzt.

Olga Koczewski feierte bereits auf Schüler- und Jugendebene diverse Erfolge. Die 27-Jährige spielt seit 15 Jahren bei der VTR und kommt im Doppel und Einzel zum Einsatz.

Philip Radecker nahm als Schüler und Jugendlicher bei den Deutschen Meisterschaften teil. Der 31-Jährige ist seit vier Jahren wieder bei der VT Rinteln aktiv und spielt im Einzel und Doppel.

Guido Radecker kann ebenfalls mit DM-Teilnahmen im Jugend- und Schülerbereich aufwarten. Der 29-Jährige spielte für den VfL Maschen in der 2. Bundesliga, wechselte vor der Saison zurück zur VTR und wird im Einzel und Doppel eingesetzt.

Felix Brakemeier ist mit 19 Jahren das "Küken" der Mannschaft. Das Rintelner Eigengewächs ist der einzige Linkshänder im Team, absolvierte sein zweites Jahr in der Verbandsklasse und machte einen riesigen Leistungssprung. Er spielt Einzel und Doppel.

Christian Schücke ist gebürtiger Lipper, wohnt mittlerweile in Bückeburg. Der 36-Jährige geht seit zehn Jahren für die VTR auf Punktejagd und spielt im Einzel und Doppel.

Jörn Höltke ist ebenfalls Lipper, aber seit mehreren Jahren in Rinteln wohnhaft. Seit fünf Jahren spielt der 37-jährige Mannschaftsführer für die VTR und seine „Disziplinen“ sind Einzel und Doppel.

Sven Aits ist seit über 20 Jahren in der VTR aktiv. Der Abteilungsleiter Badminton holt die Punkte im Doppel und Mixed.

Das Abenteuer Landesliga beginnt im September 2014 und endet im März 2015. Als Stammspieler werden Philip und Guido Radecker, Felix Brakemeier, Sven Aits, Stefanie Battefeld und Olga Koczewski antreten. "Wir peilen den Klassenerhalt an. Ich erwarte viele enge Spiele. Bei den Herren sind wir gut aufgestellt, allerdings müssen sich die Damen strecken, um Punkte zu holen", sieht Aits aber realistische Chancen auf den Klassenerhalt. seb

FAKTEN: Ein Punktspieltag beim Badminton ist ein Doppelspieltag, das bedeutet, dass zwei Partien ausgetragen werden. In der Landesliga gehen acht Mannschaften an den Start. Es gibt sieben Spieltage. Ein Mannschaftswettkampf besteht aus acht Spielen: zwei Herrendoppel, drei Herreneinzel, ein Mixed, ein Damendoppel und ein Dameneinzel. Es müssen mindestens vier Herren und zwei Damen spielen, jeder darf maximal zwei Spiele in einer Begegnung machen. seb


Das Original dieses Artikels erschien am 15. April 2014 in den

Mit Teamgeist zum Klassenerhalt

Vier Mannschaften der Spielgemeinschaft Eilsen/Bückeburg/Bad Pyrmont schaffen ihre Saisonziele

Badminton. 25 Herren und 13 Damen gingen mit viel Schwung im Schlagarm in die Saison. Die Spielgemeinschaft Eilsen/Bückeburg/Pyrmont schickte fünf Mannschaften in den Spielbetrieb. Die SG-Akteure erlebten viele Höhen und Tiefen, Verletzungspech, Spielermangel und Abstiegsgefahr prägten die abgelaufene Spielzeit, doch dank des tollen Teamgeistes und nach 469 Spielen stand fest: Saisonziel erreicht, bis auf die fünfte Mannschaft haben alle Teams den Klassenerhalt geschafft. Das war eine taktische Meisterleistung, basierend auf einer vereinsinternen Geschlossenheit.

Das Aushängeschild der Spielgemeinschaft startete in der Bezirksliga und kassierte gleich zu Saisonbeginn zwei heftige Klatschen. Schnell war den Spielern der Ersten klar: Die Saison wird kein Zuckerschlecken. Ein Sieg gegen den BSC Stadthagen leitete am zweiten Spieltag die Wende ein. Es folgten noch vier weitere Siege, mit 10:18-Punkten schloss die SG als Tabellenfünfter die Serie ab.

Zwei Teams gingen in der Bezirksklasse auf Punktejagd. Während der Hinrunde sammelten die Zweite und Dritte wertvolle Punkte gegen den Abstieg. Dann knarrte es im Gebälk der SG-Teams. Zahlreiche Verletzungen führten zum Spielermangel. Das Punktepolster war aber groß genug, als Tabellensechster und -siebter gerieten beide Mannschaften nicht in Abstiegsgefahr.


Eine lustige Truppe: Die Spielerr der SG Eilsen/Bückeburg/Bad Pyrmont mit Walter Beißner (von links), Alexandra Gunjaca, Timon Korth, Patrick Beißner, Nils Heise, Christina Korth, Stefan Hägner und Carola Stoevesandt.

Das Sorgenkind war die Vierte der Spielgemeinschaft in der Kreisliga. In der Vorsaison zählte das Team noch zu den Aufstiegsanwärtern, aber einige Spieler mussten die Lücken in der Zweiten und Dritten füllen. Neue Spieler wurden eingebaut, der TV Hemeringen in einem spannenden Match niedergerungen. Damit war der Weg zum Klassenerhalt frei. Am Ende bilanzierte die Vierte mit 10:14-Punkten auf Rang fünf.

Den Spielern der Fünften ist das Kunststück des Klassenerhalts in der 1. Kreisklasse verwehrt geblieben. Die Abstellungen schlugen sich in den Ergebnissen nieder, sogar komplette Spiele wurden abgesagt. Seitens des Verbandes erhielt das Team die Rote Karte, wurde aus dem Wertungssystem genommen. Was das Team in guter Besetzung leisten kann, zeigte sich im Freundschaftsspiel gegen den Tabellenersten TB Hilligsfeld. Die SG avancierte zum Favoritenkiller und siegte 6:2.

Nach der Saison ist vor der Saison: Die Spielgemeinschaft will die Ärmel hochkrempeln und mit viel Schwung die neue Spielzeit angehen. Vielleicht dann nur noch mit vier Mannschaften.seb